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Pressemeldung
28
Januar
2021
München / Paderborn / Trier

Katholische (Erz-)Bistümer unterstützen Seenotrettung

München und Freising, Paderborn und Trier spenden 125.000 Euro an Hilfsorganisation Sea-Eye

Die deutsche Hilfsorganisation zur Seenotrettung Sea-Eye wird mit insgesamt 125.000 Euro von den drei katholischen (Erz-)Bistümern München und Freising, Paderborn sowie Trier unterstützt. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, spendet 50.000 Euro aus den Haushaltsmitteln, die ihm aus dem Etat der Erzdiözese für soziale, caritative und weltkirchliche Zwecke bereitstehen, um zügig und unbürokratisch zu helfen. Für das Bistum Trier stellt Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg 25.000 Euro aus den Rücklagen seines Budgets zur Verfügung. Weitere 50.000 Euro aus dem Etat für pastorale Sonderaktivitäten des Generalvikars steuert für das Erzbistum Paderborn Generalvikar Alfons Hardt bei.

Im Februar 2020 war Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye e. V., im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn zu einem Austausch mit Generalvikar Alfons Hardt zu Gast. Foto: Erzbistum Paderborn
Im Februar 2020 war Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye e. V., im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn zu einem Austausch mit Generalvikar Alfons Hardt zu Gast. Foto: Erzbistum Paderborn

Zeichen des gelebten Glaubens

Generalvikar Alfons Hardt unterstreicht die christliche Verantwortung in diesem Zusammenhang: „Als Christen können wir nicht anders, als Menschen in Not zu helfen. Wir dürfen und wollen Menschen nicht ertrinken lassen“, betont Generalvikar Hardt. Die Unterstützung der Seenotrettung sei daher ein bewusstes Zeichen des gelebten Glaubens. Jeder Mensch sei von Gott als sein Ebenbild geschaffen.

Darum sei jedes Menschenleben gleich viel wert. „Das ist unser Verständnis von der unverlierbaren Menschenwürde ohne Ansehen der Person. Da ist uns unser Glaube Auftrag und Pflicht“, unterstreicht der Generalvikar des Erzbischofs von Paderborn. Dieser Glaube sei „stärker als alle Angst und Verunsicherung“ und führe auch zu weiterem christlichem Engagement bei Hilfe für Flüchtlinge bis hin zu ihrer Integration. Dabei seien auch symbolische Taten und kleine Beiträge wichtig. „Sicher können wir die Welt nicht retten. Aber es ist schon viel gewonnen, wenn wir das tun, was wir können.“

 

Die SEA-EYE 4 soll am 28. Februar in Rostock getauft werden, um dann ins Mittelmeer überführt zu werden. Es handelt sich um das vierte Rettungsschiff der Regensburger Seenotrettungsorganisation und zeitgleich um das zweite Bündnisschiff des zivilgesellschaftlichen Bündnisses für die Seenotrettung United4Rescue. Mit den Schiffen SEA-EYE, SEEFUCHS und ALAN KURDI beteiligte sich Sea-Eye seit 2015 an der Rettung von mehr als 15.000 Menschenleben.

Die Erzdiözese München und Freising unterstützt daneben mit 50.000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds die Seenotrettungsorganisation SOS Méditerranée. (ck)

 

50.000 Euro aus dem Etat für pastorale Sonderaktivitäten des Generalvikars steuert für das Erzbistum Paderborn Generalvikar Alfons Hardt bei. Foto: Besim Mazhiqi/Erzbistum Paderborn
50.000 Euro aus dem Etat für pastorale Sonderaktivitäten des Generalvikars steuert für das Erzbistum Paderborn Generalvikar Alfons Hardt bei. Foto: Besim Mazhiqi/Erzbistum Paderborn