Kontakt Presse & Medien Für Mitarbeitende Karriere & Jobs
Kontakt
Gestaltungselement Navigation
3
Mai
2021
3.Mai.2021

„Im Beten von Gott abhängig und doch ganz frei“

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck eröffnet Wallfahrtssaison in Werl

Am Samstag, 1. Mai 2021, eröffnete der Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, durch Entzünden der Wallfahrtskerze in der Werler Wallfahrtsbasilika feierlich die diesjährige Wallfahrtssaison unter dem Leitwort „Atme in uns, Heiliger Geist!“. Werl ist mit dem dort verehrten Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“ der größte von rund 50 Pilger- und Wallfahrtsorten im Erzbistum Paderborn. „Wir atmen im Glauben nicht aus uns selbst, sondern aus der Liebe Gottes. Wir leben nicht aus eigener Kraft, sondern von jener Kraft, die Gottes Liebe schenkt“, sagte der Bischof von Essen in seiner Predigt.

 

Der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck entzündete in Werl die Wallfahrtskerze am Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“ in der Wallfahrtsbasilika und eröffnete damit die Wallfahrtssaison 2021. Foto: Marienwallfahrt Werl
Der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck entzündete in Werl die Wallfahrtskerze am Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“ in der Wallfahrtsbasilika und eröffnete damit die Wallfahrtssaison 2021. Foto: Marienwallfahrt Werl

Aufgrund der Corona-Pandemie war beim feierlichen Gottesdienst zur Wallfahrtseröffnung die Werler Wallfahrtsbasilika zwar nicht so gut gefüllt wie in normalen Wallfahrtsjahren, aber alle der nach Corona-Auflagen zur Verfügung stehenden Plätze waren belegt. Maria sei in ihrem Beten „von Gott abhängig und zugleich ganz frei“, erklärte der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck. Gerade in den aktuellen Veränderungsprozessen des kirchlichen Lebens zeige sich ein solches Beten als eine Quelle von Erneuerung. Der Essener Bischof forderte angesichts der Corona-Pandemie zu Solidarität auf: „Wir sind es, die die Mitverantwortung für alle Menschen tragen, die schwächer sind als wir und unserer Solidarität bedürfen. Wo das geschieht, da ist die Liebe Gottes durch den Heiligen Geist ausgegossen in unsere Herzen.“

Wallfahrt seit 360 Jahren

Seit 360 Jahren pilgern Menschen zum Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“, um hier Kraft und Trost zu finden – gerade in dieser krisenhaften Zeit: Auch, wenn die Wallfahrtssaison 2021 in Werl „mit Mundschutz, Abstand und Hygienekonzept“ ganz anders sein wird als gewohnt, freuen sich Wallfahrtsleiter Pastor Dr.  Gerhard Best und sein Team: „Als Einzelwallfahrerin und Einzelwallfahrer ist jede und jeder wie in jedem Jahr in Werl herzlich willkommen!“. Auch kleinere Delegationen können stellvertretend für sonst größere Wallfahrten kommen und die in der Wallfahrtsbasilika oder auf dem benachbarten Kreuzwegplatz stattfindenden Gottesdienste zu besuchen.

Ein Beitrag von:

Maria Aßhauer
Redakteurin Team Presse