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„Unschätzbarer Dienst am Nächsten und der Gesellschaft“

Tag der Pflegenden: Erzbischof Becker hebt Dienst der Pflege als Gottesbegegnung hervor und fordert Respekt und Wertschätzung
© hxdbzxy/Shutterstock.com
Pressemeldung
11. Mai 2022
Paderborn

„Unschätzbarer Dienst am Nächsten und der Gesellschaft“

Tag der Pflegenden: Erzbischof Becker hebt Dienst der Pflege als Gottesbegegnung hervor und fordert Respekt und Wertschätzung

Aus Anlass des Internationalen Tags der Pflegenden, der seit 1965 jährlich am 12. Mai begangen wird, hebt Erzbischof Hans-Josef Becker die Pflege an kranken und leidenden Menschen als Ort der Gottesbegegnung hervor und fordert Respekt und Wertschätzung gegenüber allen Pflegenden:

„Als Christinnen und Christen glauben wir an die von Gott geschenkte Würde jedes Menschen – auch dann, wenn er in Krankheit, Behinderung oder Alter der besonderen Pflege bedarf. Pflegerinnen und Pfleger wenden sich zuhause, in Krankenhäusern oder Senioren- und Behinderteneinrichtungen schwachen und kranken Menschen zu und leisten so einen professionellen und zugleich unschätzbaren Dienst am Nächsten und an der Gesellschaft. Aber der Pflegedienst ist darüber hinaus auch ein besonderer Ort der Begegnung mit Gottes Liebe und Barmherzigkeit. Im Antlitz der kranken und hinfälligen Menschen begegnet Jesus Christus selbst, der von sich gesagt hat: ‚Ich war krank und ihr habt mich besucht. (…) Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.‘ (Mt 25, 26.41). Unsere Wertschätzung für das Engagement von Pflegerinnen und Pflegern kann deshalb niemals hoch genug sein.

Gerade die vergangenen zwei Jahre haben viele Pflegerinnen und Pfleger an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit gebracht. Öffentlicher Applaus für Pflegende reicht dafür sicher nicht aus. Sozial gerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen, bleibt Aufgabe der Politik. Wir aber können uns persönlich etwas vornehmen: Wir können Pflegenden, denen wir unsere Angehörigen anvertrauen, mit dem größten Respekt immer wieder aufrichtig ‚Danke‘ für geschenkte Gottesbegegnungen sagen.“

Erzbischof Hans-Josef Becker

 
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