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13
Oktober
2021
13.Oktober.2021

Warum Miriam Pawlak schon im Sommer an Weihnachten denkt

Auf eine Kaffeelänge mit der Theologin Miriam Pawlak

Innerhalb unserer Reihe „Auf eine Kaffeelänge mit …“ treffen wir uns regelmäßig mit einer Person aus dem Erzbistum Paderborn. Einzige Vorgabe der Zusammenkunft: Das Treffen endet, sobald die Kaffeetasse geleert ist. Diesmal haben wir uns mit der Theologin Miriam Pawlak getroffen.

Die Theologin Miriam Pawlak
"Der Adventsbegleiter soll eine Einladung sein, den Advent als bewusste Vorbereitungszeit zu nehmen, innerlich aufzuräumen, mehr Gelassenheit oder Entschleunigung zu finden. Und vielleicht auch, um eine Beziehung zu Gott aufzubauen oder zu intensivieren."
Foto: Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn
"Der Adventsbegleiter soll eine Einladung sein, den Advent als bewusste Vorbereitungszeit zu nehmen, innerlich aufzuräumen, mehr Gelassenheit oder Entschleunigung zu finden. Und vielleicht auch, um eine Beziehung zu Gott aufzubauen oder zu intensivieren."
Foto: Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn

Die Aufgaben sind sehr vielfältig. Mal soll man sich einen Lieblingsort suchen und nachspüren, ob man dort eine Nähe zu Christus erfahren kann. Es kann aber auch praktischer zugehen. In einem Impuls, den Miriam Pawlak geschrieben hat, wird man dazu aufgefordert, sich einen Stein zu suchen. Das Tagesevangelium rät nämlich dazu, das eigene Haus nicht auf Sand zu bauen. Miriam Pawlak sieht das für den Glauben genauso: Beide brauchen ein festes Fundament, am besten aus Stein. Deshalb lautet ihr Vorschlag, die Bibelstelle auf den Stein zu schreiben. „Das soll einen daran erinnern. Und das Schöne ist, den Stein hat man auch noch, wenn der Advent vorbei ist.“ So könne der Adventsbegleiter auch über die Vorweihnachtszeit hinaus „wirklich ins Leben eingreifen.“

Egal, ob man lieber das physische Heft in der Hand hält oder morgens auf dem Weg zur Schule, Arbeit oder Uni die von den Autorinnen und Autoren selbst eingesprochenen Texte hört, „der Adventsbegleiter soll eine Einladung sein, den Advent als bewusste Vorbereitungszeit zu nehmen, innerlich aufzuräumen, mehr Gelassenheit oder Entschleunigung zu finden. Und vielleicht auch, um eine Beziehung zu Gott aufzubauen oder zu intensivieren.“ Ursprünglich hätten sie mit dem Angebot hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene erreichen wollen. Doch die Corona-Pandemie – so vermutet es die Theologin – habe dafür gesorgt, dass sich auch Erwachsene und ältere Menschen nach neuen spirituellen Impulsen umschauten: Warum sich also dieses Jahr nicht auf diesem Wege Gott nähern!

Achtung Advent!

Ein Begleiter durch eine bewegende Zeit. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr hat YOUPAX auch in diesem Jahr wieder den beliebten Adventsbegleiter gestaltet. Diesmal sogar noch ausführlicher, vom 1. Advent bis Silvester. Achtung Advent! besteht aus Gedanken zum Evangelium, einem Gebet und einem konkreten Impuls für jeden Tag.

Der Adventsbegleiter kann im Erzbistums-Shop kostenlos angefordert werden.

Weitere Kaffeelängen finden Sie hier

Ein Beitrag von:

Cornelius Stiegemann
Redaktion