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Pressemeldung
15
Juni
2021
Paderborn

„Wir sind in diese Welt gestellt“

Generalvikar Alfons Hardt: „Kirche ist lebendig“

Angesichts der aktuellen Herausforderungen für die Kirche ermutigt Generalvikar Alfons Hardt dazu, „bei allem Bewusstsein um die Schwächen unserer Kirche auf die zahlreichen Menschen guten Willens zu vertrauen, die an vielen Orten Kirche mitbauen“. Es gebe immer noch viele „starke Frauen und Männer aller Generationen, Kinder, junge Erwachsene, Eltern, Großeltern, die sich im Glauben beheimatet fühlen und ihn weitergeben – das haben sie sich auch trotz aller Debatten oder Corona-Einschränkungen nicht nehmen lassen“, schreibt Generalvikar Hardt im Online-Portal für die Mitarbeitenden im Erzbistum Paderborn.

Generalvikar Alfons Hardt ist überzeugt, dass Kirche lebendig ist. Foto: Erzbistum Paderborn
Generalvikar Alfons Hardt ist überzeugt, dass Kirche lebendig ist. Foto: Erzbistum Paderborn

Die katholische Kirche in Deutschland kämpfe derzeit um Glaubwürdigkeit und Vertrauen, räumt der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs ein. Davon bleibe auch das kirchliche Leben im Erzbistum Paderborn nicht unberührt. Für Generalvikar Hardt steht aber auch fest: „Wehklagen führt uns aus dieser Krise nicht heraus.“

Es geht um den Menschen

Die Kirche habe den Auftrag, „im Licht der Frohen Botschaft für Mensch und Leben da zu sein“, macht der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs deutlich. An vielen Stellen im Erzbistum Paderborn würden Gläubige ihren Beitrag zum Gelingen dieses Auftrags leisten. „Zuvorderst muss es der Kirche immer um den Menschen gehen – um den Menschen, der trauert oder krank ist, um Menschen, die in ihrem Leben nach Sinn und Halt suchen.“ Hier würden oft kleine Gesten die lebendige Gegenwart Jesu für die Menschen deutlich machen. Diese seien aber in der öffentlichen Berichterstattung nur selten im Großen sichtbar.

Überzeugungskraft der Botschaft Jesu

Der christliche Glaube werde im Erzbistum Paderborn an vielen Stellen lebendig, etwa in kirchlichen Kindertagesstätten, in den Schulen in Trägerschaft des Erzbistums, in der Seelsorge in Krankenhäusern und Alteneinrichtungen oder in den Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen. „Jesu Geist wirkt durch viele Menschen an vielen Orten. Und wir machen als Kirche weiter – weil Jesus uns in diese Welt stellt. In die Welt, wie sie ist. Nicht, wie wir sie gerne hätten“, hielt Generalvikar Hardt fest. Durch die Corona-Pandemie sei zwar vieles lange nicht möglich gewesen. „Aber Menschen haben vielerorts ganz Neues möglich gemacht.“

Der Synodale Weg als Dialog- und Reformprozess werde weitergehen, um die Herausforderungen der katholischen Kirche in Deutschland gemeinsam zu bearbeiten, machte Generalvikar Alfons Hardt abschließend deutlich: „Wenn es uns gelingt, unseren Auftrag zu erfüllen, haben wir die Überzeugungskraft der Botschaft Jesu, mit der der Weg aus der Krise beginnen muss.“

Ein Beitrag von:

Maria Aßhauer
Redakteurin Team Presse