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11
Mai
2021
11.Mai.2021

Ehrlich hinschauen, einander vertrauen, gemeinsam handeln

Eine weitgehend neue Programmstruktur mit zentralem Live-Stream, einem ÖKT-Studio, einem Vertiefungsprogramm und einem digitalen Begegnungsort – es wird ein besonderes Event in einer außergewöhnlichen Zeit.

Das Programm für den 3. Ökumenischen Kirchentag an diesem Wochenende ist digital und dezentral – und die passende ÖKT-App lässt sich ab sofort kostenlos herunterladen. Unter dem Leitwort „schaut hin“ (Mk 6,38) entstanden rund 80 digitale Veranstaltungen zu Glaubens- und Vertrauensfragen, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der wachsenden globalen Verantwortung. Dabei werden Missstände und Erfolge klar in den Blick genommen, Verantwortung wird benannt. Der ÖKT will so das Vertrauen ineinander und in Gottes Verheißung stärken.

Neben seinen digitalen Angeboten wird der 3. ÖKT auch in den klassischen Medien zu verfolgen sein. Der Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 13. Mai, 10 Uhr, wird live im Ersten übertragen, der Schlussgottesdienst am Sonntag, 16. Mai, 10 Uhr, live im ZDF. Ebenfalls live im ZDF wird am Samstag, 15. Mai, 11 Uhr, eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Abschied in Würde – Verantwortung und Schutz am Lebensende“ gesendet.

Nach Abschluss der allerletzten Programmplanungen freuen sich die Veranstalter über die Mitwirkung zahlreicher politischer Spitzenvertreter. Das christliche Großevent vom 13. – 16. Mai ermöglicht somit den direkten Austausch zwischen Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft – und zwar in einer vor der Bundestagswahl im September sicherlich einmaligen Konstellation und Dichte. Der ÖKT unterstreicht damit, auch in der jetzigen digitalen Form, seine gesamtgesellschaftliche Relevanz.

Foto: ÖKT

Direkt vor Ort in Frankfurt dabei ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der sich am Sonntag, 16. Mai, 9.30 Uhr, vor dem Schlussgottesdienst live von der Weseler Werft zu den Themen des ÖKT äußern wird. Gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier und dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann kommt er auch bei der Festveranstaltung des ÖKT am Freitag, 14. Mai, 19 Uhr zu Wort.

Bundeskanzlerin Angela Merkel beteiligt sich digital an einem Gespräch über die generationsübergreifende Herausforderung des Klimaschutzes, u.a. mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer.

Erstmals auf einem Katholiken- oder (Ökumenischen) Kirchentag vertreten ist der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Er stellt sich gemeinsam mit Friedensforscherinnen und Politikwissenschaftlerinnen der Frage: Wie gelingt Friedensicherung in einer unsicheren Welt?

Alle drei Veranstaltungen werden voraufgezeichnet und stehen am Samstag, 16. Mai, ab 8 Uhr in der Mediathek auf oekt.de zur Verfügung.

Über die Grenzen Deutschlands hinaus und auf die Corona-Pandemie als Herausforderung für ein solidarisches Europa blicken Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der württembergische Landesbischof Otfried July, der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck und die französische Publizistin Sylvie Goulard am Samstag, 16. Mai, 15 – 16 Uhr, im Livestream.

Große nationale wie auch internationale Herausforderungen enthält das Schwerpunktthema Digitale Gesellschaft. In dessen einstündigem Format Von Apps, Algorithmen und Aufbrüchen am Samstag von 10 – 11 Uhr ist auch ein Gespräch mit der Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär vorgesehen.

Die Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidatin von Bündnis90 / Die Grünen Annalena Baerbock sucht mit dem Ökonomen und Sozialethiker Johannes Wallacher und der Konzernchefin Marie-Luise Wolff Wege aus der Klimakrise. Die Aufzeichnung wird ebenfalls auf www.oekt.de zur Verfügung gestellt. Und der CDU-Bundesvorsitzenden und Kanzlerkandidaten Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, stellt sich im ÖKT-Studio Fragen zum Thema Wirtschaft und Finanzen.

Thomas Sternberg, Präsident des 3. Ökumenischen Kirchentages (Foto: ÖKT)
Thomas Sternberg, Präsident des 3. Ökumenischen Kirchentages (Foto: ÖKT)

„Gerade in Zeiten der globalen Seuche ist der ÖKT wichtig: wir wollen gemeinsam Stimme sein für diejenigen, die bei uns und weltweit durch die Pandemie noch weiter an den Rand gedrängt werden, die auf der Strecke bleiben, die zur Zeit Einsamkeit und Angst erleben. Aus Frankfurt, einer pluralen Stadt mit so vielen verschiedenen Menschen und Problemen, wollen wir ein Signal senden für das gemeinsame Engagement aller Christinnen und Christen.“

 

ÖKT-Präsident Thomas Sternberg (Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK))

Bereits etablierte Formate in der neuen Struktur sind Bibelarbeiten mit Prominenten wie Entertainer Eckart von Hirschhausen, der Lyrikerin Nora Gomringer, der Theologin Margot Käßmann oder dem baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Zudem wird ein digitaler Begegnungsort Menschen, die Austausch und Gemeinschaft mit anderen suchen, die Möglichkeit bieten, sich gegenseitig kennenzulernen und zu vernetzen.