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Pressemeldung
3
Juni
2021
Paderborn

Große Spendenbereitschaft trotz Corona-Pandemie

Bonifatiuswerk konnte im letzten Jahr Katholikinnen und Katholiken in der Diaspora mit 13 Millionen Euro unterstützen

Mit 13 Millionen Euro hat das Bonifatiuswerk im Geschäftsjahr 2020 Katholikinnen und Katholiken in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora unterstützt. Trotz eines deutlich spürbaren und durch Corona bedingten Rückgangs bei den Kollekten konnte das katholische Hilfswerk aufgrund einer stabilen Spendenbereitschaft 771 Projekte fördern.

“Wir sind außerordentlich dankbar für die Solidarität unserer Spenderinnen und Spender, die trotz ihrer eigenen Sorgen, Nöte, Ängste oder auch persönlicher Verluste in der Zuversicht des Glaubens füreinander da sind und die Menschen in der Diaspora unterstützen”, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen. Veröffentlicht wurde der Jahresbericht am heutigen Mittwoch in Paderborn.

Kreativität und frischer Wind

Vielversprechende Ansätze zeige das Förderprogramm “Räume des Glaubens eröffnen”. “Seit zwei Jahren können sich katholische Gemeinden, Einrichtungen und Initiativen mit ihren innovativen missionarischen Projekten bei uns bewerben. In dieser Zeit konnten wir 23 Projekte fördern. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie ermöglichen durch unterschiedliche kreative Herangehensweisen neue Formen des Kircheseins”, sagte Monsignore Austen.

Eine weitere tolle Initiative sei das Praktikumsprogramm “Praktikum im Norden”. Jährlich gehen etwa 20 junge Menschen für einen längeren Zeitraum in eine katholische Gemeinde oder Einrichtung in Nordeuropa oder im Baltikum, um zu erleben, was es bedeutet in einer Minderheit seinen Glauben zu leben. “Im Mittelpunkt stehen die Begegnung und der Dialog der Menschen untereinander und die Förderung der Persönlichkeitsbildung der jungen Menschen”, sagte Austen.