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5
Februar
2020
5.Februar.2020

Restaurieren für Rubens

Erste Skulpturen für große Rubens-Ausstellung in Paderborn eingetroffen

In dieser Woche sind die ersten barocken Skulpturen für die große Rubens-Ausstellung des Diözesanmuseums in Paderborn eingetroffen. Die insgesamt sechs Skulpturen stammen von renommierten Leihgebern aus den Niederlanden, darunter von den Königlichen Sammlungen (Koninklijke Verzamelingen) in Den Haag. Sie wurden von dort aus auf direktem Weg in die Restaurierungswerkstätten der Firma ars colendi gebracht, wo sie am Mittwoch vom Team des Diözesanmuseums Paderborn, darunter Direktor Prof. Dr. Christoph Stiegemann, und den Restauratoren in Empfang genommen wurden. Nach der Begutachtung werden die Skulpturen an einen klimatisierten Ort gebracht, wo sie notwendigen konservatorischen Maßnahmen unterzogen werden, damit sie pünktlich zur Eröffnung der großen Sonderausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ (ab 29.5.2020) in vollem Glanz erstrahlen können.

Skulpturen im Museum
Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Wim Brooijmans, Kurier aus Wouw (NL), Kirche Unserer Lieben Frau, und Restaurator Matthias Rüenauver von ars colendi begutachten die frisch eingetroffenen Barockskulpturen von Ludovicus Willemssens (zugschr.), Foto: Kalle Noltenhans
Restaurator begutachtet Skulptur
Restaurator Matthias Rüenauver von ars colendi erklärt die konservatorischen Maßnahmen, damit die Skupturen zur großen Rubens-Ausstellung in frischem Glanz präsentiert werden können, Foto: Kalle Noltenhans

Barocke Skulpturen aus der kriegszerstörten Kirche St. Lambertus in Wouw

Peter Paul Rubens hat zwar selbst keine Skulpturen entworfen, doch beeinflusste der große Antwerpener Maler auch die barocke Formensprache der flämischen Bildhauer maßgeblich. Zu diesen zählte der Antwerpener Künstler Ludovicus Willemssens, der zusammen mit seinem Bruder Antonius im direkten Umkreis von Rubens gearbeitet hatte. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts gingen beide für sechs Jahre nach Paderborn, um den Dom nach aktuellem, vom flämischen Barock inspirierten Zeitgeschmack neu auszustatten. Von dem einstigen reichhaltigen Skulpturenschmuck des Paderborner Doms haben nur zwei Figuren die Kriegszerstörung überlebt, die auch in der Ausstellung zu sehen sein werden.

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