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Erzbistum Paderborn
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Fastenzeit und Karwoche: Dornenkrone und Palmzweig liegen auf einem Kreuz© udra11 / Shutterstock.com
Zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag ist die Fastenzeit
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Kalenderblatt zum Impuls für Februar im Rahmen der Aktion 1000 gute Gründe© Erzbistum Paderborn
Unser Kreuz hat keine Haken.© Caritas DV Paderborn
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© Erzbistum Paderborn / Besim Mazhiqi
Willkommen, Dr. Udo Markus Bentz!
Themenseite: Der neue Erzbischof von Paderborn.
Panoramablick auf Erfurt© Votimedia / Shutterstock.com
Katholikentag 2024 – „Zukunft hat der Mensch des Friedens“
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Willkommen im Erzbistum Paderborn: Dr. Udo Markus Bentz wird neuer Erzbischof

Papst Franziskus hat Dr. Udo Markus Bentz, bisher Weihbischof und Generalvikar im Bistum Mainz, zum neuen Erzbischof von Paderborn ernannt. Er wird Nachfolger von Erzbischof em. Hans-Josef Becker, der am 1. Oktober 2022 in den Ruhestand getreten ist.

Auf einer Themenseite stellen wir für Sie alle aktuellen Meldungen zum neuen Erzbischof, ein digitales Willkommensbuch, den Lebenslauf des neuen Erzbischofs sowie Videos und Interviews zur Verfügung.

Unsere Videos

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Die neue Pfadfinder-Heimat der DPSG

Richtfest am Diözesanzentrum in Rüthen. Die DPSG im Erzbistum Paderborn baut eine neue Heimat am Eulenspiegel. Das alte Gebäude wurde abgerissen, das neue Zuhause nimmt derweil immer mehr an Form an. Nun fand das Richtfest am Zentrum der Pfadfinderschaft St. Georg in Rüthen statt.

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Paderborner Erzbischof beim Umzug

Beim Umzug hat Erzbischof Dr. Bentz einige seiner wichtigsten und liebsten Gegenstände aus dem Umzugskarton geholt und beschreibt, was er als Mensch und Seelsorger mit den verschiedenen Dingen verbindet. Darunter befindet sich ein Bild, das Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz besonders viel Kraft gibt, ein Teil seiner Morgenroutine sowie etwas, das er für sein großes Hobby Wandern immer gut gebrauchen kann.

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Kreuzweg beten

Monsignore Gregor Tuszynski, Thomas Koeper und Schwester Katharina Mock haben den Kreuzweg aus dem Gotteslob aufgenommen. Der digitale Kreuzweg wird begleitet von Musik des Paderborner Domorganisten Tobias Aehlig und Bildern des Kreuzwegs aus dem Paderborner Priesterseminar.

Ticker der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)

23. Februar 2024 16:29

Katholisch bauen: Erster Investor für Heinrich-Pesch-Siedlung

Ludwigshafen (KNA) In Ludwigshafen planen katholische Einrichtungen ein innovatives neues Wohngebiet - und der erste Investor für die künftige Heinrich-Pesch-Siedlung steht nun fest: Die Sahle Wohnen GmbH aus Greven wird etwa 200 Wohnungen bauen, wie die Heinrich-Pesch-Siedlung GmbH am Freitag ...

Ludwigshafen (KNA) In Ludwigshafen planen katholische Einrichtungen ein innovatives neues Wohngebiet - und der erste Investor für die künftige Heinrich-Pesch-Siedlung steht nun fest: Die Sahle Wohnen GmbH aus Greven wird etwa 200 Wohnungen bauen, wie die Heinrich-Pesch-Siedlung GmbH am Freitag in Ludwigshafen mitteilte. In der Siedlung gut zwei Kilometer vom Zentrum entfernt sollen demnach insgesamt etwa 800 Wohnungen für rund 2.000 Menschen entstehen. Das Quartiersgelände ist 15 Hektar groß.

Hinter den Plänen stehen die Gesamtkirchengemeinde der Stadt Ludwigshafen und die Träger des Heinrich-Pesch-Hauses (HPH), der von Jesuiten geleiteten Akademie des Bistums Speyer. Allen gemeinsam gehört die Fläche, die als Gewerbegebiet ausgewiesen war. Mit einem Stadtratsbeschluss im Jahr 2020 war das Baurecht verbunden.

