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August
2020
1.August.2020

660 Euro für Hilfsprojekt „Malawi“ gesammelt

Aus Liebe zu Libori lud Familie Keuper zum "privaten Missionsgarten" ein. (Foto: Ronald Pfaff)
Aus Liebe zu Libori lud Familie Keuper zum "privaten Missionsgarten" ein. (Foto: Ronald Pfaff)

Familie Keuper ist Libori-verrückt und begrüßt Gäste zum privaten Missionsgarten mit Waffel-Essen

„Wir sind einfach Libori-verrückt und können zugleich mit dieser Aktion etwas Gutes tun“, freut sich Bianca Keuper, dass der „private Missionsgarten“ hinterm Haus am Espenkamp bei Freunden und Nachbarn so viel Anklang fand. Über den Freitagnachmittag verteilt kamen rund 40 Gäste zusammen. Für das Waffel-Essen, das an die Libori-Nachmittage im Missionsgarten am Konrad-Martin-Haus erinnerte, spendeten die Besucher und erzielten einen Erlös von 660 Euro. Dieser stolze Betrag geht an das vom Erzbistum Paderborn unterstützte Missionsprojekt der Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten in Malawi.

Die Initialzündung gab das Libori-Paket des Erzbistums Paderborn, das die Familie Keuper erstanden hatte. Neben allerlei Leckereien wie Lebkuchen-Herz und gebrannte Mandeln, die zu einem Libori-Besuch normalerweise dazugehören, sowie Erinnerungsstücke an „Libori 2020“, etwa eine Emaille-Tasse mit Libori-Motiv, Postkarten-Set, Schokolade mit Dom-Abbild und vieles mehr, stach vor allem die Waffel-Backmischung ins Auge. Das Original-Rezept wurde eigens von der Paderborner Bäckerei Mertens abgefüllt.

Missionsgarten am Konrad-Martin-Haus ist Pflicht

„Ein Besuch im Missionsgarten am Konrad-Martin-Haus oder im Garten der Caritas gehört für uns zum Liborifest selbstverständlich dazu. Hier trifft man auch Bekannte, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht. Und es gibt natürlich immer die Waffeln, die von den kfd-Damen gebacken werden“, erzählt Bianca Keuper, die ihren Mann Michael und die Schwiegereltern Marlies und Helmut Keuper schnell auf ihrer Seite hatte. „Dann holen wir uns den kleinen Missionsgarten nach Hause.“

Nachbarn und Freunde nahmen am Freitag gern die Einladung an und mussten nur dem Waffel-Duft folgen, um den Seiteneingang zum Garten zu finden. Eine Theke mit mehreren Waffeleisen, geschmückte Tische, deren Abstand selbstverständlich den Corona-Regeln entsprach, und viele Andenken aus zahlreichen Libori-Jahren. Weihbischof Mathias König wäre auch gern gekommen. „Er hat mich und meinen Mann Michael vor 21 Jahren getraut. Leider konnte er nicht“, so Bianca Keuper.

Zugabe für die drei K’s

Den drei K’s (Kirche, Kultur und Kirmes), die das Paderborner Fest so treffend umschreiben, konnten die Libori-Verrückten vom Espenweg noch weitere hinzugeben: K wie Keuper, K wie KAB und K wie kfd. Denn hier sind die Familienmitglieder aktiv. „Seit bestimmt 15 Jahren bin im KoMa-Garten zwei Tage im Einsatz. Einmal für die KAB und dann noch für die Heide-Kompanie“, fehlt Helmut Keuper in diesem Jahr schon einiges. „Der schönste Tag war für mich immer der Donnerstag, wenn auch der Polizei-Chor seinen Auftritt hat.“

Eigentlich habe man doch jeden Tag mit Freunden im kleinen Kreis in dieser Corona-Zeit das Libori-Fest hochgehalten und ein wenig gefeiert, so die Keupers. Auch den Auftakt habe man gefeiert. Dabei durfte der Libori-Tusch nicht fehlen und Michael Keuper hat im feinen Anzug in der Rolle des Bürgermeisters das Fest im Freundeskreis eröffnet.

Ein Beitrag von:

Ronald Pfaff
Redakteur
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