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25
August
2020
25.August.2020

Inklusives Bau-Camp im Diözesanzentrum Rüthen

Garten- und Aufräumarbeit sowie Reparaturen aller Art

In der letzten Sommerferienwoche hat das jährliche inklusive Bau-Camp im Diözesanzentrum Eulenspiegel stattgefunden. Gemeinsam arbeiteten Förderschüler aus den Bereichen Lernen und soziale Entwicklung mit Pfadfindern zusammen. Das Projekt wurde vom kath. Jugendwerk Förderband Siegen-Wittgenstein und dem DPSG DV Paderborn zusammen organisiert. Eine Gruppe von 15 freiwilligen Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren helfen jedes Jahr dabei den Außenbereich des Diözesanzentrums zu gestalten, aufzuräumen und auf die nächsten Monate vorzubereiten. Üblicherweise finden zusätzlich zu diesem Projekt in den Oster- und Herbstferien ähnliche Aktionen statt, die nur für Förderschüler angeboten werden. Aufgrund der Coronapandemie musste das Bau-Camp in den Osterferien leider ausfallen.

Unter der Anleitung von Daniel Schäfer und den Schreinerinnen Silvia Willke und Claudia Kroll, haben die Jugendlichen eine Woche lang Garten- und Aufräumarbeit sowie Reparaturen aller Art durchgeführt. In kleine Gruppen aufgeteilt, haben sie die Hecken um das Gelände von Unkraut freigeschnitten, die Spielgeräte gestrichen sowie neu mit Hackschnitzeln unterfüttert. Die Gestaltung einer Feuerstelle mit Sitzecke, welche im letzten Bau-Camp begonnen wurde, wurde vollendet. Außerdem ist der Rasen gemäht, die Kanten abgestochen und die Ritzen von Moos befreit worden. Es ist Tradition, dass die Jahresaktionswand im Zuge des Oster-Bau-Camps neu bemalt wird. Dies wurde nun nachgeholt und die Wand mit dem diesjährige Motto No Waste! Ohne Wenn und Abfall! bemalt.

Baucamp Heckenteam
Ein Team hat sich um den Beschnitt der Hecken gekümmert. Fotos: DPSG Paderborn
Gruppenbild Baucamp
Nachdem das jährliche Baucamp corona-bedingt in den Osterferien ausfallen musste, konnte es nun wieder stattfinden. (Das Bild zeigt eine nach der CoronaSchVO konforme Bezugsgruppe für Ferienfreizeiten.)

Viele Jugendliche waren zum wiederholten Mal dabei

Die anstrengende Arbeitswoche wurde für die Jugendlichen mit einem abwechslungsreichen Begleitprogramm umrahmt, was zum Beispiel einen Filmabend in der Kapelle, einen Abendspaziergang, Essen gehen oder Spiele beinhaltete. Das Highlight war ein Freizeittag an dem die Gruppe Wasserski fahren war und am Lippesee gegrillt hat. Das Begleitprogramm hat den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben einander auch im freizeitlichen Rahmen kennen zu lernen.

Einige der Jugendlichen sind dieses Jahr das erste Mal dabei gewesen, wie die Zwillinge Franz und Gregor (17). „Mein bester Freund hat mich gefragt, ob ich Lust habe mitzuhelfen und weil ich in der letzten Ferienwoche eh nichts geplant hatte, habe ich mir gedacht, ja klar, warum nicht?“. Miriam hingegen hat sich entschieden erneut mitzuhelfen: „Ich bin das zweite Mal dabei und es ist einfach schön, wenn man am Ende des Tages sieht, was man geschafft hat und abends dann etwas Schönes macht.“ Für andere Teilnehmer gehört das Bau-Camp zur Familientradition, weil auch ihre Eltern regelmäßig dabei mitgeholfen haben. Insgesamt waren sich alle Teilnehmenden einig: Sie würden sich immer wieder dazu entschließen mitzuhelfen.

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