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Libori: 25. Juli bis 2. August

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.

Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026

© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

© Erzbistum Paderborn
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#wepower - hier wirkt das Wir!

Gute Gründe für jeden Monat

© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
21.07.2026

Libori-Motto 2026: Nur so bleibt Kirche „mittendrin“

Zum Libori-Motto „Mittendrin“ spricht Dechant Benedikt Fischer im Interview über die Rolle der Kirche in der Gesellschaft, den Bistumsprozess und darüber, wie Christus in unserer Mitte Platz findet.
© MillaF / Shutterstock.com
17.07.2026

Die Abnehmspritze und die Frage „Wem will ich eigentlich gefallen?“

YOUPAX-Reporterin stellt einen aktuellen Trend in Bezug zur bedingungslosen Liebe Gottes.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
15.07.2026

Endlich wieder Libori!

Der Liborischrein ist eines der wertvollsten Schatzstücke des Paderborner Domes – wer ist abgebildet und wer fehlt?
© privat
13.07.2026

Christliches Engagement und Politik: Wenn Glaube Haltung zeigt

Wann wird christliches Engagement politisch? Der Weg von zwei Frauen aus dem Erzbistum zeigt, wie Glaube zu Einsatz für Geflüchtete, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz führt.
© YOUPAX
11.07.2026

Gaben des Heiligen Geistes

In einer Video-Reihe unseres Portals YOUPAX beschäftigen sich junge Menschen sowie Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz mit Gaben des Heiligen Geistes. Es geht um Einsicht, Rat, Weisheit und einiges mehr.
Nils Wilzki und Ana Jezildic stehen am neuen jugendspirituellen Zentrum und winken aus der Türöffnung bzw. stehen an der Tür. © YOUPAX
Nils Wilzki und Ana Jezildic in der Kapelle des neuen jugendspirituellen Zentrums #kompass im Haus am Eulenspiegel in Rüthen
10.07.2026

#KOMPASS in Rüthen: Jungen Menschen helfen, ihren Weg zu finden

Das neue jugendspirituelle Zentrum #KOMPASS im Haus am Eulenspiegel Rüthen wurde am Samstag, 11. Juli, offiziell eingeweiht. Junge Menschen dürfen hier "suchen.wachsen.glauben". Mehr dazu im YOUPAX-Interview

Unsere Nachrichten

© privat
21.07.2026

Qurbana verbindet Generationen

Immer mehr syro-malabarische Katholikinnen und Katholiken kommen im Erzbistum Paderborn zusammen, um die Eucharistie in der ihnen vertrauten liturgischen Form zu feiern. In der Paderborner Pfarrkirche St. Georg nahmen jetzt 140 Gläubige aller Generationen an einer Qurbana teil.
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
20.07.2026

Zukunftsprojekt des Erzbistums mit überdiözesaner Strahlkraft

Weihbischöfe aus den NRW-(Erz-)Bistümern informieren sich über den Paderborner Leocampus und besuchen das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt
© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
17.07.2026

Hilfe von „echten“ Menschen

Nach dem Jahresgespräch der TelefonSeelsorge im Erzbistum Paderborn haben wir den Diözesanbeauftragten und Leiter der TelefonSeelsorge Hagen-Mark, Dr. Stefan Schumacher, zum Gespräch getroffen. Er erzählt uns, was die Menschen aktuell bewegt.
© DimaBerlin / Shutterstock.com
17.07.2026

Natürlich kühl: Kirchen bieten Raum zum Durchatmen

Erste Messreihe im Erzbistum Paderborn zeigt: Kirchen bleiben an heißen Sommertagen bemerkenswert konstant temperiert – und bieten Raum zum Durchatmen
© vulcano / Shutterstock.com
17.07.2026

Pfarrer Paul Kathke verstorben

Das Erzbistum Paderborn trauert um Pfarrer i. R. Paul Kathke, Päpstlicher Ehrenprälat. Er starb am Dienstag, dem 14. Juli 2026.
© Foto: Claudia Schwarz / Kommende Dortmund
17.07.2026

