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1
März
2021
1.März.2021

Ein Kernanliegen des christlichen Glaubens

Editorial zum Themenspecial „Kirche und Lernen“

Was ist das für eine beeindruckende Kulisse in dem berühmten Film „Der Name der Rose“ (1986)! Die Geschichte, die auf dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco beruht, spielt im Mittelalter, in einem Kloster im italienischen Apenninen-Gebirge. Dicke Gemäuer, hohe Gewölbe, eine Kirche reich an Figuren und Bildern. Im Zentrum von allem steht die Bibliothek. Ein hoher Turm, angefüllt mit Büchern, Büchern, Büchern. Das Wissen der damaligen Welt, so kann man vermuten.

Zwar beschreibt der Roman auch, dass nicht alle Mönche in diesem Reichtum einen Segen sehen: Es geschehen sogar Morde, um zu verhindern, dass unliebsames Wissen aus diesen Büchern in die Öffentlichkeit gerät. Trotzdem vermittelt der Roman einen Eindruck davon, was viele Klöster in dieser Zeit tatsächlich gewesen sind: Orte der Bildung und Gelehrsamkeit. Sie spielten eine wichtige Rolle bei der Entstehung der abendländischen Kultur. Die Mönche, die dort lebten, kopierten Bücher, schufen Kunstwerke und unterhielten Schulen.

Ein Beitrag von:

Dr. Claudia Nieser
Redaktion