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8
Oktober
2019

Dritte Runde des „Freiwilligen Bonifatius Dienstes“

Wie geht es nach der Schule weiter? Diese Frage haben jetzt vier junge Frauen aus dem Erzbistum Paderborn und Berlin mit dem „Freiwilligen Bonifatius Dienst“ des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken beantwortet, der als Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert werden kann. Für ein Jahr unterstützen sie kirchliche Einrichtungen und Verbände auf unterschiedliche Weise, können sich ausprobieren, weiterentwickeln, neue Kompetenzen erlernen und werden außerhalb der Einsatzstelle regelmäßig geistlich begleitet.

„Mit unserem Programm, das bereits im dritten Jahr läuft, erhalten die Freiwilligen Einblicke in vielfältige Tätigkeiten der Kinder- und Jugendarbeit und erfahren, was es bedeutet, seinen Glauben in der Diaspora zu leben“, sagt der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

„Ich engagiere mich gerne sozial und möchte meine eigenen Grenzen und Möglichkeiten kennenlernen. Vor allem freue ich mich auf die geistliche Begleitung, so kann ich mich weiter mit meinem eigenen Glauben auseinandersetzen.“

– Mirjam Schliephak

Mirjam Schliephak
Die 18-jährige Mirjam Schliephak absolviert ihren „Freiwilligen Bonifatius Dienst“ im Bonifatiuswerk in Paderborn. Foto: Wilfried Hiegemann
Die 18-jährige Mirjam Schliephak absolviert ihren „Freiwilligen Bonifatius Dienst“ im Bonifatiuswerk in Paderborn. Foto: Wilfried Hiegemann

Verschiedene Einsatzorte

Das Bonifatiuswerk in Paderborn bekommt mit der 18-jährigen Mirjam Schliephak aus Bad Wünnenberg eine neue Freiwilligendienstlerin, die für ein Jahr die Arbeit des Hilfswerkes auf vielfältige Weise unterstützt, sei es bei der Begleitung von Veranstaltungen, der Unterstützung des „Praktikums in Norden“ oder der Mitarbeit im Pressebereich des Hilfswerkes. „Ich engagiere mich gerne sozial und möchte meine eigenen Grenzen und Möglichkeiten kennenlernen. Vor allem freue ich mich auf die geistliche Begleitung, so kann ich mich weiter mit meinem eigenen Glauben auseinandersetzen“, freut sich Mirjam.

Die 18-jährige Carla Preller aus Berlin absolviert ihren Freiwilligendienst in der Diözesanstelle des BDKJ Berlin. Dort hilft sie bei der Planung von Großveranstaltungen sowie der Organisation des Sternsingerempfangs im politischen Berlin.

Die „Tage ethischer Orientierung“ (TEO), ein schulkooperatives Bildungsangebot von Jugendverbänden im Erzbistum Berlin, werden von der 19-jährigen Victoria Rogowski unterstützt. Die Verbände, wie der BDKJ, veranstalten für Schulen der fünften bis achten Klassen erlebnispädagogische Projektwochen mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten.

Chedi ist in ihrem „Freiwilligen Bonifatius Dienst“ bei der KSJ (Katholische Studierenden Jugend) und den J-GCL Berlin (Jugendverbände der Gemeinschaft Christlichen Lebens) tätig. Sie unterstützt bei der Begleitung und Weiterbildung von Gruppenleitern, bei schulübergreifenden Fahrten und Bildungsveranstaltungen.

Teilnehmer Freiwilliger Bonifatius Dienst
Neue Freiwilligendienstler: Julia Jesse, Projektleiterin, Matthias Hein, pastoraler Begleiter und Msgr. Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes (v.l.) begrüßen die neuen Freiwilligen: Mirjam, Victoria, Chedi und Carla (v.l.) Foto: Theresa Meier
Neue Freiwilligendienstler: Julia Jesse, Projektleiterin, Matthias Hein, pastoraler Begleiter und Msgr. Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes (v.l.) begrüßen die neuen Freiwilligen: Mirjam, Victoria, Chedi und Carla (v.l.) Foto: Theresa Meier

„Mit unserem Programm, das bereits im dritten Jahr läuft, erhalten die Freiwilligen Einblicke in vielfältige Tätigkeiten der Kinder- und Jugendarbeit und erfahren, was es bedeutet, seinen Glauben in der Diaspora zu leben.“

– Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes

Zusätzliche pastorale Begleitung

Mit der pastoralen Begleitung bietet der “Freiwillige Bonifatius Dienst” eine extra Möglichkeit, sich intensiv über Glaube und Berufung auszutauschen. „In einer kleinen Gruppe können wir sowohl das ‚Jetzt‘, d.h. Arbeit und Leben im Freiwilligen Jahr, als auch die Zukunft zum Thema machen. Wichtig ist mir, dass es keinen klassischen Seminarcharakter gibt, sondern Inhalte und Abläufe stark durch die Freiwilligen geprägt werden. Dabei sind wir an unterschiedlichen Orten unterwegs, im wahrsten Sinne des Wortes ‚auf dem Weg‘“, erklärt der Gemeindereferent Matthias Hein.

Mit einer zusätzlichen Reise nach Nordeuropa lernen die Freiwilligen die katholische Diaspora-Kirche vor Ort kennen und haben die Möglichkeit, sich mit den Bonifatiuswerk-Praktikanten, die dort ihr „Praktikum im Norden“ verbringen, auszutauschen.

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