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Prävention

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„Augen auf! – Hinsehen und schützen“ – Prävention im Erzbistum Paderborn

Prävention von sexuellem Missbrauch im Erzbistum Paderborn

„Augen auf! – Hinsehen und schützen“ – durch die Berücksichtigung dieses Leitwortes kann bereits ein aktiver Schutz vor sexualisierter Gewalt erreicht werden. Das Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche hat nach innen und außen zu einem Vertrauensverlust geführt, der noch nicht überwunden ist. Es gilt, neu die Aufmerksamkeit auf den Schutz und die Förderung von Kindern, Jugendlichen sowie schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen zu richten.

Der erschütternde Missbrauchsskandal zeigt deutlich, wie wichtig es ist, sensibel und wachsam für Verletzungen der Menschenwürde und der Grundrechte eines jeden Menschen zu sein und sich für deren Bewahrung einzusetzen. Das Erzbistum Paderborn hat eine Vielzahl an Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt vorgeschrieben und festgelegt.

Unsere Kirche soll ein sicherer Ort für junge Menschen und schutz- und hilfebedürftige Erwachsene sein. Prävention von sexualisierter Gewalt funktioniert jedoch nur dann, wenn sich das Verantwortungsbewusstsein im Zusammenspiel mit einer Kultur des achtsamen Miteinanders langfristig auf allen Ebenen verbreitet und Menschen mit dem notwendigen Willen und Engagement dahinterstehen.

Präventionsarbeit kann dazu beitragen, die Grundhaltung einer Kultur der Achtsamkeit zu fördern, und deutlich machen, dass alle Mitarbeitenden es als selbstverständlichen Auftrag ihres Tuns empfinden, Kinder, Jugendliche und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene vor sexualisierter Gewalt zu bewahren.

Weitere Informationen zur Prävention von sexualisierter Gewalt finden Sie auf der Seite der Prävention im Erzbistum Paderborn: praevention-erzbistum-paderborn.de

Karl-Heinz Stahl
Präventionsbeauftragter im Erzbistum Paderborn
Erzbischöfliches Generalvikariat
Domplatz 3
33098 Paderborn
Tel. (0 52 51) 1 25-12 13
karlheinz.stahl@erzbistum-paderborn.de

Grundlage

Als Kirche in den NRW-(Erz-)Bistümern sind wir uns unserer besonderen Verantwortung für den Schutz uns anvertrauter Menschen in unseren Diensten und Einrichtungen bewusst. Um dieser Verantwortung nachzukommen, haben die (Erz-)Bischöfe unterschiedliche Maßnahmen zur Vorbeugung gegen sexualisierte Gewalt eingeführt, die in der Ordnung zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen (kurz Präventionsordnung) dokumentiert sind.

Die Präventionsordnung beschreibt

  • eine Grundhaltung und die Begrifflichkeiten von und zum Schutze vor sexualisierter Gewalt,
  • die Zielgruppen und Adressaten/Adressatinnen,
  • die durchzuführenden Maßnahmen,
  • die Verantwortungsbereiche der Präventionsbeauftragten und der Koordinationsstelle zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt,
  • den Einsatz einer Präventionsfachkraft bei den kirchlichen Rechtsträgern.

Die Präventionsordnung wendet sich an den kirchlichen Rechtsträger (verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung von Schutzmaßnahmen) sowie die Mitarbeitenden (werden sensibilisiert und geschult).

Kirchliches Amtsblatt 04/2018

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Tel. +49 (0)5251 125-0 (Zentrale Erzbischöfliches Generalvikariat)
Fax +49 (0)5251 125-1470
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