Kommende Dortmund eröffnet Internationales Büro „Allianz für Europa“

Meilenstein in der 75-jährigen Tradition des Sozialinstituts

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Weil Ehrenamt Ehrensache ist

Lena Ortwein arbeitet als Sonderpädagogin in Paderborn und setzt sich darüber hinaus ehrenamtlich in der Kolpingjugend ein. Sie wirkt unter anderem beim Projekt „Gute N8cht“ mit und übernimmt in diesem Jahr die Leitung der Kanu-Pilgerreise nach Werl.

"Du bist gut genug" - Wie kann ich das verinnerlichen?

Ein Ohrwurm fesselt Deutschland – das Lied „Gut genug“. Doch: Stimmt die Aussage des Lieds? Ist jeder Mensch gut genug? Und wenn das so ist, was ist das unser Problem als Menschen? Wieso sind wir so verletzlich? Was kann uns helfen, zu spüren, dass wir gut genug sind?

Ein Tag, der bewegt: Junge Menschen mit Beeinträchtigung beim Reitturnier in Balve

Beim Inklusionstag auf dem Reitturnier in Balve erlebten Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung einen besonderen Tag voller Teilhabe und Begegnung. Sie erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen des hochrangigen Reitsportevents.

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn

Exerziten und Einkehrtage / Weiteres

Endlich darüber hinaus kommen

Eine Alpenüberquerung gehört für viele Menschen zu den „möchte ich gerne mal machen“ Abenteuern. Und so ein Weg hat natürlich immer „Exerzitien-Charakter“, denn es geht um die Auseinandersetzung mit mir Selbst, mit meinen Grenzen und Möglichkeiten und um meinen Weg in dieser Zeit und dieser Welt.
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  • 16.07.2026(Donnerstag) – 24.07.2026(Freitag)
  • Bildungs- und Exerzitienhaus St. BonifatiusBonifatiusweg 159955 Winterberg
  • Andreas Bieker, Bernhard Leifeld
Exerzitien

Schweigewoche für Einzelgäste „Dir im Schweigen begegnen“

In diesen Tagen steht unser Gästehaus in besonderer Weise offen für alle, die Stille suchen und sich auf einige Tage des Schweigens einlassen möchten. Möglich sind die Teilnahme am Stundengebet der Schwestern, an täglichen Impulsen und Leibübungen sowie Einzelgespräche.
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  • 20.07.2026(Montag) – 26.07.2026(Sonntag)
  • Benediktinerinnen-Abtei Varensell, Gästehaus "St. Benedikt"Hauptstr. 5333397 Rietberg
  • Sr. Johanna Buschmann OSB, Sr. Felicitas Schlombs OSB
Vorträge

Libori Lecture 2026

Zum Liborifest 2026 wird es erneut eine Libori Lecture geben. In diesem Jahr spricht Prof. Dr. Michael Seewald, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, zum Thema: Formen der Verbindlichkeit. Zur Normativität der Glaubenslehre jenseits des Dogmas.
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  • 24.07.2026(Freitag)
  • 16:00 Uhr
  • Theologische Fakultät PaderbornKamp 633098 Paderborn

KNA Newsticker

22. Juli 2026 18:00

Universitäten im Ruhrgebiet planen gemeinsame katholische Fakultät

Bochum/Essen (KNA) Die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen planen eine gemeinsame Katholisch-Theologische Fakultät. Wie ein Sprecher der Ruhr-Universität der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Mittwochabend bestätigte, laufen aktuell die Planungen für die Grü ...

Bochum/Essen (KNA) Die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen planen eine gemeinsame Katholisch-Theologische Fakultät. Wie ein Sprecher der Ruhr-Universität der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Mittwochabend bestätigte, laufen aktuell die Planungen für die Gründung der neuen Fakultät. Die Zeitung "Die Tagespost" hatte zuerst darüber berichtet.

