Mit dem traditionellen Lichtmesstreffen hat die Katholische Stadtkirche Dortmund am Freitagabend (06. Februar 2026) erneut einen Raum für Begegnung, Austausch und inhaltliche Auseinandersetzung geboten. Die jährlich rund um das „Fest Darstellung des Herrn“ (Mariä Lichtmess) stattfindende Veranstaltung brachte rund 200 Engagierte aus pastoralen Gremien, Kirchenvorständen, Verbänden und Einrichtungen der Katholischen Kirche in Dortmund zusammen. Den Auftakt bildete eine Eucharistiefeier in der Propsteikirche, in der Prof. Dr. Wilhelm Tolksdorf, Dozent für Glaubenskommunikation und kirchlichen Strukturwandel an der Theologischen Fakultät Paderborn, die Predigt hielt. Die Feier wurde vom Regenbogenchor Brechten und Dekanatskirchenmusiker Simon Daubhäußer an der Orgel musikalisch gestaltet.
Kontinuität und Veränderung
„Es geht darum, das Vergangene zu lassen und als Tragfläche zu nehmen für eine gute Zukunft“, hatte Prof. Dr. Wilhelm Tolksdorf in seiner Predigt formuliert. Beim anschließenden „Abend der Begegnung“ im Katholischen Centrum griff er in einem Impulsvortrag diesen Gedanken auf und betonte mit Blick auf den Transformationsprozess im Erzbistum Paderborn: „Transformationsprozesse sind Unsicherheitsprozesse.“ Diese Unsicherheit biete aber die „Hoffnung auf mehr Nähe, mehr Glauben, mehr missionarische Dynamik“. Im Sinne des Bistumsprozesses im Erzbistum Paderborn mit dem Motto „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ rief Professor Tolksdorf dazu auf, sich einzubringen und den eigenen Ort zu gestalten.