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Kirchensteuerrat

Der Kirchensteuerrat ist ein wichtiges Gremium für die Wahrnehmung der Mitverantwortung im Erzbistum. Dem Kirchensteuerrat gehören 19 gewählte und berufene Mitglieder an (17 Laien und zwei Priester). Als Vorsitzenden hat der Erzbischof Generalvikar Alfons Hardt beauftragt, der mit dem Diözesan-Ökonomen und dem Diözesan-Justiziar mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnimmt.

Der Kirchensteuerrat ist für den in Nordrhein-Westfalen gelegenen Teil des Erzbistums Paderborn zuständig. Für die in Hessen und Niedersachsen gelegenen Teile des Erzbistums besteht jeweils ein Kirchensteuerbeirat.

 

Was sind die Aufgaben des Kirchensteuerrates?

Der Kirchensteuerrat hat laut seiner Satzung weitgehende Beschluss- und Entscheidungsfunktionen. Er legt den Kirchensteuer-Hebesatz fest, stellt Richtlinien für die Verteilung der Kirchensteuer auf und entscheidet über Erlass beziehungsweise die Stundung von Kirchensteuern. Weiterhin berät das Gremium über den Haushalt der Erzdiözese und legt diesen dem Erzbischof zur Inkraftsetzung vor. Die Jahresabschlüsse der Erzdiözese Paderborn werden beschlossen, und über die Entlastung der Verwaltung für das abgelaufene Wirtschaftsjahr wird befunden. Schließlich wählt der Kirchensteuerrat den Abschlussprüfer aus und schlägt dem Erzbischof die nach den Statuten des Diözesan-Vermögensverwaltungsrates aus seinen Reihen zu entsendenden Mitglieder vor.

 

Wie wird der Kirchensteuerrat gebildet?

Durch Vertreter aus den Kirchenvorständen aller im nordrhein-westfälischen Teil der Erzdiözese Paderborn gelegenen Pfarrgemeinden werden 14 Laien gewählt. Die Kirchenvorstände können Kandidaten zur Wahl vorschlagen. In sieben Regional-Wahlbezirken werden jeweils zwei Mitglieder gewählt. Drei weitere Laien werden vom Erzbischof in den Kirchensteuerrat berufen. Vom Priesterrat werden außerdem zwei amtierende Pfarrer des in Nordrhein-Westfalen gelegenen Teils der Erzdiözese Paderborn in den Kirchensteuerrat gewählt.

Durch den Kirchensteuerrat wurden in den letzten vier Jahrzehnten über die satzungsmäßigen Aufgaben hinaus viele Initiativen angestoßen, wie zum Beispiel Maßnahmen zur Familienförderung, die Einrichtung des Katastrophenfonds, Hilfen zum Schutz des ungeborenen Lebens, Arbeitslosen- und Spätaussiedler-Hilfsmaßnahmen, eine Anlaufförderung für Hospize und Hilfen für Kriegsopfer in Krisengebieten und für Flüchtlinge. Sonderfonds, Unterstützungsmaßnahmen etc. zur Verwirklichung des Zukunftsbildes wurden initiiert und Mittel für innovative Projekte freigegeben.

 

Mitglieder (Zusammensetzung des Kirchensteuerrates nach Satzungsänderung ab 2019)

Gewählte Mitglieder

Im November 2014 wurden die Neuwahlen für den Diözesankirchensteuerrat durchgeführt. Folgende Mitglieder sind in den Wahlbezirken des Erzbistums gewählt worden und gehören für fünf Jahre (1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2019) dem Gremium an:

  • Dr. Richard Böger (Paderborn)
  • Petra Brinkmann (Paderborn)
  • Wolfgang Fahle (Erwitte)
  • Norbert Quante (Welver)
  • Michael Mersch (Verl)
  • Werner Twent (Rheda-Wiedenbrück)
  • Karl-Josef Müer (Menden)
  • Dr. Thomas Streppel (Hagen)
  • Rainer Hellmann (Dortmund)
  • Inga Wegner (Herne)
  • Franz Josef Dünnebacke (Sundern)
  • Hans Robert Schrewe (Schmallenberg)
  • Helmut Angst (Siegen)
  • Georg Kaiser (Kirchhundem)

 

Der Priesterrat wählte in den Kirchensteuerrat:

  • Dechant Georg Schröder (Schmallenberg)
  • Pfarrer Ansgar Heckeroth (Steinheim)

 

Erzbischof Hans-Josef Becker hat folgende Mitglieder für den in Nordrhein-Westfalen gelegenen Teil in das Gremium berufen: 

  • Peter Gödde (Bad Wünnenberg)
  • Martina Habel (Bielefeld)
  • Markus Ziganki (Castrop-Rauxel)

 

Erzbischof Hans-Josef Becker hat mit Wirkung vom 1. Januar 2019 mit der Führung des Vorsitzes im Kirchensteuerrat für den in Nordrhein-Westfalen gelegenen Teil der Erzdiözese Paderborn beauftragt:

  • Generalvikar Alfons Hardt
    (Der Vorsitz ist nicht mit einer Mitgliedschaft oder einem Stimmrecht verbunden.)

 

Mit beratender Stimme nehmen an den Sitzungen des Kirchensteuerrates teil:

  • Marcus Baumann-Gretza, Diözesan-Justiziar des Erzbistums Paderborn
  • Dirk Wummel, Diözesan-Ökonom des Erzbistums Paderborn

 

Kirchensteuerbeirat für den im Land Hessen gelegenen Teil des Erzbistums Paderborn für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2019 (Zusammensetzung seit Änderung des Statuts ab 2019):  

Berufene Mitglieder: 

  • Dechant Bernhard Conze (Bad Arolsen)
  • Reinold König (Korbach)
  • Heinz Merl (Korbach)

Vorsitz:

  • Generalvikar Alfons Hardt
    (Der Vorsitz ist nicht mit einer Mitgliedschaft oder einem Stimmrecht verbunden.)

Mit beratender Stimme nimmt an den Sitzungen des Kirchensteuerbeirates teil:

  • Dirk Wummel, Diözesan-Ökonom des Erzbistums Paderborn

 

Kirchensteuerbeirat für den im Land Niedersachsen gelegenen Teil des Erzbistums Paderborn für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2019 (Zusammensetzung seit Änderung des Statuts ab 2019):

Geborenes Mitglied:

  • Pastor Michael Linnenbrink (Blomberg)
    (ab 01.09.2019: Pfarrer Stefan Schiller, Lügde)

Berufene Mitglieder:

  • Siegfried Gerling (Bad Pyrmont)
  • Karl-Heinz Gerlach (Bad Pyrmont)

Vorsitz:

  • Generalvikar Alfons Hardt
    (Der Vorsitz ist nicht mit einer Mitgliedschaft oder einem Stimmrecht verbunden.)

Mit beratender Stimme nimmt an den Sitzungen des Kirchensteuerbeirates teil:

  • Dirk Wummel, Diözesan-Ökonom des Erzbistums Paderborn
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