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Erzbistum Paderborn
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© cpd / Jonas

Damit die menschliche Zuwendung nicht zu kurz kommt

Diözesanadministrator beauftragt zwölf neue seelsorgliche Begleiterinnen und Begleiter in stationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Krankenhäusern.

Sie stehen künftig in sozialen Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Krankenhäusern für seelsorgliche Gespräche und spirituelle Angebote zur Verfügung: Zwölf seelsorgliche Begleiterinnen und Begleiter haben dazu die Beauftragung durch das Erzbistum Paderborn erhalten. Domkapitular Dr. Thomas Witt, Vorsitzender des Diözesan-Caritasrates, überreichte die Beauftragung durch Diözesanadministrator Michael Bredeck in einem festlichen Gottesdienst im Paderborner Dom. Die neuen seelsorglichen Begleitungen arbeiten in Diensten und Einrichtungen in Attendorn, Balve, Bad Fredeburg, Hagen, Lippstadt, Marsberg, Minden, Olpe, Paderborn, Salzkotten und Warburg.

Diözesan-Caritasdirektor Ralf Nolte bedankte sich für die Bereitschaft der Träger und Einrichtungen, Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Weiterbildung und vor allem zum seelsorglichen Engagement zu ermöglichen. Er betonte, dass sich das Modell zur Seelsorglichen Begleitung mittlerweile im gesamten Erzbistum Paderborn etabliert habe und auch bundesweit auf Interesse und Zustimmung stoße. Immer wieder kämen Anfragen aus anderen Bistümern, das Konzept vorzustellen. Den neuen seelsorglichen Begleitungen wünschte Nolte, dass der Dienst den vielen Menschen in Alten- und Behinderteneinrichtungen, in Krankenhäusern und Jugendhilfeeinrichtungen Halt, Freude und Hoffnung schenkt.

Michael Mendelin stellte in Vertretung der Diözesanbeauftragten für die Seelsorge in Einrichtungen der stationären Hilfe die Seelsorgliche Begleitung als einen bedeutenden Beitrag für die Realisierung einer christlichen Unternehmenskultur heraus. Die Sorge um die menschliche Seele müsse in einer katholischen Einrichtung eine Selbstverständlichkeit sein. Dafür sei das Bewusstsein erforderlich, dass man im menschlichen Gegenüber immer auch Jesus Christus selbst begegne. Mendelin wünschte den neu Beauftragten, dass sie ihre Begeisterung aus der Ausbildung auch in die jetzt beginnende Tätigkeit übertragen können.
Die aktuell jährlich stattfindende Ausbildung von seelsorglichen Begleitungen in sozialen Einrichtungen wurde als Angebot im Jahr 2013 gestartet. Aktuell sind mehr als 130 seelsorgliche Begleitungen im Einsatz. Der Kirchensteuerrat des Erzbistums Paderborn fördert das Angebot bisher mit insgesamt 10,5 Millionen Euro.

Info „Seelsorgliche Begleitung“

In einem bundesweit beachteten Projekt fördert das Erzbistum Paderborn seit 2013 Stellenanteile der seelsorglichen Begleitung in kirchlichen Einrichtungen der stationären Hilfe. Vorbereitet werden die neuen seelsorglichen Begleitungen in einem elf Monate dauernden und 155 Stunden umfassenden Kurs des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn. Der seelsorgliche Dienst erfolgt in Abstimmung zwischen der Einrichtungsleitung und dem leitenden Pfarrer des Pastoralverbundes, in dem die Einrichtung liegt.

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