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27
Juli
2021
27.Juli.2021

Grenzen überwinden

Bonifatiuswerk gestaltet traditionelle Libori-Andacht für die Diaspora im Hohen Dom zu Paderborn

Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, feierte die traditionelle Gebetsstunde für die Menschen in der Diaspora am Liborimontag im Hohen Dom zu Paderborn. Anwesend waren unter anderem der Präsident des Hilfswerkes, Heinz Paus, Pfarrer i.R. Wolfgang Winkelmann, Vorsitzender des Diözesan-Bonifatiuswerkes in Paderborn und der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier.

Monsignore Georg Austen begrüßt die Besucher der Libori-Andacht, Foto: Theresa Meier
Pfarrer i.R. Wolfgang Winkelmann, Vorsitzender des Diözesan-Bonifatiuswerkes in Paderborn während der Libori-Andacht, Foto: Theresa Meier

Grenzenlos

Zum Leitwort des Liborifestes „grenzenlos“ blickte Monsignore Georg Austen auf die persönlichen Grenzen, aber auch auf die Grenzen der Schöpfung, die aktuell in der Flutkatastrophe auf tragische Weise sichtbar werden. „In all den Nöten und Sorgen kann der Glaube unseren Horizont erweitern und in bedrängender Realität auch Zuversicht geben. Gott kann Grenzen sprengen. Gerade in diesen turbulenten Zeiten ist es von großer Bedeutung, jemanden an seiner Seite zu wissen, der Kraft schenken kann. Gleichzeitig können auch wir selbst zum Mutmacher für andere werden, persönlich, aber auch als Kirche, wenn wir die Begegnung mit den Menschen suchen und uns zu ihnen aufmachen – das ist notwendiger denn je“, sagte Austen während der Gebetsstunde, die musikalisch von Daniel Heiduk und Christin Brüning von „Ignite Music“ gestaltet wurde.

Ehemalige Bonifatiuswerk-Praktikanten geben ihr persönliches Glaubenszeugnis ab: Pauline Meier, Greta Hartmann, Martin Schwentker und Friederike Meschede (v.l.), Foto: Theresa Meier
Eindrücke von der diesjährigen Gebetsstunde für die Menschen in der Diaspora, Foto: Theresa Meier
Eindrücke von der diesjährigen Gebetsstunde für die Menschen in der Diaspora, Foto: Theresa Meier
Eindrücke von der diesjährigen Gebetsstunde für die Menschen in der Diaspora, Foto: Theresa Meier

Persönliche Glaubenszeugnisse

Zu mutigen Grenzgängern sind auch ehemalige Praktikanten des Bonifatiuswerkes geworden. Vier junge Menschen, die das „Praktikum im Norden“ des Hilfswerkes absolviert haben, haben im Hohen Dom zu Paderborn ihr persönliches Glaubenszeugnis vorgetragen. Friederike Meschede hat 2019 einige Monate die Birgittenschwestern im schwedischen Vadstena unterstützt, eine für sie prägende Zeit: „Dankbar bin ich für die Begegnungen und Gespräche mit Menschen unterschiedlicher Religionen und Hintergründe. Dadurch konnte ich meinen eigenen Glauben hinterfragen und stärken. Wir wurden vom Bonifatiuswerk ausgesandt, nicht nur um zu helfen, sondern auch um die Grenzen in den Köpfen der Menschen zu überwinden – zwischen Sprachen, Kulturen und Religionen.“

Mutmachende Impulse

Nach der Gebetsstunde wurden mutmachende Impulse vor dem Paderborner Dom verteilt. Mit dabei waren neben der Geschäftsführung des Bonifatiuswerkes auch der Präsident des Hilfswerkes, Heinz Paus, sowie der Bürgermeister der Stadt Paderborn, Michael Dreier. Gerade in der aktuellen Situation sei es wichtig, Menschen Mut auszusprechen, zuversichtlich zu sein und sich den wichtigen Aufgaben zu stellen. Der Bürgermeister der Stadt Paderborn bedankte sich mit Blick auf die Mutmachaktion für das Engagement des Bonifatiuswerkes.

Mutmach-Bücher werden vor dem Paderborner Dom verteilt: (v.l.) Monsignore Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes), Martin Schwentker (ehemaliger Bonifatiuswerk-Praktikant), Ingo Imenkämper (Geschäftsführer des Bonifatiuswerkes), Michael Dreier (Bürgermeister von Paderborn), Greta Hartmann (ehemalige Bonifatiuswerk-Praktikantin), Heinz Paus (Präsident des Bonifatiuswerkes), Karin Stieneke (Leiterin der Abteilung Kommunikation und Fundraising im Bonifatiuswerk), Pauline Meier (ehemalige Bonifatiuswerk-Praktikantin) und Friederike Meschede (ehemalige Bonifatiuswerk-Praktikantin), Foto: Theresa Meier
Mutmach-Bücher werden vor dem Paderborner Dom verteilt: (v.l.) Monsignore Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes), Martin Schwentker (ehemaliger Bonifatiuswerk-Praktikant), Ingo Imenkämper (Geschäftsführer des Bonifatiuswerkes), Michael Dreier (Bürgermeister von Paderborn), Greta Hartmann (ehemalige Bonifatiuswerk-Praktikantin), Heinz Paus (Präsident des Bonifatiuswerkes), Karin Stieneke (Leiterin der Abteilung Kommunikation und Fundraising im Bonifatiuswerk), Pauline Meier (ehemalige Bonifatiuswerk-Praktikantin) und Friederike Meschede (ehemalige Bonifatiuswerk-Praktikantin), Foto: Theresa Meier

Hintergrund der Mutmach-Aktion

In den immer noch herausfordernden Zeiten der Pandemie möchte das Bonifatiuswerk den Menschen im Erzbistum Paderborn zeigen, dass es auch positive Meldungen gibt. 2.000 gestiftete Exemplare des Buches „Wie man Riesen bekämpft – echte Mutmach-Geschichten“ von David Kadel werden während der Liboriwoche verschenkt. Darin geben prominente Stimmen wie Matze Ginter oder Samuel Koch mutmachende Impulse. Das Hilfswerk verteilt das Buch an Menschen in sozialen Einrichtungen, bei Veranstaltungen oder an Passanten.