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2
Juli
2021
2.Juli.2021

Libori-Spenden halfen Kindern in Madisi

Projekte der Franziskanerinnen Salzkotten standen 2020 im Mittelpunkt der Libori-Charity-Boxen-Aktion

Salzkotten (fcjm). Eine große Freude gab es im vergangenen Jahr im ostafrikanischen Malawi über die sehr erfolgreiche Spendenaktion zum Libori-Fest in Paderborn zugunsten der Hilfsprojekte der Franziskanerinnen Salzkotten. Deutsche und indonesische Ordensschwestern unterhalten in dem Ort Madisi in Malawi eine Schule für Aidswaisen, einen Kindergarten und
leisten vielfältige Hilfen für die Menschen in den umliegenden Dörfern.

Regelmäßige Besuche in den Dörfern zählen zu den Hilfen der Franziskanerinnen Salzkotten in Madisi. Das Bild zeigt indonesische Schwestern im Gespräch mit Frauen aus einem Dorf. Das Foto wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen. Foto: fcjm
Regelmäßige Besuche in den Dörfern zählen zu den Hilfen der Franziskanerinnen Salzkotten in Madisi. Das Bild zeigt indonesische Schwestern im Gespräch mit Frauen aus einem Dorf. Das Foto wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen. Foto: fcjm

Vielfältige Hilfe

In die katholische Grundschule der Franziskanerinnen in Madisi gehen 1300 Kinder, 60 Prozent von ihnen haben ihre Eltern durch Aids verloren und leben bei Verwandten oder Betreuern. Kinder aus armen Familien und Waisenkinder sind auch die Hauptzielgruppe für den Kindergarten der Schwestern, der aktuell von 300 Kindern besucht wird. Zwölf ehemalige Schülerinnen haben darüber hinaus die Möglichkeit, im Clara-Pfänder-Heim zu wohnen und so ihre Schulausbildung an einer Sekundarschule fortzusetzen.

Die weiteren Hilfen der Franziskanerinnen in Madisi und den umliegenden Dörfern sind sehr vielfältig. Brunnenbau, Ernährungshilfen, gesundheitliche Aufklärung, Aufklärung über Umweltschäden, etwa durch das unachtsame Abholzen von
Bäumen zur Gewinnung von Brennholz und vieles andere mehr zählen dazu. Für ihre Einrichtungen nutzen die Franziskanerinnen bereits in großem Umfang Solarenergie.

„Bei unseren Hilfen vor Ort versuchen wir, mit den Eltern, Erziehungsberechtigten und den Lehrerinnen und Lehrern zusammenzuarbeiten, um uns auf den Einzelfall zu konzentrieren und zu überlegen, wie wir den Menschen helfen können“, erklärt Schwester M. Veronika zur Arbeit der Franziskanerinnen in Madisi.

Hinweis zu den Fotos:

Die Aufnahmen entstanden vor der Corona-Pandemie.