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Erzbistum Paderborn
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© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Aus der Gegenwart Gottes leben

Weihbischof Holtkotte feiert Pontifikalamt mit Frauen zum Thema „aufatmen“ / Dialogpredigt mit Vertreterin der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung

Weihbischof Josef Holtkotte feierte mit zahlreichen Frauen am Montag der Libori-Woche, 25. Juli 2022, im Paderborner Dom ein Pontifikalamt. Frauen der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung hatten den Gottesdienst vorbereitet. Weihbischof Holtkotte hielt mit der Leiterin der Mutter-Kind-Klinik St. Ursula in Winterberg, Karin Krohn, eine Dialogpredigt. So bekamen die überwiegend in weiß gekleideten Gottesdienstteilnehmenden und die im Live-Stream Mitfeiernden einen Einblick in die Arbeit des Müttergenesungswerkes. „Wer aus der Gegenwart Gottes lebt, nimmt das Leben von Menschen ernst und nimmt die Sorgen, Nöte und Ängste der Menschen wahr“, betonte Weihbischof Holtkotte.

© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
Weihbischof Josef Holtkotte feierte am Montag der Libori-Woche das Pontifikalamt mit den Frauen zum Thema „aufatmen“.

Sabine Lohmann, Vorsitzende der KAG Müttergenesung Paderborn, führte in den Gottesdienst ein. Mehrere Frauen wirkten an der Gestaltung des Gottesdienstes mit, beispielsweise bei Lesung, Fürbitten und Gabenprozession sowie mit meditativen Texten. Die musikalische Gestaltung übernahm der Paderborner Frauenchor unter der Leitung von Sabine Hoppe. Durch ihre weiße Kleidung unterstrichen die Frauen ihren Wunsch nach Veränderung im Raum der katholischen Kirche, ihr Streben nach einer geschlechtergerechten Kirche.

Zu Beginn des Pontifikalamtes mit den Frauen sagte Weihbischof Holtkotte ausgehend vom Leitwort des Liborifestes: „In Ihrem Einsatz, in Ihrem ehrenamtlichen Engagement, Ihrer Unterstützung, Ihrer Lebendigkeit, mit Ihren Ideen, in Ihrem Austausch, mit Ihren Impulsen, mit Ihrer Spiritualität bringen Sie Atem, Luft, Sauerstoff in unsere Kirche. Ohne Ihre Kraft und Stärke, Ihr Suchen und Fragen, Ihr Beten und Handeln fehlt unserer Kirche Auftrieb und Wärme.“

Herausforderungen für Frauen

In der Dialogpredigt vermittelte Karin Krohn als Leiterin der Mutter-Kind-Klinik St. Ursula in Winterberg Einblicke in das Angebot der Fachklinik im Sauerland, die mit medizinischer und psychosozialer Fachkompetenz Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen durch-führt. „Im drei Wochen-Rhythmus reisen Mütter mit ihren Kindern aus ganz Deutschland zu einer ‚Kurmaßnahme‘ an, in der die Klinik ein volles Programm mit vorbeugenden oder wiederherstellenden Maßnahmen für die Gesundheit von Müttern mit und auch ohne Kinder bietet.“

© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
Mütter, Väter und Kinder brachten Gaben zum Altar und stellten so die Herausforderungen von Frauen in Partnerschaft, Familie und Beruf vor. Weihbischof Josef Holtkotte nahm die Gaben entgegen.

Die Leiterin der Fachklinik stellte heraus: „Stress und Hektik bestimmen heutzutage allzu sehr den Alltag von Frauen. Sie sind Mutter und Partnerin. Sie managen ihren Beruf, ebenso den Haushalt.“ Dabei müsse sich jeder Mensch Zeit für seinen Körper, für Geist und Seele nehmen. „Wenn das fehlt, fehlt das Wohlbefinden“, unterstrich Karin Krohn.

Gottes Sorge um den Menschen

„Glaube und Leben gehören zusammen und bilden eine Einheit“, würdigte Weihbischof Holtkotte die Arbeit des Müttergenesungswerkes und der Fachklinik St. Ursula in Winterberg. „Es ist unsere Aufgabe, uns mit der Sorge Gottes um Menschen mitzusorgen.“ Es komme darauf an, mit den Augen Gottes auf die Menschen zu schauen, erklärte Weihbischof Holtkotte, der erstmals dem Libori-Gottesdienst mit den Frauen vorstand. Glaube ereigne sich im Leben, so unterschiedlich es auch sei. „Gott geht unsere Wege mit, das lässt uns aufatmen“, bekräftigte Weihbischof Holtkotte.

„Ihr Tun ist eine Einladung, Glauben, Hoffnung und Liebe zu leben und weiterzugeben“, sagte Weihbischof Holtkotte zum Abschluss der Dialogpredigt. „Christus ist der Wegweiser und Wegbegleiter. Es lohnt sich, sich an ihm festzumachen und seine Gemeinschaft zu suchen, weil er die Heilung und das Heil der Menschen will.“

Ein Beitrag von:
Team Presse

Thomas Throenle

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