Die neue Fakultät soll die bislang bestehende Fakultät für Katholische Theologie an der der Ruhr-Universität und das Institut für Katholische Theologie an der Universität Duisburg-Essen ersetzen. Grund dafür sind laut einem Sprecher des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sinkende Studierendenzahlen an beiden Standorten.

In Bochum sei die Zahl der Theologiestudenten zwischen 2018 und 2025 um 63 Prozent zurückgegangen, in Essen um 42 Prozent. Bei den Studienanfängern zeigt sich laut dem Sprecher ein noch deutlicherer Rückgang um 71 Prozent an der Ruhr-Universität und 56 Prozent an der Universität Duisburg-Essen.

"Die beiden Universitäten sind deshalb mit dem Ansinnen an das Land herangetreten, eine gemeinsame Fakultät zu gründen, um Studierenden im Fach Katholische Theologie dauerhaft ein verlässliches Studienangebot machen zu können", teilte der Ministeriumssprecher mit. Der hochschulrechtliche Prozess stehe jedoch noch "ganz am Anfang".

Das Land Nordrhein-Westfalen befinde sich aufgrund der staatskirchenrechtlichen Regelungen zwischen Land und katholischer Kirche zudem in einem noch nicht abgeschlossenen Austausch. Voraussetzung für die Zustimmung des Landes sei, dass alle Studierenden ihr Studium fortsetzen und beenden könnten. Für bisherige Bedienstete gelte zudem eine Beschäftigungsgarantie.

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck begrüßte den aktuell laufenden Beratungsprozess der beiden Universitäten bereits vor wenigen Wochen. Er bezeichnete die geplante Zusammenlegung als "verantwortbaren Weg". "Es geht nicht um Bochum gegen Essen, sondern um die gemeinsame Verantwortung für die katholische Theologie im Ruhrgebiet", so der Bischof. Ein Sprecher bestätigte nun, dass Overbeck, den Prozess unterstütze und mit den zuständigen vatikanischen Behörden in Kontakt stehe.

Wie die "Tagespost" unter Berufung auf die Universität Duisburg-Essen berichtet, beginnt die "Gründungsphase" der Fakultät am 1. Januar 2027. Sitz der Fakultät soll demnach in Bochum sein, Lehrveranstaltungen sollen aber auch weiterhin in Essen stattfinden. Als Gründungsdekanin ist laut Bericht die Bochumer Fundamentaltheologin Julia Enxing im Gespräch.

22. Juli 2026 17:24

Friedensnobelpreisträgerin fordert Regeln für Künstliche Intelligenz

München (KNA) Ohne internationale Regeln für Künstliche Intelligenz drohen nach den Worten von Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa gravierende Konsequenzen. "Wenn die Nationen keine Regeln und Sicherheitsmaßnahmen bestimmen, werden Tech-Unternehmen entscheiden, welchen Weg die Menschheit ...

München (KNA) Ohne internationale Regeln für Künstliche Intelligenz drohen nach den Worten von Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa gravierende Konsequenzen. "Wenn die Nationen keine Regeln und Sicherheitsmaßnahmen bestimmen, werden Tech-Unternehmen entscheiden, welchen Weg die Menschheit einschlägt", warnte Ressa in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der "Süddeutschen Zeitung". Die philippinische Journalistin leitet mit dem Kanadier Yoshua Bengio den Expertenrat zum "Globalen Dialog" der Vereinten Nationen (UN) über Künstliche Intelligenz.

Als Algorithmus hinter den Sozialen Medien habe die Anwendung von Künstlicher Intelligenz erstmals ein globales Ausmaß erreicht. "An jedem Tag, an dem Regierungen nicht handeln, verlieren sie mehr und mehr Kontrolle - und mit ihnen alle Menschen", so Ressa. Es gehe nicht allein um den Einzelnen, sondern um den Einfluss von KI auf die Demokratie. Tiktok etwa könne über Wahlergebnisse mitentscheiden. "Diesen Einfluss dürfen wir nicht hinnehmen. Wenn Regierungen darauf nicht reagieren, könnte die Demokratie aussterben."

