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17
Juli
2020
17.Juli.2020

Friede auf Erden – gerade in Zeiten von Corona

Erzbistum Paderborn feiert vom 25. bis 28. Juli 2020 kirchliches Patronatsfest des heiligen Liborius

Die „fünfte Jahreszeit“ in Paderborn fällt trotz Corona-Krise nicht ganz aus: Das Erzbistum Paderborn feiert das kirchliche Libori-Fest vom 25. bis 28. Juli 2020 im Hohen Dom zu Paderborn. „Et in terra pax“ (Friede auf Erden) lautet das diesjährige Leitwort zum Fest des Schutzpatrons von Dom, Erzbistum und Stadt Paderborn. Dabei stehen die drei Hauptgottesdienste des Libori-Triduums im Zentrum. Rund 130 Gläubige können diese jeweils im Dom mitfeiern. Zudem werden die Gottesdienste aus dem Dom in die Paderborner Innenstadtkirchen und im Live-Stream übertragen. Mit weiteren Angeboten wird das Libori-Fest auch in Corona-Zeiten gefeiert.

Die Reliquien des heiligen Liborius werden während des Libori-Triduums im vergoldeten Schrein ausgestellt und verehrt. Foto: Erzbistum Paderborn

„Obwohl wir mit vielfältigen Einschränkungen umgehen müssen und Pottmarkt, Kirmes und viele Großveranstaltungen ausfallen, freuen wir uns zusammen mit der ganzen Stadt auf die Feier unseres Patronatsfestes“, sagt Dompropst Monsignore Joachim Göbel. Am Samstag, 25. Juli, beginnt das Fest mit der Vesper im Hohen Dom: Um 15 Uhr werden die Reliquien des heiligen Liborius im vergoldeten Schrein feierlich aus der Domkrypta erhoben und in den Hochchor der Paderborner Bischofskirche überführt – wie gewohnt vom Libori-Tusch begleitet, der aus Sicherheitsgründen allerdings von weniger Bläsern intoniert wird als sonst üblich. Das Singen seitens der Gemeinde ist bei allen Gottesdiensten nicht möglich. Mitglieder des Domchores und eine Schola sorgen aber für einen festlichen musikalischen Rahmen.

Prozessionen müssen entfallen

Das Pontifikalamt am Libori-Sonntag (26. Juli) mit Erzbischof Hans-Josef Becker beginnt in diesem Jahr erst um 10 Uhr, da die traditionelle Prozession mit dem Reliquienschrein durch die Stadt entfallen muss. Es ist geplant, dass im Gottesdienst eine Video-Grußbotschaft von Bischof Yves Le Saux aus Le Mans gezeigt werden soll. Am Dienstag (28. Juli) steht Erzbischof Becker um 17 Uhr der Abschlussandacht vor, bei der die Reliquien des heiligen Liborius in die Domkrypta zurückgeführt werden – auch hier wird es keine Prozession außerhalb des Domes geben.

Am Montag, 27. Juli, feiert Weihbischof Dominicus Meier OSB um 18.30 Uhr gemeinsam mit Domkapitular Dr. Thomas Witt, auf deutscher Seite Vorsitzender der deutsch-französischen Liborius-Fraternität, ein Pontifikalamt mit den Mitgliedern der Fraternität. Die Fraternität hält in Deutschland und Frankreich seit vielen Jahren den „Liebesbund ewiger Bruderschaft“ lebendig, der seit der Überführung der Reliquien des heiligen Liborius aus seiner französischen Heimatdiözese Le Mans nach Paderborn im Jahr 836 besteht.

Solidarität mit Schaustellern

Einen besonderen Akzent setzt der Gottesdienst, den Erzbischof Hans-Josef Becker nach Abschluss des Triduums am Mittwoch, 29. Juli, um 9 Uhr mit den Schaustellern im Hohen Dom feiert. Der Gottesdienst, der in „normalen“ Libori-Jahren immer in der Libori-Kapelle auf der Kirmesmeile stattfindet, betont gerade in diesem Krisen-Jahr die Verbundenheit zwischen Erzbistum und Schaustellern.

Reliquienbüste des heiligen Liborius im Hohen Dom (Ausschnitt). Foto: Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
Reliquienbüste des heiligen Liborius im Hohen Dom (Ausschnitt). Foto: Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Ein Beitrag von:

Maria Aßhauer
Redakteurin Team Presse
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