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Erzbistum Paderborn
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© Ivan Kacarov / Shutterstock.com

„Auftanken“ und „Kraft schöpfen“

(R)Auszeit war für Hammer KITA-Mitarbeitende ein ganz besonderer Fachtag

Für rund 100 Mitarbeitende aus den 17 Hammer Einrichtungen der Kath. KITA gem. GmbH Hellweg war der diesjährige Fachtag ein ganz besonderes Erlebnis: „Das Steuerungsgremium hatte sich zum Ziel gesetzt, einen Tag zum ‚Kraft schöpfen‘ anzubieten“, resümierte Heike Frankenberg, die als Gemeindereferentin in der Kirchengemeinde St. Agnes den Vorsitz des 13-köpfigen Vorbereitungsteams inne hat. „Es war ein Tag, der mich sehr berührt hat“, stellte stellvertretend Wiebke Welge-Plate aus der KITA Liebfrauen fest. Das Resümee der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durchweg positiv.

In Anlehnung an den bekannten Slogan eines Sport-TV-Senders hätte man das Ziel des Fachtags für die Hammer Mitarbeitenden der Kath. Kita Hellweg gem. GmbH auch mit „Einfach mal ‚raus‘ statt nur dabei“ betiteln können. An zwei Nachmittagen im April standen sechs Referentinnen und Referenten im Gemeindezentrum Liebfrauen bereit, um den Fachkräften ein paar ganz besondere Stunden zu bereiten.

„Aus jeder KITA-Gruppe konnte pro Nachmittag eine Kollegin oder ein Kollege an dem Fachtag teilnehmen. Wir haben über ein Jahr Vorbereitungszeit in diese Veranstaltung investiert, weil wir nicht nur den Teilnehmenden eine Möglichkeit geben wollten, mal aus dem Alltag rauszukommen und Kraft zu tanken, sondern sie auch zugleich dazu zu motivieren, als Multiplikatoren ihre Erfahrungen und Eindrücke in den KITA-Teams zu teilen“, fasste Heike Frankenberg im Gespräch zusammen. „Als Träger wissen wir um den herausfordernden Arbeitsalltag in den KITAs. Nach den positiven Erfahrungen aus dem letzten Fachtag war es für uns als Träger selbstverständlich, dass wir auch diese neue Initiative aktiv unterstützen“, erinnerte sich Nina Bönning als zuständige Regionalleitung.

 

Wertvolle Anregungen und Hilfestellungen

„Dass der Träger so intensiv auf unsere Bedürfnisse eingeht, ist nicht selbstverständlich und für uns auch eine schöne Wertschätzung“, stellte deshalb auch Johanna Stute, Fachkraft aus der KITA St. Agnes, begeistert fest. Sie freute sich auch, dass der Fachtag die einrichtungsübergreifende Kooperation fördert: „Ich habe viele bekannte Gesichter wiedergesehen und wir haben uns intensiv austauschen können“, berichtete sie. Ein Eindruck den auch Yasmin Becker als stellvertretende Vorsitzende des Steuerungsgremiums bestätigte. Für sie gab der Fachtag zudem wertvolle Anregungen für die Zusammenarbeit mit den Pastoralteams vor Ort.

Drei der sechs angebotenen Workshops konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorfeld auswählen. Die einzelnen Angebote waren vielfältig und mit „Klangreisen“, „Kurze Auszeit“, „Trüffelschwein“, „Godly Play“, „Philosophieren“, „Selbstfürsorge und Achtsamkeit“ sowie „7 Schlüssel der Resilienz“ überschrieben. „Die Referentinnen und Referenten waren zum Teil erfahrene Kolleginnen und Kollegen“, erklärte Heike Frankenberg. „Es war uns wichtig, dass wir in den Workshops wirklich wertvolle Anregungen und Hilfestellungen für den Arbeitsalltag geben konnten. Wenn Dinge gut sind, dann trägt sich dies auch weiter.“ Deshalb ist mit allen Vortragenden auch vereinbart, dass sie den Teilnehmenden und den KITA-Teams auch nach dem Fachtag noch begleitend zur Verfügung stehen.

 

Nachmittage mit Erfolgen

Für Wiebke Welge-Plate war der Fachtag mit einer starken persönlichen Erfahrung verbunden. „Manchmal braucht es einen Impuls von außen, um den Weg wieder zu erkennen, den man gehen möchte“, fasste sie ihre Erfahrungen zusammen. Insbesondere die Tai Chi-Übungen hätten sie sehr berührt und sie hätte durch die Kombination von Bewegung und Gebet Zweifel an sich selbst und an ihren Glauben verloren. „Ich bin wertvoll wie ich bin und Gott nimmt mich an, wie ich bin“, versuchte sie ihre emotionalen persönlichen Erfahrungen im Rückblick auf den Punkt zu bringen. Das seien Erfahrungen, die sie jeder Kollegin und jedem Kollegen auch wünsche.

„Ich bin sonst nicht der Mensch, der abschalten kann und entspannt, aber in dem Workshop ‚Klangwelten‘ ist es mir gelungen“, war die Leitung der KITA St. Bonifatius, Annette Newe selbst überrascht. Sie wolle diese Erfahrung auch mit ins Team nehmen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir künftig vor einem Konzeptionstag eine gemeinsame Entspannungsübung einplanen. Ich persönlich habe dies als besondere Wertschätzung wahrgenommen und möchte es gerne so weitergeben.“ Wenn es gelänge, die Begeisterung in die Teams mitzunehmen, dann sei ein großes Ziel erreicht, stellte Nina Bönning abschließend fest. Als Träger könne man sich nach dem bis jetzt durchweg positiven Echo durchaus vorstellen, ähnliche Veranstaltung in der Zukunft zu initiieren.

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