Die Journalistin kritisierte zudem, dass die Rechenleistung, die die Entwicklung von KI und Menschheit bestimme, extrem ungleich verteilt sei. "75 Prozent liegen in den Vereinigten Staaten, 15 Prozent in China und fünf Prozent in der EU", rechnete Ressa vor.

Die Hände angesichts der Macht der Tech-Konzerne in den Schoß zu legen, sei trotzdem keine Option. "Wir sind ihre Absatzmärkte. Wenn der Rest der Welt sich zusammenschließt und eine auf das öffentliche Interesse ausgerichtete Technologieplattform aufbaut, können wir gewinnen." Einige Länder seien bereits dabei, eine entsprechende Plattform zu entwickeln, so Ressa. "Die EU hat das versucht. Das muss schneller vorangehen. Wir stehen auf den Trümmern der Welt, die war, und das Aufregende daran ist, dass wir sie in einer besseren Version neu errichten können."

22. Juli 2026 16:42

Experte Edenhofer: Klimapolitik sichert Wohlstand

Frankfurt (KNA) Bei der Klimapolitik geht es nach Ansicht von Volkswirt Ottmar Edenhofer "um die langfristige Sicherung unseres Wohlstands". Kein Klimaschutz werde um ein Vielfaches teurer sein als Klimaschutz, betonte der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in einem in der Do ...

Frankfurt (KNA) Bei der Klimapolitik geht es nach Ansicht von Volkswirt Ottmar Edenhofer "um die langfristige Sicherung unseres Wohlstands". Kein Klimaschutz werde um ein Vielfaches teurer sein als Klimaschutz, betonte der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in einem in der Donnerstagsausgabe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" veröffentlichten Interview.

"Eine solche langfristige Perspektive muss die Politik beibehalten, selbst wenn die kurzfristigen Präferenzen der Wähler sich verschieben", sagte Edenhofer. "Auf anderen Feldern ist das ja ganz ähnlich. In der Rentenpolitik etwa muss die Regierung heute Entscheidungen treffen, die von nicht wenigen Menschen abgelehnt werden. Sie muss das tun, um die Zukunft des Rentensystems zu sichern, was wiederum alle wollen."

Klimaschutz stehe dem Wirtschaftswachstum nicht im Wege, sagte der Klimaökonom. Die Probleme der deutschen Wirtschaft hätten davon abgesehen im Wesentlichen nichts mit dem Klimaschutz zu tun. "Wir müssen uns nur einmal für einen Moment alle klimapolitischen Maßnahmen wegdenken - wären wir dann plötzlich wieder wettbewerbsfähig?", fragte Edenhofer. "Geringe Arbeitsproduktivität, niedrige Innovationskraft, Schwierigkeiten mit Risikokapital und dem Marktzutritt neuer Unternehmen: All diese Probleme bestünden weiterhin."

22. Juli 2026 15:23

Leihmutterschafts-Debatte hält an - erste Signale aus Union und SPD

Berlin (KNA) Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, plädiert für eine neue Bundestagsdebatte zum Thema Leihmutterschaft. "Der Bundestag sollte sich mit einer Orientierungsdebatte dem Thema widmen", sagte Wiese am Mittwoch in Berlin. Ein solcher offener A ...

Berlin (KNA) Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, plädiert für eine neue Bundestagsdebatte zum Thema Leihmutterschaft. "Der Bundestag sollte sich mit einer Orientierungsdebatte dem Thema widmen", sagte Wiese am Mittwoch in Berlin. Ein solcher offener Austausch "fernab von Fraktionsmeinungen, fernab von Parteimeinungen" könne mit einem zeitlichen Abstand geführt werden. Zunächst müsse aber die Debatte um die Widerspruchslösung zur Organspende zu Ende gebracht werden.

