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Hilfe bei Missbrauch

Hilfe bei Missbrauch und sexualisierter Gewalt durch Kleriker und Laien im kirchlichen Dienst im Erzbistum Paderborn

Das Erzbistum Paderborn nimmt jeden konkreten Fall und jeden Verdachtsfall im Sinne der Leitlinien von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt sehr ernst. Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zum Thema sexueller Missbrauch und sexualisierte Gewalt durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erzdiözese Paderborn sowie im Verantwortungsbereich des Erzbistums, zum Beispiel in Kirchengemeinden oder der Kategorialseelsorge.

An wen kann ich mich wenden?

Im Erzbistum Paderborn gibt es zwei unabhängige Kontaktpersonen, die sich gezielt Hinweisen auf Anhaltspunkte für den Verdacht eines sexuellen Missbrauchs widmen. Die Rechtsanwältin Gabriela Joepen und der Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Rehborn sind Ansprechpersonen für alle Fälle sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst. Opfer sexuellen Missbrauchs oder deren Angehörige können sich jederzeit an diese Missbrauchsbeauftragten wenden, die von Erzbischof Hans-Josef Becker für diese Aufgabe ernannt worden sind.

Gabriela Joepen
Rathausplatz 12
33098 Paderborn
E-Mail senden
0160 - 702 41 65
Prof. Dr. Martin Rehborn
Brüderweg 9
44135 Dortmund
E-Mail senden
0170 - 844 50 99

Interventionsbeauftragte

Die Interventionsbeauftragte unterstützt die Arbeit der Ansprechpersonen aus dem Erzbischöflichen Generalvikariat heraus. Sie koordiniert federführend in einem angezeigten Missbrauchsfall alle notwendigen Maßnahmen.

Dr. Petra Lillmeier
Dr. Petra Lillmeier
Postfach 14 80
33044 Paderborn
E-Mail senden
05251 - 125 1701

Leitlinien und weiterführende Informationen

Am 31. August 2010 hat die Deutsche Bischofskonferenz neue Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz verabschiedet. Sie stehen hier in der neuen Fassung vom 16. September 2013 zum Download zur Verfügung:

Download: Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz

Im Januar 2012 hat die Deutsche Bischofskonferenz eine Arbeitshilfe mit einer Vielzahl von Dokumenten zum Umgang mit sexuellem Missbrauch im kirchlichen Bereich herausgegeben. Diese liegt inzwischen in einer überarbeiteten und aktualisierten Fassung vor und steht hier zum Download bereit:

Download: Arbeitshilfe “Aufklärung und Vorbeugung – Dokumente zum Umgang mit sexuellem Missbrauch im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz”

Auf der Seite der Deutschen Bischofskonferenz finden sich weitere Informationen für Betroffene und Angehörige, beispielsweise zu den “Leistungen in Anerkennung des zugefügten Leids”; dort auch die aktuellen Antragsformulare.

MHG-Studie

In einem Pressegespräch am 25. September 2018 wurden Informationen vorgestellt, die aus dem Erzbistum Paderborn in die MHG-Studie “Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz” eingeflossen sind.

Zur Meldung

Erzbischof Hans-Josef Becker hat sich im Hinblick auf die MHG-Studie in einem Brief an alle Priester, Diakone und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pastoralen Dienst des Erzbistums Paderborn gewandt. Die Meldung und den Brief des Erzbischofs können Sie hier nachlesen:

Zur Meldung

In einem eigenen Brief hat sich der Paderborner Erzbischof an alle Gläubigen im Erzbistum Paderborn gewandt.

Zum Brief

Die Deutsche Bischofkonferenz hat zudem die am häufigsten gestellten Fragen zur MHG-Studie zusammengestellt.

Zu den Fragen

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33098 Paderborn

Tel. +49 (0)5251 125-0 (Zentrale Erzbischöfliches Generalvikariat)
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