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Pressemeldungen
17
März
2020
Paderborn

„Digitale“ Gemeinschaft schafft Zusammenhalt im Erzbistum

Angebote aus dem Paderborner Dom sind Inspiration für das ganze Erzbistum

Die weite Verbreitung des Corona-Virus schränkt derzeit das gesamte Leben der Menschen ein – auch das kirchliche Leben im Erzbistum Paderborn. Um gerade in dieser Krisen-Zeit bei den Menschen sein zu können, hat das Erzbistum Paderborn verschiedene Formate entwickelt, die konkret im Paderborner Dom umgesetzt werden. Neben Gottesdiensten und Gebetszeiten, die dreimal täglich aus dem Dom live übertragen werden, gibt es zudem Möglichkeiten der Anbetung, des Gebetes und des Empfangs des Sakramentes der Versöhnung.

Es komme darauf an, sich den gegebenen Herausforderungen zu stellen und als Kirche einen Beitrag zu leisten, um weiterhin nah bei den Menschen zu sein, sagt Erzbischof Hans-Josef Becker im Hinblick auf die bestehende Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus und der damit verbundenen Absage aller öffentlichen Gottesdienste im Erzbistum Paderborn bis zunächst zum 19. April. Es sollen Möglichkeiten und Wege ausgeschöpft werden, um als Kirche in dieser Zeit verfügbar und ansprechbar zu sein, so der Oberhirte des Erzbistums Paderborn.

Gottesdienste und Gebete werden aus dem Hohen Dom zu Paderborn dreimal täglich live übertragen, um den Zusammenhalt zu stärken und eine „digitale“ Gemeinschaft entstehen zu lassen. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Mitfeiern ermöglichen

Im Hohen Dom zu Paderborn werden verschiedene Wege gegangen, um diesen Impuls des Paderborner Erzbischofs umzusetzen und das Mitfeiern von Gottesdiensten, auch der Eucharistie, zu ermöglichen. „Als Metropolitankapitel möchten wir den Zusammenhalt im Erzbistum Paderborn stärken und eine ‚digitale‘ Gottesdienstgemeinschaft entstehen lassen. Jeder kann den Live-Stream aus dem Paderborner Dom verfolgen und die ausgestahlten Gottesdienste und Gebetszeiten mitfeiern“, sagt Dompropst Monsignore Joachim Göbel. Auch die „spezifischen Möglichkeiten“ der Kathedralkirche des Erzbistums kommen zum Einsatz: unterschiedliche Leiter der Gottesdienste, Kantoren und Lektoren, aber auch die Liborius-Büste mit den Reliquien des Patrons des Erzbistums Paderborn, dem heiligen Liborius, die sonst nur während des Libori-Festes über dem Altarraum steht.

Täglich, an Werk- und an Sonntagen, werden drei Andachten und Heilige Messen aus dem Paderborner Dom übertragen: um 8 Uhr ein Morgengebet, um 12 Uhr ein Mittagsgebet und um 18.30 Uhr eine Eucharistiefeier. Bei der Eucharistie kommen möglichst ein Lektor und ein Kantor zum Einsatz, die Heilige Messe wird musikalisch an der Orgel mitgestaltet. Diese Gottesdienste finden jeweils in der Krypta des Domes statt. Sie werden über die Homepage www.erzbistum-paderborn.de im Internet live übertragen. Aufgrund der aufgebauten Übertragungstechnik kann die Krypta des Domes nicht besucht werden.

Im Altarraum des Paderborner Domes steht die Liborius-Büste mit Reliquien des Bistumspatrons. Sie lädt zum Gebet und zum Entzünden einer Kerze ein. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Dom geöffnet – Angebote

Der Hohe Dom ist in der Zeit von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Er kann somit von Menschen betreten werden, die dort ein Gebet sprechen oder eine Kerze entzünden möchten. Während der Öffnungszeit ist im Altarraum auch eine Büste des heiligen Liborius aufgestellt, in der sich Reliquien des Patrons des Erzbistums Paderborn befinden. Sie lädt zum Gebet ein und erinnert an das fürbittende Gebet für kranke Menschen, gilt Liborius doch als Patron bei Nieren- und Steinleiden. Im Dom wird auch die Möglichkeit der eucharistischen Anbetung bestehen, das Allerheiligste wird zu festen Zeiten von 17 bis 18 Uhr täglich im Altarraum des Domes zur Verehrung ausgesetzt.

Zu der bekannten Beichtzeit (Samstags, 15 bis 17.30 Uhr) besteht in der Marienkapelle des Domes die Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen oder ein Seelsorgegespräch mit einem Priester zu führen. Selbstverständlich gelten die üblichen Schutzmaßnahmen, um eine Infektion mit dem Corona-Virus zu verhindern. Eine Beichte in einem Beichtstuhl ist nicht möglich.

Diese Angebote bestehen ab sofort und bis auf weiteres. Eine Aktualisierung erfolgt über die Homepage des Erzbistums Paderborn.

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