Eine neue Diskussion über die Leihmutterschaft war aufgekommen, nachdem bekannt geworden war, dass der CDU-Politiker Jens Spahn mit seinem Ehepartner eine Leihmutterschaft in den USA in Anspruch genommen hatte. Er trat in der Folge als Unionsfraktionsvorsitzender zurück, weil er sich als CDU-Politiker für ein Verbot von Leihmutterschaft ausgesprochen hatte und ihm Kritiker Doppelmoral vorwarfen.

Der Vorsitzende des Verbands der Lesben und Schwulen in der Union, Sören Siegmann (CDU), wirbt für eine neue Debatte, zumindest über die altruistische - unbezahlte - Leihmutterschaft in seiner Partei. "Wir müssen einen Weg finden, uns mit allen Lebensrealitäten zu beschäftigen", sagte der Osnabrücker Kreistagsabgeordnete der Tageszeitung taz. "Wenn ein Paar, egal ob gleichgeschlechtlich oder nicht, eine Freundin hat, die sagt: Ich habe euch lieb und ich freue mich, wenn ihr ein Kind bekommt und würde es für euch austragen, warum dann das nicht auch ermöglichen."

Unterdessen verteidigte Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa das Verbot von Leihmutterschaften in Deutschland. Vor allem die kommerzielle Leihmutterschaft werfe eine große Reihe ethischer, rechtlicher und praktischer Fragen auf, sagte Welskop-Deffaa auf Anfrage. "Wir können unsere Augen nicht vor den Ausbeutungsgefahren verschließen, die mit diesem Geschäftsmodell verbunden sind."

Weiter betonte die Caritas-Präsidentin, "eine neunmonatige Schwangerschaft, bei der die Frau erheblichen vertraglichen Verpflichtungen aus einem Leihmuttervertrag unterworfen ist, entspricht nicht unserem Verständnis von reproduktiver Selbstbestimmung, körperlicher Integrität und menschlicher Würde".

Auch in altruistisch angelegten Modellen gebe es ein erhebliches Potenzial für Umgehungen und Missbrauch, warnte Welskop-Deffaa. Gefährdungspotenziale sehe sie zudem in der Ausbeutung von Frauen, Kinderhandel und in der Selektion nach "Qualitätsmerkmalen" des Kindes wie Gesundheit, Geschlecht und ethnischen Kriterien. Ein Blick auf die Praxis mache deutlich, dass ökonomische Gründe und damit die Gefahr von Ausbeutung real seien. In der Ukraine etwa seien vor allem Kriegerwitwen Eizellspenderinnen und Leihmütter.

22. Juli 2026 15:16

Papst bleibt in Bewegung - Dritter Ausflug mit Kniekuss

Vatikanstadt/Subiaco (KNA) Kloster und Kniekuss statt Pool und Liegestuhl: Papst Leo XIV. nutzt seine Sommerauszeit weiter für Besuche bedeutender Pilgerorte rund um Rom. Sein jüngster Ausflug führte ihn nach Subiaco, wie der Vatikan am Mittwoch mitteilte. Im Kloster San Benedetto betete er v ...

Vatikanstadt/Subiaco (KNA) Kloster und Kniekuss statt Pool und Liegestuhl: Papst Leo XIV. nutzt seine Sommerauszeit weiter für Besuche bedeutender Pilgerorte rund um Rom. Sein jüngster Ausflug führte ihn nach Subiaco, wie der Vatikan am Mittwoch mitteilte.

Im Kloster San Benedetto betete er vor dem Fresko des heiligen Franziskus aus dem 13. Jahrhundert, der ältesten bekannten Darstellung von Franz von Assisi. Im "Sacro Speco" (Heilige Felsspalte), wo der heilige Benedikt von Nursia laut Überlieferung im 6. Jahrhundert als Eremit lebte, küsste der Papst traditionsgemäß das Knie der Benediktstatue. Anschließend stieg er zum Hauptkloster Santa Scolastica hinauf und aß mit der Benediktinergemeinschaft zu Mittag.

