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Pressemeldung
8
März
2021
Dortmund

Gemeinschaftliches Gärtnern in den „Lütgegärten”

Innovatives Projekt bietet Natur und Begegnung
Quartiersmanager Benedikt Gillich möchte die Menschen in Lütgendortmund über das gemeinsame Naturerlebnis beim Gärtnern zusammenführen. Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
Quartiersmanager Benedikt Gillich möchte die Menschen in Lütgendortmund über das gemeinsame Naturerlebnis beim Gärtnern zusammenführen. Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
Quartiersmanager Benedikt Gillich möchte die Menschen in Lütgendortmund über das gemeinsame Naturerlebnis beim Gärtnern zusammenführen. Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn

Bildung und Kultur

Neben dem Beeren-Kreisel befindet sich eine Wiesenfläche. „Diese werden wir als Ackerfläche nutzen“, kündigt Gillich an. Daran anschließend sollen Bienenvölker ihr Zuhause finden. Geplant sind außerdem ein Bauerngarten, Gemüse- und Hochbeete, ein Teich sowie eine Belebung der vorhandenen Streuobstwiese, des Grillplatzes und der Unterstände.

Natur, Begegnung, Bildung und Kultur soll das Projekt bieten. Dazu möchte der Quartiersmanager verschiedene Gruppen aus dem Stadtteil zusammenführen. Schulklassen könnten den Garten als außerschulischen Lernort nutzen, Familien eigenes Gemüse und Kräuter anbauen, Jugendgruppen, wie etwa Pfadfinder oder Messdiener, könnten Patenschaften für bestimmte Bereiche oder Bäume übernehmen. Auch Flüchtlinge aus den Unterkünften am Grevendicks Feld will Benedikt Gillich auf eine Mitarbeit in den „Lütgegärten“ ansprechen. Neben dem Gärtnern könnte es Konzerte und Kleinkunst geben. „Interreligiös, interkulturell und generationsübergreifend“, solle das Projekt sein. Geplant ist auch ein interreligiöser „Ort der Ruhe“, der zum Verweilen und zur Meditation einlädt. Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohn- und Pflegezentrums St. Barbara sowie die Mieterinnen und Mieter der 80 Wohneinheiten auf dem Gelände werde die Entwicklung des Gartens viel Abwechslung bieten und sie könnten sich nach ihren Möglichkeiten beteiligen.

Eigentlich wollte Benedikt Gillich das Projekt in diesem Jahr mit einem Fest am Osterfeuer eröffnen. Das scheint angesichts der aktuellen Situation allerdings kaum möglich. „Vielleicht wird es ein Pfingstfeuer“, hofft er. Interessierte, die bei den „Lütgegärten“ als Familie oder Gruppe mitmachen möchten können sich melden bei:

Benedikt Gillich
Quartiersmanager
Tel. +49 1525 3405428
benedikt.gillich@caritas-dortmund.de

Ein Beitrag von:

Michael Bodin
Redakteur