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Erzbistum Paderborn
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© Hans Blossey / luftbild-blossey.de

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz besuchte Ausstellung zu den Heiligen Martin und Liborius in der EAB

Gemeinsame Ausstellung der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek Paderborn und der Martinus-Bibliothek Mainz

Die Ausstellung „Liborius von Le Mans und Martin von Tours: zwei große Heilige damals und heute“ in der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek Paderborn (EAB) zeigt streiflichtartig das Leben und Wirken der beiden Bistumspatrone von Mainz und Paderborn, Martinus und Liborius. Dr. Hedwig Suwelack, Leiterin der Mainzer Martinus-Bibliothek, und Prof. Dr. Hans-Walter Stork, Direktor der EAB, die die Ausstellung gemeinsam konzipiert haben, freuten sich mit den anwesenden Gästen über den Besuch von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz.

Professor Stork begrüßte die Gäste, Dr. Suwelack führte in die Exponate des heiligen Martin ein. „Als Neumainzerin war die Konzeption der Ausstellung für mich eine gute Gelegenheit, unseren Stadtheiligen besser kennenzulernen“, führte sie aus. Mit dem Mainzer Missale aus dem Jahr 1507, das den Heiligen in einem Titelholzschnitt darstellt, sei in der Ausstellung, so die Leiterin der Mainzer Diözesanbibliothek, ein sehr kunstvolles Werk zu sehen, das Mainz als Geburtsstadt des Drucks alle Ehre mache. Professor Stork präsentierte in der ersten Etage der Bibliothek die Exponate zum heiligen Liborius. Er ging besonders auf die Exponate ein, die die Ereignisse um den Kult des heiligen Liborius zu Ende des Dreißigjährigen Krieges und die 900-Jahrfeier der Translation der Gebeine des Heiligen aus Le Mans nach Paderborn im Jahr 1736 dokumentieren.

Tief verwurzelte Verehrung

Erzbischof Dr. Bentz bedankte sich herzlich bei Dr. Hedwig Suwelack und Prof. Dr. Hans-Walter Stork für die schöne Idee der Ausstellung und die Zusammenarbeit der beiden Bibliotheken. Er verwies darauf, dass in der Kapelle des Paderborner Bischofshauses die Statuen beider Heiligen stünden und er sich freue, Liborius mit der Ausstellung besser kennenzulernen. Liborius sei aber im Gegensatz zu Martin eine für manche vielleicht nicht so leicht zugängliche Heiligenfigur. „Die tief verwurzelte Verehrung des Liborius in Paderborn ist ein erstaunliches Phänomen, und ich freue mich sehr auf das anstehende Libori-Fest“, so der neue Paderborner Erzbischof. Zum Abschluss überreichte ihm Professor Stork einen Kupferstich der italienischen Künstlerin und Professorin der Akademie der schönen Künste in Florenz, Carla Fusi, die den Heiligen Liborius zeigt. Dieser werde nun einen besonderen Platz im Paderborner Bischofshaus finden, so Erzbischof Dr. Bentz.

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. August 2024 in der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek, Leostr. 21, während der üblichen Öffnungszeiten (9.00-12.30 sowie 13.30-17.00 Uhr) zu sehen.  Der Katalog zur Ausstellung ist ab sofort in der Bibliothek erhältlich (Schutzgebühr 15,00 €).

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