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14
Oktober
2020
14.Oktober.2020

Gelebte Völkerverständigung

Themenspecial “Einheit”: Katholische italienische Mission in Lippstadt mit internationalen Lebensgeschichten

„Gelebte Völkerverständigung“, bringt Pfarrer Don Marwan Youssef sein Gefühl über das Leben in der italienischen Mission in Lippstadt auf den Punkt. Nicht nur italienische Frauen und Männer fänden hier eine Anlaufstelle, ergänzt der 39-Jährige Leiter der kleinen Mission, die seit nunmehr 13 Jahren direkt gegenüber der St. Nikolai-Kirche ihren Platz gefunden hat. „Die Menschen sind hier sehr offen und suchen die Gemeinsamkeit“, ergänzt Pastoralhelfern Elsa Alangi.

Pastoralreferentin der italienischen Mission: Elsa Alangi. (Foto: Ronald Pfaff)
Pastoralreferentin der italienischen Mission: Elsa Alangi. (Foto: Ronald Pfaff)

Vom Libanon nach Lippstadt

Jedoch auch der Vielzweckraum in der Mission bietet manche Möglichkeiten. So habe man hier schon Messen gefeiert, einen Kreuzweg aufgebaut, theologische Gespräche geführt, Fernsehabende durchgeführt und auch Mutter-Kind-Angebote gemacht. „Allerdings hat uns die Corona-Pandemie in vielen Aktivitäten zuletzt ausgebremst.“

„Ich habe hier meine berufliche Erfüllung gefunden. Der Kontakt mit den Menschen, der Austausch mit Gläubigen und unserem Pfarrer zu allen Fragen des Glaubens, die Liturgie – all das interessiert mich sehr“, strahlt Elsa Alangi nach ihren Aufgaben befragt. Seit zwölf Jahren arbeitet sie für die italienische Mission, zuvor war sie sieben Jahre als Sozialarbeiterin beim SKM (Kath. Verein für soziale Dienste) tätig.

Antworten auf viele Fragen im Kloster gesucht

Als 15-Jähriger habe er sich schon mit den Fragen zum Leben und der Philosophie auseinandergesetzt. Doch einmal Priester zu werden, sei noch kein Ziel gewesen. Marwan Youssef ist nun seit zwei Jahren als Pfarrer an der Katholischen italienischen Mission in Lippstadt tätig. Sein Weg führte aus dem Libanon über Rom und Neustadt an der Weinstraße nach Ostwestfalen. In seiner Heimat Jezzine – bekannt durch die Wasserfälle und die christliche Marienkapelle „Unsere liebe Frau vom Wasserfall“ – sei er eines Tages auf ein Dach gestiegen, um zu meditieren. Der Blick habe ihn auf ein gegenüberliegendes Kloster in den Bergen geführt. „Ob ich dort wohl die Antworten auf meine Fragen bekomme“,  überlegte Marwan Youssef damals und suchte das  Gespräch mit den Mönchen.

Zu den weiteren Beiträgen des Themenspecials "Einheit"

Ein Beitrag von:

Ronald Pfaff
Redakteur
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