Die Verträge mit Sahle Wohnen seien ein Meilenstein auf dem Weg zu dem neuen Quartier. Es sei nicht nur ein Wohngebiet, sondern verstehe sich als "lebendiges Gemeinschaftsprojekt". Die Heinrich-Pesch-Siedlung gilt als ein sogenanntes urbanes Gebiet, in dem "Arbeiten, Wohnen, Bildung und Soziales eng verzahnt" werden sollen. Das Wohnkonzept werde von einem nachhaltigen Energiekonzept begleitet, das konsequent auf CO2-arme Technologien setze. Dazu gehören Photovoltaik, Fernwärme und Elektromobilität.

Zunächst entstünden nun Mehrfamilienhäuser mit rund 200 Wohnungen, darunter sozial geförderte Familienwohnungen und Seniorenwohnungen. Der für die Siedlung grundsätzlich angestrebte Mix aus Wohnungen für alle Einkommensschichten solle mit den weiteren Bauabschnitten umgesetzt werden. Wichtig sei jetzt, "für die vielen Wohnungssuchenden in Ludwigshafen und Umgebung guten und bezahlbaren Wohnraum als ersten Schritt zur Verfügung zu stellen", hieß es.

Die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (parteilos) nannte die Heinrich-Pesch-Siedlung ein herausragendes Modellvorhaben - "mit dem Fokus auf intergenerationellem, inklusivem, und interkulturellem Lebensraum".

Namensgeber des Stadtquartiers ist der Theologe und Sozialphilosoph Heinrich Pesch (1854-1926). Der Jesuit entwickelte die katholische Soziallehre mit, die sich mit den Grundsätzen menschlichen und gesellschaftlichen Zusammenlebens befasst.

23. Februar 2024 16:24

Bischof Oster: Erste kritische Reaktionen auf AfD-Erklärung

Passau (KNA) Der Passauer katholische Bischof Stefan Oster hat von kritischen Reaktionen aus seinem Bistum auf die Abgrenzung der Deutschen Bischofskonferenz von der AfD berichtet. Dem Bayerischen Rundfunk sagte Oster am Freitag, er bekomme E-Mails von Menschen, die fragten, wohin sie sich denn ...

Passau (KNA) Der Passauer katholische Bischof Stefan Oster hat von kritischen Reaktionen aus seinem Bistum auf die Abgrenzung der Deutschen Bischofskonferenz von der AfD berichtet. Dem Bayerischen Rundfunk sagte Oster am Freitag, er bekomme E-Mails von Menschen, die fragten, wohin sie sich denn sonst orientieren sollten. Seine Antwort sei: Die Antworten der AfD seien zu einfach und gegen das christliche Menschenbild.

Katholisch bedeute wörtlich allumfassend, fügte Oster hinzu. "Wenn versucht wird, in der Würde des Menschen zu unterscheiden, Minderwertigkeiten auszumachen, eine vermeintlich homogene völkische Gemeinschaft schaffen zu können, dann halten wir das für gefährlich."

Zu Überschneidungen von Positionen der Kirche und der AfD etwa beim Lebensschutz sagte der Bischof: "Dass wir für Lebensschutz stehen, dürfte klar sein. Aber wir waren das Original. Es wird gekapert und für die eigenen Interessen instrumentalisiert." Oster ließ auf Nachfrage ausdrücklich offen, ob er noch einmal bei einem "Marsch für das Leben" mitgehe. In der Sache stehe er hinter dem Anliegen. Aber er wolle nicht mittragen, wie Extreme das christliche Familienbild nutzten, um Wählerstimmen zu gewinnen.

Am Donnerstag hatten die deutschen Bischöfe zum Abschluss ihrer Frühjahrsvollversammlung in Augsburg eine einstimmig verabschiedete Erklärung abgegeben. Darin bezeichneten sie rechtsextremistische Parteien wie die AfD als unwählbar für Christinnen und Christen. Auch nicht-christliche Wähler sollten völkisch-nationalistische Politikangebote ablehnen. Wer rechtsextreme Parolen verbreite, könne in der katholischen Kirche nicht tätig sein, stellten sie klar.

23. Februar 2024 16:01

Gedächtnisforscherin: Gehirn schon in jungen Jahren trainieren

Hamburg (KNA) Kinder sollten nach Worten der Neurobiologin Hannah Monyer schon früh zum Lernen und zu Gedächtnistraining animiert werden. "Bei Kindern gibt es Zeitfenster, in denen sie sich mit geringem Aufwand bestimmte Fähigkeiten aneignen, sie saugen Wissen auf", sagte die Heidelberger For ...

