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Erzbistum Paderborn
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1,5 Millionen Euro für Pastorale Projekte in Kindertageseinrichtungen

Neuer Fonds: Erzbistum fördert Glaubensverkündigung in den 500 Kindertageseinrichtungen der Kita gGmbHs
Pressemeldung
30. August 2021
Paderborn

1,5 Millionen Euro für Pastorale Projekte in Kindertageseinrichtungen

Neuer Fonds: Erzbistum fördert Glaubensverkündigung in den 500 Kindertageseinrichtungen der Kita gGmbHs

Das Erzbistum Paderborn hat einen Fonds „Pastorale Projekte in Kindertageseinrichtungen im Erzbistum Paderborn“ aufgelegt und mit 1,5 Millionen Euro ausgestattet, um die Pastoral und Glaubensverkündigung in den 500 kirchengemeindlichen Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft der sieben Kita-gGmbHs zu fördern – rund 29.500 Kinder werden hier von 7.200 Erzieherinnen und Erziehern begleitet. Der zum Kindergartenjahr 2021 / 2022 eingerichtete Fonds steht Einrichtung zur Verfügung, um die konzeptionelle Weiterentwicklung der pastoralen Profilierung zu fördern. Die bisherige pastorale Arbeit mit Blick auf das pädagogische Team, die Zielgruppen der Einrichtung – Kinder, Eltern, Familie –  sowie die räumliche Gestaltung und die Vernetzung mit dem Pastoralen Raum soll so intensiviert und fortgeschrieben werden. Dies ist auch ein zentrales Anliegen der sieben Kita-gGmbHs als Träger der 500 Kindertageseinrichtungen.

„Die katholischen Kindertageseinrichtungen sind wichtige pastorale Orte im Erzbistum Paderborn. In ihnen wird der christliche Glaube gelebt und weitergegeben“, betont Andreas Altemeier als Leiter der Kompetenzeinheit Kindertageseinrichtungen im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn. Das pastorale Engagement der Kindertageseinrichtungen durch den vom Erzbistum Paderborn eingerichteten Fonds finanziell zu unterstützen, sei wertvoll.

Fonds fördert pastorale Arbeit in Kindertagesstätten

„Die konkrete pastorale und religionspädagogische Situation in den einzelnen Einrichtungen vor Ort bildet die Grundlage für die Auswahl geeigneter Maßnahmen und Anschaffungen, die gefördert werden“, erläutert Altemeier. So sei die Qualifizierung und persönliche Vergewisserung der Erzieherinnen und Erzieher durch die regelmäßige Teilnahme an religionspädagogischen Fortbildungen sowie spirituellen Angeboten, beispielsweise Exerzitien oder Oasentagen, förderfähig im Sinne des Fonds.

Um eine Kindertageseinrichtung als kirchliche Einrichtung zu profilieren, sei es beispielsweise für die pädagogischen Fachkräfte wichtig, Kraft zu schöpfen für den pädagogischen Alltag, das eigene Wohlbefinden zu stärken, eigene Wurzeln des Glaubens bewusst wahrzunehmen und Erfahrungen zu sammeln, wie Leben und Glauben in Beziehung gesetzt werden können, erklärt Altemeier die Idee. „Das kann von den Erzieherinnen und Erziehern als pädagogische Fachkräfte dann auch konkret gelebt und weitergegeben werden an Kinder, Eltern, Familien.“

Darüber hinaus könne auch die Anschaffung von Kinderbibeln, Bilderbüchern, religionspädagogischen Materialien bezuschusst werden, ebenso die Raumgestaltung, um Feste und Inhalte des Kirchenjahres zu begehen und zu verstehen.

 
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