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Pressemeldung
28
Juli
2021
Paderborn/Erzbistum

„Verlässliche Strukturen gezielt nutzen“

Erzbistum Paderborn sagt weitere Unterstützung für Betroffene der Hochwasserkatastrophe zu

Den Betroffenen der verheerenden Hochwasserkatastrophe sagt das Erzbistum Paderborn weitere Unterstützung und Hilfe zu. Generalvikar Alfons Hardt hat am Mittwoch, 28. Juli 2021, in Paderborn eine zusätzliche Soforthilfe über weitere 100.000 Euro angekündigt. Das Geld soll wieder schnell und unbürokratisch zur Verfügung stehen. Möglichkeiten weiterer Hilfsmaßnahmen würden geprüft. Darüber hinaus hat der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs mit der Aktion „Grenzenlos verbunden“ ein ungewöhnliches Hilfsangebot für die Leidtragenden in den deutschen Krisenregionen in Aussicht gestellt: Das Erzbistum Paderborn bietet betroffenen Familien eine Auszeit mit kostenfreier Unterkunft in seinen Bildungshäusern an.

„Wir prüfen die Möglichkeiten, wie wir uns bei den allgemeinen Hilfsmaßnahmen weiter zielführend einbringen können“, sagt Generalvikar Alfons Hardt.
„Wir prüfen die Möglichkeiten, wie wir uns bei den allgemeinen Hilfsmaßnahmen weiter zielführend einbringen können“, sagt Generalvikar Alfons Hardt.

Ungewöhnliche Hilfsaktion: „Grenzenlos verbunden“

Die Flutkatastrophe ist unvermittelt über die Menschen in den betroffenen Gebieten hereingebrochen, hat Leben, Hab und Gut sowie bei vielen Menschen ihr Zuhause zerstört. Damit Betroffene nach diesem existenziellen Schock wieder zum Durchatmen kommen und das Geschehene verarbeiten können, hat das Erzbistum Paderborn eine ungewöhnliche Hilfsaktion auf die Beine gestellt und bietet betroffenen Familien als besonderes Hilfsangebot eine Auszeit mit kostenfreier Unterkunft in seinen Bildungs- und Jugendhäusern an.

Diözesan-Caritasverband ruft zu Spenden auf

Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe auch außerhalb des Erzbistums ruft der Diözesan-Caritasverband zu weiteren Spenden auf (Caritas-Spendenkonto: Caritas international, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, Stichwort: CY00897 Fluthilfe Deutschland). Nach den Erfahrungen früherer Flutkatstrophen an Elbe und Oder soll die zentrale Koordinierung der Hilfsmaßnahmen durch Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, übernommen werden. Die Caritas bittet darum, zurzeit auf Sachspenden zu verzichten. Über das jeweilige Caritas-Netzwerk vor Ort kann am besten mit Geldspenden direkt und zielgenau geholfen werden.

Auch einzelne Dienste und Einrichtungen der Caritas sind lokal von Überschwemmungen und Wasserschäden betroffen. Altenheime wurden geräumt, Sozialstationen stehen unter Wasser. Die Versorgung der Menschen bleibt jedoch gewährleistet. Zu den verschiedenen kirchlichen Gebäuden des Erzbistums selbst, die von den Unwettern beschädigt wurden und saniert werden müssen, sagte Generalvikar Hardt: „Die betroffenen Kirchengemeinden werden wir mit erheblichen Zuschüssen aus eigenen Mitteln unterstützen.“