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Alte Verbundenheit

Seelsorger des Dekanates besuchen Mainz
© Erzbistum Paderborn
Kirchliche Nachrichten aus Paderborn und Deutschland
25. Mai 2022
Siegen/Mainz

Alte Verbundenheit

Seelsorger des Dekanates besuchen Mainz

Rund tausend Jahre gehörte das katholische Dekanat Siegen zum Erzbistum Mainz. Nach der Christianisierung des Siegerlandes im 8. Jahrhundert durch Missionare, die sich auf den heiligen Bonifatius beriefen, gehörte dieser Bereich zur Mainzer Kirchenprovinz. 

Die ältesten bestehenden Kirchen des Siegerlandes in Netphen und Siegen, heute evangelische Martinikirchen, tragen den Namen des hl. Martin von Tours, des Mainzer Dom- und Stadtpatrons. Auch die Tatsache, dass im Mittelalter zeitweise der Erzbischof von Köln Landesherr in Siegen war, wovon heute noch sein Abbild im Siegener Stadtwappen zeugt, änderte nichts an der Zugehörigkeit der Siegerländer zum Erzbistum Mainz. Die heute älteste katholische Kirche im Dekanat Siegen, die Marienkirche in der Oberstadt, wurde noch 1729 vom Weihbischof aus Mainz geweiht. Bedingt durch politische und kirchliche Neustrukturierungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Bereich Siegen preußisch und kam zu Westfalen und damit schließlich im Jahr 1821 zum Bistum Paderborn.

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Dekanates Siegen besuchten jetzt die Bischofsstadt Mainz und trafen sich zu einem Austausch mit dem aktuellen Bischof, Dr. Peter Kohlgraf. Im Gespräch machte er deutlich, dass bei allen innerkirchlichen Debatten um die Zukunft der Kirche auch heut der Grund- und Hauptauftrag der Christinnen und Christen darin liege, den Menschen unserer Zeit das Evangelium zu bringen. Mit Kräuterlikör aus Siegerländer Produktion und einem an der Uni Siegen produzierten Heft über die  Geschichte der Katholischen Kirche im Siegerland und Wittgensteiner Raum dankten die Besucher dem Bischof, ehe sie die Heimreise antraten.

 
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