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8
Oktober
2019

Ständige Diakone tagen in Werl

Eine Brücke zu Gott bauen

Die Jahrestagung der Diakone des Erzbistums wurde dieses Jahr als Wallfahrt nach Werl begangen. Pastor Werner Beule, der als Spiritual der Diakone in der Werler Basilika den Gottesdienst feierte, zog in seiner Predigt die Linien von Maria als Vorbild im Glauben hin zum diakonalen Dienst. Was sich Diakone von Maria abschauen könnten, sei der Blick auf das, was im Moment konkret fehlt. Den habe Maria vor dem Weinwunder in Kana bewiesen. So müssten auch die Diakone in ihren Gemeinden genau hinsehen, forderte Beule: „Was ist in dieser Situation, an diesem Ort, bei diesen Menschen dran?“

Maria werde in Werl als Trösterin der Betrübten verehrt. „Betrübte trösten“, sei für die Diakone eine wichtige Aufgabe, ermunterte Beule. Menschen dürften mit ihren Ängsten nicht alleine bleiben. Für manche Christen, die mit Gott haderten, bilde Maria eine niedrigschwellige Brücke zu Gott. Diakone könnten mit ihrem Tun Menschen solche Brücken bauen, versicherte Beule.

Viele Wege des “Wallfahrens”

In Werl tauschten die Diakone Erfahrungen zum Thema „wallfahren“ aus. Markus Jux aus Steinheim erzählte von seinen Pilgerfahrten. Die spirituelle Begleitung der Pilgerreisenden sei eine erfüllende und dankbare Aufgabe. Friedhelm Schannath aus Warstein stellte die Fuß-, Rad- und Buswallfahrt nach Werl vor, die sein Pastoralverbund jährlich mit dem Pastoralverbund Rüthen zusammen durchführt. Erwin Winkler gab die Erfahrungen mit einer Großeltern-Enkel-Wallfahrt aus dem Raum Höxter weiter. Der neue Werler Wallfahrtsleiter, Pfarrer Gerhard Best, bestätigte, wie wichtig Großeltern für die religiöse Erziehung der Kinder seien. Auch er plane für Werl eine Wallfahrt für Großeltern mit ihren Enkeln.

Theo Breul berichtete Neues aus dem Diakonenrat. Thomas Huneke gab einen Ausblick auf das Jahr 2021. Dann besteht der Ständige Diakonat im Erzbistum seit 50 Jahren. 1971 waren in Paderborn die ersten Ständigen Diakone geweiht worden. Inzwischen sind über 170 Diakone im Bistum tätig. Der Jubiläumsgottesdienst findet am 16. Oktober 2021 im Paderborner Dom statt.

Hintergrund: Jahrestagung der Ständigen Diakone

Die Jahrestagung der Diakone wird vom Diakonenrat als „Tag der Begegnung“ konzipiert und findet jedes Jahr in einem anderen Ort in der Diözese statt. Vergangenes Jahr trafen sich die Diakone in Hardehausen. Im nächsten Jahr werden sie im Raum Dortmund tagen, wie Diözesansprecher Thomas Huneke bekannt gab. Dort wird die soziale und kirchliche Situation im Ruhrgebiet im Blickfeld stehen.

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