Die meisten Kirchengemeinden im deutschsprachigen Raum begehen das Erntedank-Fest auf ähnliche Weise wie im Paderborner Dom und schmücken den Altar oder den Altarraum mit landwirtschaftlichen Produkten aus heimischen Gärten und Feldern.
Gottes Schöpfung
Das Erntedank-Fest sei Anlass, „Gott zu danken für seine Schöpfung“, erklärt Domvikar Spiritual Christian Städter als Vertreter des Paderborner Metropolitankapitels. Gottes Schöpfung sei eine Gabe für den Menschen. Sie sei mit der Verantwortung verbunden, respektvoll mit der Erde und allen Lebewesen umzugehen. Die aus Getreidegarben gefertigte Erntekrone, Obst, Gemüse und Blumen seien in den kommenden Tagen für die Besucherinnen und Besucher des Domes ein sichtbares Zeichen dafür, dass Gott seine schützende Hand über seine Schöpfung halte.
Einsatz für Gottes Schöpfung
Landfrauen aus dem Stadtverband Altenbeken des Kreislandfrauenverbandes Paderborn-Büren – Gaby Weber, Sabrina Stiewe, Stefanie Bartsch, André Bartsch, Finn Bartsch, Marina Bannenberg – stellten die Erntekrone auf und schmückten den Altarraum der Kathedralkirche des Erzbistums Paderborn. Als Vorsitzende des Kreislandfrauenverbandes Paderborn-Büren erinnerte Maria Büser aus Delbrück daran, dass die andauernde große Hitze im Sommer mit den immer neuen Hitzerekorden für Mensch, Tier und Natur eine große Herausforderung gewesen sei und zu beträchtlichen Ertrags-Einbußen geführt habe. „Wir haben im Sommer eine ungewöhnliche Trockenheit erlebt und das spiegelt sich auch in den Ernte-Erträgen wider.“