Weihbischof Matthias König rief am Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie) dazu auf, sich von Jesus Christus berühren zu lassen und sich für ihn zu öffnen. „Jesus Christus will bei uns ankommen. Seine Herrlichkeit will uns erreichen und berühren. Sie will in uns eindringen und uns verwandeln“, bekräftigte Weihbischof König in seiner Predigt im Pontifikalamt im Hohen Dom zu Paderborn. Weihbischof Hubert Berenbrinker und Offizial Markus Stadermann konzelebrierten im festlich gestalteten Gottesdienst. Die Katholische Kirche gedenkt am 6. Januar zugleich der „Heiligen Drei Könige“ oder der „Weisen aus dem Morgenland“, wie die im Matthäus-Evangelium (Mt 2) genannten Sterndeuter, die durch den Stern von Bethlehem zu Jesus geführt wurden, gedeutet werden.
„Liturgie ist Erscheinung des Herrn in unserer Mitte“, entfaltete Weihbischof Matthias König. Zielrichtung dieser Epiphanie sei, dass Jesus ankomme, Menschen berühre, erfülle und verwandle. „Nur die Menschen, die von Christus ergriffen sind, ihn in sich aufgenommen haben, von ihm ausgefüllt sind, können ihn in die Welt und zu den Menschen tragen“, erläuterte Weihbischof König. Epiphanie, Erscheinung des Herrn, könne nur dann in die Welt hineinragen, wenn Menschen zuvor von ihr berührt worden seien.