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27
Januar
2020
27.Januar.2020

Bilden und tagen in historischer Umgebung

Auf eine Kaffeelänge mit Ludger Henneken

In der Serie „Auf eine Kaffeelänge mit…“ treffen wir uns auf einen Kaffee mit einer Person aus dem Erzbistum Paderborn. Die einzige Vorgabe der Serie ist: die Unterhaltung endet, sobald der Kaffeebecher ausgetrunken ist. Dieses Mal haben wir uns mit Ludger Henneken getroffen, er ist der neue Leiter des Tagungshauses Liborianum.

„Bisher war das Liborianum eher unbekannt und hauptsächlich in kirchlichen Kreisen als Bildungshaus bekannt. Das soll sich jetzt verändern“, sagt Ludger Henneken, der seit August vergangenen Jahres im Amt ist. Das Liborianum sei ein Haus mit Seltenheitswert, und das in vielerlei Hinsicht. Als einstiges Kapuzinerkloster hat es seinen ganz eigenen Charme. Seine historischen Wurzeln reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück, was sich in der gesamten Architektur widerspiegelt. „Alleine die langen Flure mit den Gewölbe-Decken sind beeindruckend und sehr markant“, verdeutlicht Henneken. Diesen Charakter zu bewahren und das Liborianum stets als kirchliches Haus erkennbar bleiben zu lassen, ist eine der großen Prämissen während des derzeitigen Umbaus.

Seit fast zwei Jahren ist das Liborianum nun schon geschlossen und in dieser Zeit ist viel passiert. Neue Leitungen und Fußböden wurden gelegt, der Brandschutz angepasst, neue Fenster eingebaut, die Gästezimmer komplett renoviert und alles in ein einheitliches Farbkonzept getaucht. „Das ganze Haus wird ein wertiges und einheitliches Komplettkonzept durchziehen, bei dem sich die alte, historische Optik und modernste Technik vereinen“, so Henneken. Von vielfältigen Bildungsveranstaltungen über Tagungen bis hin zu Hochzeiten könne das Liborianum für alle Zwecke genutzt werden. Durch eine 24-Stunden Betreuung ist das zuvor vornehmlich auf den Bildungsbereich ausgelegte Haus viel breiter aufgestellt.

Ludger Henneken auf der Baustelle Liborianum
Ludger Henneken ist seit August 2019 Leiter des Tagungshauses des Liborianums. Fotos: pdp/Lena Jordan
Ludger Henneken ist seit August 2019 Leiter des Tagungshauses des Liborianums. Fotos: pdp/Lena Jordan

Alle Phasen einer Hochzeit an einem Ort

„Wir können uns zum Beispiel sehr gut vorstellen, dass zukünftig viele Hochzeiten bei uns gefeiert werden.“ Mit der bei Hochzeitspaaren bereits jetzt sehr beliebten Kapuzinerkirche, könnten von der Trauung bis zur abendlichen Feier alle Phasen des Hochzeitstages an einem Ort verbracht werden. Nach der Trauung ein Sektempfang auf der Terrasse des Restaurants, danach Hochzeitsbilder im Innenhof des ehemaligen Klosters, später ein festliches Buffet, anschließend Musik und Tanz im Festsaal, der Platz für bis zu 200 Gäste bietet. „Und am Ende der Feier müssen sich die Hochzeitsgäste auch dank der zahlreichen Gästezimmer keine Gedanken mehr über den Heimweg machen“, schmunzelt Henneken. Bei voller Auslastung könnten in den 46 Zimmern (13 Einzelzimmer, 29 Doppelzimmer und vier Vier-Personen-Apartments mit Küchenecke) dann 87 Gäste unterkommen.

Dass ein Haus in dieser Größe während eines Umbaus komplett geschlossen ist, ist eine weitere Seltenheit, die Ludger Henneken aus seinem bisherigen Berufsleben nicht kennt. Der 49-Jährige ist schon immer in der Hotelbranche tätig und hat den einen oder anderen Hotelumbau selbst begleitet, aber immer während eines laufenden Hotelbetriebs. Dass sich das Erzbistum Paderborn so viel Zeit für dieses Projekt nehme, sei ein Zeichen der besonderen Bedeutung und Wertschätzung.

Offizielle Eröffnung im Sommer

Bis Ende Juli dauert es jetzt noch, bis das Liborianum kurz vor Libori seine Türen wieder öffnet. Am 2. September findet die offizielle Eröffnung statt. Am 13. September, dem Tag des offenen Denkmals, wird es zudem einen Tag der offenen Tür geben. Dann können sich alle Neugierigen einen eigenen Eindruck vom neu gestalteten Bildungs- und Tagungshaus Liborianum machen. „Reservierungen nehmen wir aber auch jetzt schon gerne entgegen. Wir haben sogar schon Buchungen für das Jahr 2025 im Kalender stehen.“

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