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30
Juli
2021
30.Juli.2021

Jugendliche helfen Jugendlichen

Nach der Flutkatastrophe tun sich für viele Menschen im Westen Deutschlands existenzielle Fragen auf. Wie geht es weiter? Wird das Leben annähernd wieder so, wie es vor dem Hochwasser gewesen ist? Oder noch dringender: Wo wohnen in den nächsten Wochen? Familie, Freunde, Bekannte – gut, wer jetzt jemanden hat, bei dem man unterkommen kann. Nicht alle aber haben ein funktionierendes soziales Umfeld. Genau die trifft eine solche Krise dann mit am meisten.

Gutes tun im doppelten Sinn

Konkret heißt das: Wer spendet, kann mit den Jugendlichen der „Youngcaritas Arnsberg“ einen Termin vereinbaren für eine Einkaufshilfe oder ein Waffeltaxi, zum Beispiel. „Wir sind selbst junge Leute und können uns deshalb mit einer Jugendhilfeeinrichtung gut identifizieren“, beschreibt Mara Vielhaber. Als sie und die anderen Mitglieder der Jugendcaritas Arnsberg vom Hochwasser auch im Umfeld von Arnsberg gehört hatten, seien sie fassungslos und schockiert gewesen. Gerade in diesen Zeiten ist Zusammenhalt gefragt.

Schnell wurde überlegt, wie man helfen kann. Die Jugendlichen entschieden sich dafür, Geld zu sammeln, um gezielt und sinnvoll etwas zu tun, sagt Mara Vielhaber: „Die Jugendlichen könnten teilweise nicht mehr in ihren Räumen leben, daher wollen wir unbedingt mit finanziellen Spenden unterstützen. Wir wissen, wo das Geld ankommt und dass es dringend gebraucht wird.“ Jugendliche helfen Jugendlichen, Menschen helfen Menschen: Dafür ist die Aktion der Jugendcaritas Arnsberg ein schönes Beispiel.

Die Jugencaritas Arnsberg will helfen. Foto: youngcaritas Arnsberg