Bereits am Morgen hatte Leo XIV. den Wallfahrtsort Vallepietra mit seinem Dreifaltigkeitsheiligtum besucht. Am Montag hatte er einen Ausflug zur berühmten Benediktinerabtei Montecassino unternommen. Bis zum 27. Juli verbringt er seine Sommerauszeit in Castel Gandolfo.

22. Juli 2026 15:04

Bundespräsident: Mehr klare Kante gegen Rassismus zeigen

München (KNA) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, jede Spur von volksverhetzendem rassistischen Sprechen, Handeln und Posten politisch zu bekämpfen. Solches Tun müsse verfolgt und am Ende sanktioniert werden, sagte Steinmeier am Mittwoch in München. "Wir brauchen hi ...

München (KNA) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, jede Spur von volksverhetzendem rassistischen Sprechen, Handeln und Posten politisch zu bekämpfen. Solches Tun müsse verfolgt und am Ende sanktioniert werden, sagte Steinmeier am Mittwoch in München. "Wir brauchen hier größere Aufmerksamkeit, mehr Konsequenz, mehr klare Kante." Antisemitismus und Rassismus dürften keinen Platz in der Gesellschaft haben. "Dafür zu sorgen, ist unser aller Pflicht."

Anlass war die Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum in München. Am 22. Juli 2016 hatte ein 18 Jahre alter Schüler aus rassistischen Motiven neun Menschen getötet und weitere verletzt. Am Ende erschoss er sich selbst. Seine Opfer waren überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene, ausschließlich Menschen mit türkischen, südosteuropäischen oder anderen Wurzeln, Musliminnen und Muslime, Angehörige der Roma und Sinti.

Schweigen dürften Staat und Gesellschaft nicht über Ursachen und Konsequenzen dieses und anderer rechtsterroristischer Verbrechen im Land, betonte Steinmeier. Auch wenn es sich oft um einzelne Täter mit irrationalen Weltbildern und psychischen Störungen handle, dürfe dies nicht dazu führen, den harten ideologischen Kern von rechtsextremistischen Terrorattacken nicht wahrhaben zu wollen. Die Tat im Olympia-Einkaufszentrum sei lange vorbereit gewesen. Das Datum sei bewusst gewählt, nämlich fünf Jahre nach dem Massaker in Norwegen durch einen rechtsextremen Täter; auch seien die Opfer nach rassistischen Zuschreibungen ausgewählt worden.

Am einstigen Tatort erinnerte der Bundespräsident daran, dass es nicht um pubertäre Spielereien oder jugendliches Ausprobieren von Grenzüberschreitungen gehe. Vielmehr würden oft schon bei sehr jungen Menschen in Schulen und Vereinen, in Dörfern und Stadtteilen, vor allem aber in Chatgruppen und Sozialen Medien menschenfeindliche Haltungen fest geprägt, die tödliche Konsequenzen haben könnten.

Nichts davon sei harmlos, so Steinmeier. Hakenkreuze und andere Nazi-Symbole, wie sie mit immer weniger Scheu zur Schau gestellt würden, rechtfertigten nicht nur Nazi-Verbrechen. Sie förderten auch den Rassenhass und die Bereitschaft zur Gewalt. Deshalb gelte es, ein Klima zu bekämpfen, das feindlich gegenüber Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sei.

"Begreifen wir es endlich: Zuwanderungsgeschichte haben nicht nur einzelne Menschen - unser ganzes Land hat sie", sagte Steinmeier. Wer die Menschenfreundlichkeit des Gemeinwesens bewahren und schützen wolle, müsse gegen Menschenfeindlichkeit jeder Art eintreten. Dazu mahnten die Opfer des Anschlags. Das Ereignis gilt als einer der schwersten Anschläge der Stadtgeschichte Münchens.

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