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22
Juli
2021
22.Juli.2021

Caritas-Konferenz Balve leistet Soforthilfe

60 Haushalte sind existenziell betroffen, sechs Häuser sind unbewohnbar

Unbürokratisch und schnell, so sollte nach Katastrophen die Hilfe für die Opfer aussehen. Im sauerländischen Balve hat die dortige ehrenamtliche Caritas-Konferenz diesen Grundsatz beherzigt und bereits kurz nach der Unwetter-Katastrophe die ersten Auszahlungen aus Mitteln des Erzbistums Paderborn auf den Weg gebracht.

Mancherorts in Balve – wie hier in Volkringhausen – stapelt sich am Straßenrand das beim Hochwasser unbrauchbar gewordene Mobiliar. 20 Familien erhielten jetzt unbürokratisch von der örtlichen Caritas-Konferenz Hilfsgelder des Erzbistums Paderborn. (Foto: cpd / J.Kolossa)
Mancherorts in Balve – wie hier in Volkringhausen – stapelt sich am Straßenrand das beim Hochwasser unbrauchbar gewordene Mobiliar. 20 Familien erhielten jetzt unbürokratisch von der örtlichen Caritas-Konferenz Hilfsgelder des Erzbistums Paderborn. (Foto: cpd / J.Kolossa)

Archivmaterial musste in Sicherheit gebracht werden

Die Flutwelle traf auch das Pfarrarchiv in Balve: Pfarrarchivpfleger Rudolf Rath gelang mit Unterstützung eines Helfers die Rettung aus einem Fenster. Mit weiteren Helfern, darunter Dechant Pfarrer Andreas Schulte und Mitgliedern des Kirchenvorstands der St.-Blasius-Gemeinde, wurden Bücher, Urkunden und anderes Archivmaterial in Sicherheit gebracht.

Auch in Balve startete direkt nach Ablaufen der Flutwelle die Katastrophenhilfe: Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz und Feuerwehr, unterstützt von Kräften aus Anröchte, Rüthen, Iserlohn und Menden, waren im Einsatz. Gemeinsam mit vielen Helfern wurden die vollgelaufenen Keller und Wohnungen ausgeräumt, Pumpen waren ununterbrochen im Einsatz. Die mit Schlamm und Geröll unpassierbar gewordenen Straßen wurden mit schwerem Gerät geräumt. Einzelpersonen und Familien, deren Wohnungen unbewohnbar geworden sind, sind bei Freunden oder Verwandten untergekommen. Eine Woche nach der Katastrophe stapeln sich auch in Balve Schutt und Müll an den Straßenrändern, darunter Möbel und Elektrogeräte sowie Küchen, die nur noch für den Sperrmüllcontainer zu gebrauchen sind.

Text und Fotos: cpd