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Wenn Nikolaus zum Brückenbauer für den Frieden wird

Mit Friedensgebet und Friedensmarsch: Bonifatiuswerk startet die bundesweite Nikolausaktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ mit mehr als 500 Schulkindern in Augsburg
© Nika Art / Shutterstock.com
Kirchliche Nachrichten aus Paderborn und Deutschland
05. Dezember 2022
Augsburg

Wenn Nikolaus zum Brückenbauer für den Frieden wird

Mit Friedensgebet und Friedensmarsch: Bonifatiuswerk startet die bundesweite Nikolausaktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ mit mehr als 500 Schulkindern in Augsburg

Die Message ist klar: „Zusammen für den Frieden“ ­ – dieser Slogan steht auf einem zehn Meter langen Banner, das mehr als 500 Schulkinder aus dem Bistum Augsburg am Freitag vom Hohen Dom zu Augsburg bis zum Rathaus getragen haben. Gemeinsam mit dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und dem Bistum Augsburg haben sie ein Zeichen für Frieden, Versöhnung und Solidarität gesetzt.

„Mit dem Auftakt unserer bundesweiten Nikolausaktion ‚Weihnachtsmannfreie Zone‘ haben wir dieses Jahr bewusst den Fokus auf Menschen und besonders auf Kinder in Notsituationen gelegt. Gerade in anhaltenden Kriegs- und Krisenzeiten sind wir alle gefragt, uns füreinander stark zu machen. Anfang des Jahres wurden wir vom Krieg in der Ukraine erschüttert. Besonders für die Kinder sind das traumatische Erfahrungen. Ihnen wollen wir mit dieser Aktion zeigen, dass sie nicht allein sind. In diesem Sinne ist der Heilige Nikolaus ein aktuelles Vorbild“, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen. Er überreichte einen Spendencheck in Höhe von 5.000 Euro an Diakon Ralf Eger, Diözesaner Flüchtlingsbeauftragter im Bistum Augsburg.
Damit unterstützt das katholische Hilfswerk das lokale Engagement in Augsburg für geflüchtete Menschen aus der Ukraine, besonders für die Jüngsten der Gesellschaft.

Vorbild für Adventszeit

Das Friedensgebet im Hohen Dom zu Augsburg wurde von der Bischof-Ulrich-Grundschule, der St.-Georg-Grundschule und dem Schulchor des Maria-Ward-Gymnasiums mitgestaltet. Neben einem Anspiel zur Nikolauslegende des Kornwunders trugen die Schulkinder ihre Wünsche nach Frieden vor, die in einem Dialog mit der Nikolausfigur der Augsburger Puppenkiste auf eindrückliche Weise nochmal hervorgehoben wurden. „Ich wünsche mir, dass es keinen Krieg mehr gibt!“, sagte Giulia. „Der heilige Bischof Nikolaus hat sich um Arme, besonders um die Kinder gekümmert und für Frieden und Gerechtigkeit eingesetzt. Ich kann mir kein besseres Vorbild für diese Adventszeit vorstellen“, erklärte der Augsburger Bischof Dr. Bertram Meier, der gemeinsam mit dem Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen und den Schulkindern das Friedensgebet gestaltete.

Als Ehrengast und Unterstützer hat der KIKA-Moderator, Autor und Regisseur, Juri Tetzlaff, an der Veranstaltung teilgenommen. „Jeder freut sich, wenn er am Nikolaustag etwas in seinem Stiefel hat. Doch Nikolaus ist mehr als das! Der heilige Nikolaus hat sich für Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Respekt stark gemacht. Das sind Werte, die mir auch sehr wichtig sind. Nicht nur in der Vorweihnachtszeit. Ich finde es toll, dass Kinder im Namen vom ‚echten‘ Nikolaus ein Zeichen setzen und sich für geflüchtete Kinder engagieren. Sehr gerne geh ich mit auf die Straße und folge dem guten Vorbild vom Nikolaus“, sagte Juri Tetzlaff, der den Friedensmarsch zum Augsburger Rathaus begleitete.

Dort auf dem Elias-Holl-Platz lobte der stellvertretende Bürgermeister von Augsburg Bernd Kränzle das Engagement der vielen Beteiligten. „Wie einst der Heilige Nikolaus, so wollt auch Ihr denen helfen, die Hilfe brauchen. Ihr wollt ein Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander“, dankte Kränzle auch den Kindern im Namen der Stadt Augsburg.

 
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