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Der Weihnachtsfestkreis


Ein Licht kommt in die Welt

Weihnachten

Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.

(Jes 9,1)

Weihnachten dürfte das Fest mit dem höchsten Bekanntheitsgrad sein. Wirklich daran vorbei kommt niemand, es sei denn, man lässt im Dezember das Fernsehen aus und meidet die Innenstädte. Letztere sind in den dunkelsten Wochen des Jahres lichtüberflutet – dafür sorgen Weihnachtsmärkte, weihnachtliche Beleuchtung und zahlreiche Christbäume.

Vieles, was rund um Weihnachten veranstaltet wird, kann man als Kommerz und Kitsch kritisieren. Doch Lichter in der Dunkelheit anzuzünden, hat eine tatsächliche Verbindung zur Bedeutung des Weihnachtsfestes. Es verkündet der Welt, dass ein Licht in die Welt kommt: Jesus wird geboren, für Christen gleichbedeutend mit der Menschwerdung Gottes.

Der Weihnachtsfestkreis beginnt schon am 1. Advent, gleichzeitig markiert dieser Tag den Beginn des gesamten Kirchenjahres. Mit ihren insgesamt vier Sonntagen ist die Adventszeit eine Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest. Auch wenn man es in der Hektik, die gerade diese Wochen kennzeichnet, kaum merkt: Der Advent ist eigentlich eine stille, besinnliche Zeit. Im Mittelpunkt steht die Haltung der Erwartung: Der Mensch soll sich bereit machen für die Ankunft Gottes, weshalb in biblischen Texten, die in Gottesdiensten vorgelesen werden, auch Aspekte von Buße und Umkehr vorkommen. In früheren Zeiten war die Adventszeit sogar eine Zeit des Fastens.

Foto: Shutterstock / Nancy Bauer
Foto: Shutterstock / Nancy Bauer

Geburt Jesu

Die eigentliche Weihnachtszeit beginnt am 25. Dezember. An Weihnachten feiern Christen das Kommen Gottes in die Welt in Gestalt eines Menschen: Jesus. Die vom Evangelisten Lukas erzählte Geburt Jesu in einer Krippe in Bethlehem hat dieser „Menschlichkeit“ Gottes ein Bild gegeben, das bis heute fasziniert. Man merkt es an den oft aufwendig gestalteten Krippen in den Kirchen, von denen es auch im Erzbistum Paderborn viele sehenswerte Exemplare gibt (Bilder!).

Das Ende der Weihnachtstage am 26. Dezember ist noch nicht das Ende des Weihnachtsfestkreises. Dieser geht weiter bis zum Sonntag nach dem 6. Januar. Der 6. Januar ist eigentlich als Dreikönigsfest bekannt und eng mit dem Dreikönigssingen verbunden: Um diesen Tag herum ziehen als Könige verkleidete Kinder von Haus zu Haus, um für jene Kinder Spenden zu sammeln, die arm und benachteiligt sind. Der eigentliche Name des Festes ist jedoch „Erscheinung des Herrn“ oder Epiphanie. Mit diesem Fest wird daran erinnert, dass Gott nicht nur klein und niedrig als Kind in der Krippe in die Welt kommt, sondern sich auch herrschaftlich und machtvoll offenbart. Beispiele sind die Anbetung Jesu durch die Magier aus dem Osten („die Heiligen Drei Könige“), die Taufe Jesu im Jordan sowie das Weinwunder an der Hochzeit zu Kana.

Am Sonntag nach „Erscheinung des Herrn“ endet der Weihnachtsfestkreis. Dieser Festtag heißt „Taufe des Herrn“.

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