Schriftgröße
normal
größer
groß
Kontakt Für Mitarbeitende Jobs
Kontakt
Gestaltungselement Navigation
Pressemeldungen
10
Dezember
2019
Paderborn

„Wir brauchen uns gegenseitig mit Verständnis und Geduld“

250 Teilnehmerinnen bei 2. Frauenkonferenz im Erzbistum Paderborn

„Wir sind gekommen, um zu bleiben“ lautete der programmatische Titel der 2. Frauenkonferenz im Erzbistum Paderborn, zu der Erzbischof Hans-Josef Becker eingeladen hatte: Rund 250 katholische Frauen aus allen Generationen, aus dem Haupt- und Ehrenamt und den verschiedenen Arbeitsfeldern des Erzbistums folgten heute der Einladung und trafen sich in Paderborn, um ihre Anliegen und Themen im Austausch mit der Bistumsleitung einzubringen.

Die Frauen brachten ihre Kernbotschaften aus der Themenarbeit ins Plenum. Foto: pdp/Maria Aßhauer
Die Frauen brachten ihre Kernbotschaften aus der Themenarbeit ins Plenum. Foto: pdp/Maria Aßhauer

Kein Weg der Bequemlichkeit

„Der Synodale Weg ist kein Weg der Bequemlichkeit“, stellte Erzbischof Becker im gemeinsamen Austausch mit den Frauen klar. „Es ist ein gemeinsamer Weg und er muss solide sein. Das bedeutet auch, dass wir eine Atmosphäre schaffen müssen, in der Emotionen nicht die eine oder andere Seite blockieren.“ Monsignore Dr. Michael Bredeck, der Leiter der Entwicklungsabteilung im Erzbischöflichen Generalvikariat und Diözesan-Ansprechpartner für den synodalen Weg ist, ergänzte: „Wir stehen mit dem  Synodalen Weg noch am Anfang. Keiner weiß zum jetzigen Zeitpunkt, welche Ergebnisse er haben wird. Daher müssen wir ihm Zeit zum Wachsen geben. Wir brauchen uns dabei gegenseitig – mit Verständnis und Geduld.“

Je weiter der Weg in den nächsten zwei Jahren voranschreite, umso gereifter könne der Reformprozess der katholischen Kirche auch in den Pfarrgemeinden verortet werden. „Aber es wird nicht möglich sein, dies per Verordnung durch die Bistumsleitung zu tun“, sagte Dr. Bredeck. Nadine Mersch, Vorsitzende des Diözesankomitees im Erzbistum, die Mitglied der Synodalversammlung ist, ermutigte ihre Mit-Teilnehmerinnen bei der Frauenkonferenz: „Gehen Sie den Synodalen Weg nach Ihren Möglichkeiten mit und warten Sie nicht ab, dass dies jemand für Sie organisiert.“

 

Der Wunsch nach einer geschwisterlichen Kirche war nur eines von zahlreichen und vielfältigen Anliegen der Frauen. Foto: pdp/Maria Aßhauer
Der Wunsch nach einer geschwisterlichen Kirche war nur eines von zahlreichen und vielfältigen Anliegen der Frauen. Foto: pdp/Maria Aßhauer

Erzbischof Hans-Josef Becker zog im Austausch mit den Frauen ein positives Fazit: „Wir kommen durch die Erfahrungen und Erkenntnisse dieses Tages gemeinsam einen Schritt weiter“, zeigte sich der Paderborner Oberhirte am Ende des ganztägigen Forums überzeugt.

Die erste Frauenkonferenz im Erzbistum Paderborn hatte im Oktober 2018 stattgefunden. Im Vergleich zur Erstauflage ist das Format inzwischen „gewachsen“: Wurden damals noch rund 40 Teilnehmerinnen gezielt eingeladen, konnten sich Interessierte dieses Mal anmelden. „Wir wollten ein Forum schaffen, auf dem wir hören, was die Frauen im Erzbistum beschäftigt, quer durch alle Gruppierungen und Generationen“, erklärt Msgr. Dr. Michael Bredeck. „Auch wenn wir nicht für alles sofort fertige Lösungen haben, ist es wichtig, miteinander zu sprechen und ein möglichst umfassendes Bild der Anliegen in unserem Erzbistum zu bekommen. Nur so können wir diese Anliegen auf einer breiten Basis gemeinsam voranbringen.“ Die Frauenkonferenz ist ein Meilenstein auf dem Weg zum nächsten Diözesanen Forum, das am 13. und 14. November 2020 in Paderborn stattfinden wird.  Nach der Frauenkonferenz ist nicht nur vor dem Diözesanen Forum, sondern auch vor der nächsten Frauenkonferenz: Diese wird am 6. März 2021 stattfinden.

 

Gestaltungselement Footer
Logo Youpax

Erzbistum Paderborn
Domplatz 3
33098 Paderborn

Tel. +49 (0)5251 125-0 (Zentrale Erzbischöfliches Generalvikariat)
Fax +49 (0)5251 125-1470
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de