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6
Januar
2020
6.Januar.2020

Friedenstaube bringt Sternsinger ins Kanzleramt

Vier Mädchen aus dem Pastoralverbund Paderborn Nord-Ost-West fahren zu Kanzlerin Merkel

Friedenstaube war das Lösungswort des Rätsels, mit dem Dagmar Ambros im Namen des Pastoralverbundes Paderborn Nord-Ost-West an der Verlosung des BDKJ teilgenommen hat. Hauptgewinn war die Reise nach Berlin ins Kanzleramt, um Kanzlerin Angela Merkel den Sternsinger-Segen zu überbringen. „Drei Jahre lang habe ich schon an der Verlosung teilgenommen, insgeheim aber gar nicht damit gerechnet, zu gewinnen“, erzählt Dagmar Ambros. „Dass es jetzt wirklich geklappt hat, kann ich noch gar nicht richtig glauben.“

Mit nach Berlin darf die dienstälteste Sternsinger-Gruppe aus der Gemeinde St. Heinrich. Edith Markwort (17), Ina Wittenbrink (16), Maja Lebok und Elisabeth Ambros (beide 14) sind teilweise schon seit zehn Jahren als Sternsinger unterwegs. Und haben sich auch bei Wind und Wetter nicht davon abhalten lassen. „Es gab Jahre, da haben wir unsere Kronen mit Frischhaltefolien umwickelt, weil sie sonst vom Regen komplett durchgeweicht worden wären“, erinnert sich Edith.

Sternsinger reisen ins Kanzleramt

Edith Markwort (17), Ina Wittenbrink (16), Maja Lebok und Elisabeth Ambros (beide 14, von links) dürfen Kanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt besuchen. Foto: pdp/Lena Jordan

Edith Markwort (17), Ina Wittenbrink (16), Maja Lebok und Elisabeth Ambros (beide 14, von links) dürfen Kanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt besuchen. Foto: pdp/Lena Jordan

Manche Türen bleiben verschlossen

Dennoch war es für alle vier nie eine Frage, Jahr für Jahr wieder als Sternsinger durch die Straßen der Viertel im Nordosten Paderborns zu ziehen. Sie hätten sich immer wieder aufs Neue darauf gefreut. „Ich glaube, ich war mit fünf Jahren das erste Mal mit den Sternsingern unterwegs. Da war ich noch im Kindergarten“, blickt Elisabeth zurück. Besonders spannend seien immer die Reaktionen der Bewohner, wenn sie ihnen die Türen öffnen. „Manche überraschen wir total unvorbereitet, weil sie mit unserem Besuch nicht gerechnet haben“, schildert Ina. „Die größte Freude und Dankbarkeit erleben wir aber immer, wenn wir die Menschen in den Altenheimen besuchen. Einige hören uns mit Tränen in den Augen zu und sind unglaublich froh, uns zu sehen. Dann erzählen sie Geschichten aus ihrem Leben und von früher, als sie selbst Sternsinger waren.“

Manche Türen gehen aber auch gar nicht mehr auf oder werden schnell wieder geschlossen, wenn die Bewohner die Sternsinger davor erblicken. Viele würden die Tradition der Sternsinger nicht kennen oder wüssten einfach nichts damit anzufangen. „Aber die meisten Türen werden uns geöffnet und die Leute freuen sich uns zu sehen. Daher sind wir jedes Jahr wieder gerne aufs Neue losgezogen“, sagt Maja.

Per Eskorte ins Kanzleramt

Heute geht es für die vier Mädchen zusammen mit ihren Begleitpersonen nach Berlin. Gemeinsam mit den anderen Sternsingern aus ganz Deutschland übernachten sie in einer Jugendherberge, bevor es am Dienstagmorgen mit einer Eskorte ins Kanzleramt geht. Dort treffen sie gegen elf Uhr auf Bundeskanzlerin Angela Merkel und überbringen ihr den traditionellen Segen “Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus”. Wenn sie dabei die Gelegenheit bekommen Frau Merkel eine Frage zu stellen, würde die vier interessieren, ob es in der DDR auch üblich war als Sternsinger den Segen an die Haushalte zu verteilen.

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