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Erzbistum Paderborn
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© Suzanne Tucker / Shutterstock.com

Mit Engagement und Herz

Schulleiterin Gertrud Oppenhoff nach 38 Jahren pädagogischer Arbeit an der Realschule St. Michael in den Ruhestand verabschiedet

Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde Gertrud Oppenhoff nach 38 Jahren pädagogischer Arbeit an der Realschule St. Michael, davon 18 Jahre als Schulleiterin, aus dem aktiven Schuldienst verabschiedet.
Der von Dompropst Monsignore Joachim Göbel zelebrierte festliche Verabschiedungsgottesdienst im Hohen Dom zu Paderborn mit den geladenen Gästen, dem Kollegium und allen Schülerinnen und Schülern der Realschule stand unter dem von Frau Oppenhoff ausgewählten Motto: „Einander dankbar begegnen“ und wurde durch die Mädchenkantorei unter der Leitung von Domkantor P. Cellnik musikalisch gestaltet. An seinem Ende verabschiedete sich Frau Oppenhoff offiziell von der Schülerschaft und bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern für alles, was sie mit ihnen erleben und von ihnen lernen durfte, sie seien eine „große Bereicherung“ für ihr Leben gewesen.

Zugewandte Art

Den anschließenden Festakt mit den geladenen Gästen im Forum der Schulen St. Michael eröffnete die Klasse 6a mit dem Schulsong der Realschule. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Herrn Kamp zeichnete Herr OstR i. K. Stürenberg in seinem Grußwort die 38 Jahre des pädagogischen Wirkens von Frau Oppenhoff nach und betonte dabei ihr stetes Engagement für die Schule und ihre den Menschen zugewandte Art. In ihren Wirkungsbereich als Schulleiterin seien als besondere Meilensteine der Wechsel der Trägerschaft von den Augustiner Chorfrauen zum Erzbistum Paderborn und ein Großteil der Baumaßnahmen an den Schulen St. Michael gefallen und sie habe diese Herausforderung in der ihr eigenen Gelassenheit und Souveränität gemeistert. Die Schulleitungen der Grundschule, Frau Cordes, und des Gymnasiums, Herr OstD. i.K. Hildmann, betonten in ihren Grußworten die positive kollegiale Zusammenarbeit mit Frau Oppenhoff in den schulischen Gremien, die immer von Offenheit und Konstruktivität geprägt gewesen sei. Dem schloss sich die Leitende Schulregierungsdirektorin Frau Dallmeier von der Bezirksregierung Detmold für die Zusammenarbeit mit dem Schuldezernat an und wünschte Frau Oppenhoff einen wohlverdienten schönen Ruhestand. Frau Zumbrock von der Schulpflegschaft und Tjelle Wolf von der Schülervertretung bedankten sich insbesondere für „das immer offene Ohr“ von Frau Oppenhoff für die Belange und Sorgen der Eltern und Schülerschaft, die stets ernst genommen und wertgeschätzt wurden.

Dank und Wertschätzung

In der Festrede von Sr. M. Ancilla Ernstberger, Oberin der Augustiner Chorfrauen und damit auch Vertreterin des ehemaligen Schulträgers, wurde deutlich, dass Frau Oppenhoff der ruhende Pool im Auf und Ab des Schulalltags darstellte: „Ihre besondere Stärke bei all dem: Sie lassen sich nicht aus der Fassung bringen, sondern begegneten allen überaus freundlich, ohne deswegen Autorität einzubüßen. Sie, liebe Frau Oppenhoff, zeichnen sich aus durch Haltung – innerlich, äußerlich ablesbar. Trotz eines oft engen Zeitrahmens reagieren Sie nie ungehalten, selbst dann nicht, wenn irgendjemand noch schnell etwas zwischen Tür und Angel mit Ihnen klären will und Sie aufhält, obwohl bei Ihnen bereits der nächste Termin winkt. Weil Sie in Ihrem persönlichen Leben Halt besitzen, können Sie zugewandt bleiben, ohne sich zu verlieren.“
Im Anschluss überbrachte Domprobst Monsignore Joachim Göbel schriftliche Grüße von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, die er Frau Oppenhoff mit einem herzlichen Dank für ihr jahrelanges Engagement überreichte.
Das Kollegium der Realschule St. Michael verabschiedete sich mit einer ganz besonderen „Ansprache“ von ihrer Schulleitung, einem Medley aus Liedern von ihrem Lieblingssänger Herbert Grönemeyer, mit dessen umgedichteten Texten sie ihren Dank und ihre Wertschätzung ausdrückten.
Sichtlich berührt bedankte sich Frau Oppenhoff anschließend bei allen für die gute, wenn auch nicht immer einfache gemeinsame Zeit an den Schulen St. Michael, für alle Unterstützung – insbesondere auch durch ihren Ehemann, der ihr immer den Rücken frei gehalten habe – und schließlich für den schönen Abschied, der ihr von allen bereitet wurde. Mit der Amtszeit von Frau Oppenhoff als erste weltliche Schulleitung der Realschule St. Michael geht eine Ära zu Ende. Ihre Nachfolge tritt mit dem kommenden Schuljahr der bisherige stellvertretende Schulleiter Herr Kamp an.

Text und Fotos: K. Reinstadler

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