Eine paradoxe Formulierung: die Haltung der Gelassenheit. Sie spricht von Halten und Lassen zugleich. Lassen und Loslassen sind die oft leichthin ausgesprochenen therapeutische und pastoralen Zauberworte unserer Zeit. Sind wir uns der damit einhergehenden Verlustängste und der Angst verlorenzugehen wirkliche bewusst – unserer eigenen Ängste und der Ängste derer, an die wir diese Worte richten? Und ein Halten ohne Festzuhalten will gekonnt und geübt sein. Es geht um Vertrauen. Gelassenheit als Haltung ist eine „späte Frucht“ (Ewald Zacher)
Elemente: tägliche Eucharistiefeier, Vortrags – Impulse, gemeinsame und stille Gebetszeiten, durchgängiges Schweigen