Hamburg (KNA) Kinder sollten nach Worten der Neurobiologin Hannah Monyer schon früh zum Lernen und zu Gedächtnistraining animiert werden. "Bei Kindern gibt es Zeitfenster, in denen sie sich mit geringem Aufwand bestimmte Fähigkeiten aneignen, sie saugen Wissen auf", sagte die Heidelberger Forscherin dem "Spiegel" (Samstag). So nehme die Fähigkeit, eine Fremdsprache zu lernen, schon ab dem neunten Lebensjahr deutlich ab.

Ebenso warnt die Expertin davor, Kinder im Alltag dadurch ruhigzustellen, dass man ihnen das Smartphone in die Hand gibt. "Vor allem weil Kinder so nicht die Fähigkeit entwickeln, in Ruhe bei einer Sache zu bleiben, sich nur auf diese zu konzentrieren, in einen Flow zu geraten." Als "Flow" bezeichnete die Forscherin den Zustand, gleichzeitig konzentriert wie selbstvergessen mit einer Sache beschäftigt zu sein. "Kinder, die zu sehr dem Tempo der digitalen Geräte ausgesetzt sind, lernen nicht, diesen Zustand zu erreichen. Sie versetzen ihr Gehirn durch die Flut an Signalen in einen dauerhaften Alarmzustand."

Durch die Nutzung von technischen Hilfsmitteln wie Smartphones und Tablets habe zudem die Fähigkeit abgenommen, neues Wissen abzuspeichern und zu verinnerlichen, so Monyer. Das habe gravierende Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung. "Das Gehirn schaltet ungenutzte Synapsen ab, also die Verbindungsstellen zwischen zwei Nervenzellen im Gehirn. Die Information fließt nicht mehr von einer Zelle zur anderen." Die Bildung neuer Synapsen werde mit dem Alter immer schwieriger.

23. Februar 2024 15:38

Portal für Enzyklopädie zum NS-Mord an Sinti und Roma startet

Heidelberg (KNA) Die wissenschaftliche Erarbeitung eines digitalen Lexikons zur Geschichte des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma ist einen großen Schritt vorangekommen. "Erste Beiträge dieser einzigartigen Wissensressource sollen nun online gestellt werden", teilte di ...

Heidelberg (KNA) Die wissenschaftliche Erarbeitung eines digitalen Lexikons zur Geschichte des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma ist einen großen Schritt vorangekommen. "Erste Beiträge dieser einzigartigen Wissensressource sollen nun online gestellt werden", teilte die Universität Heidelberg am Freitag mit. Das neue Portal werde am 5. März in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert.

Federführend sind die Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar der Uni Heidelberg und die Stiftung Topographie des Terrors. Zu der Veranstaltung werden der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, sowie Botschafter Robert Klinke als Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amts erwartet.

Hunderttausende Sinti und Roma seien unter NS-Herrschaft in Deutschland und Europa verfolgt und ermordet worden. Ziel des NS-Staats und seiner Rassenideologie sei es gewesen, diese Minderheit zu vernichten. Das historische Wissen zu diesem Genozid werde derzeit unter Leitung der Forschungsstelle Antiziganismus "in einer großangelegten Enzyklopädie zusammengeführt", hieß es.

Das Online-Portal biete Zugang zu Fachbeiträgen, die nicht nur alphabetisch sortiert, sondern auch verschiedenen Rubriken wie "Tatorte" und "Lebenswege" zugeordnet seien. Neben Fotografien umfasst die digitale Enzyklopädie auch eine interaktive Karte: Hier werden europaweit alle Tatorte, zu denen Informationen vorliegen, verzeichnet - darunter Konzentrationslager und Orte, an denen Massaker verübt wurden. Eine Chronologie gibt einen Überblick über alle relevanten Ereignisse ab 1933.

Mehr als 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 25 Ländern arbeiten an der Enzyklopädie. Das im Sommer 2020 gestartete und auf fünf Jahre angelegte Projekt wird vom Auswärtigen Amt mit 1,6 Millionen Euro gefördert. Bis Ende 2025 soll die Enzyklopädie auf rund 1.000 Fachbeiträge anwachsen und damit "einen Meilenstein für die Forschung und Bildungsarbeit darstellen".

23. Februar 2024 15:08

Saarland wird Ausrichter der nationalen Special Olympics 2026

Saarbrücken (KNA) Die nationalen Special Olympics finden 2026 im Saarland statt. Das hat Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) am Freitag mitgeteilt. Das Saarland hat sich damit gegen Nürnberg durchgesetzt, das ebenfalls auf den Zuschlag gehofft hatte. Bei den Special Olympics Na ...

Saarbrücken (KNA) Die nationalen Special Olympics finden 2026 im Saarland statt. Das hat Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) am Freitag mitgeteilt. Das Saarland hat sich damit gegen Nürnberg durchgesetzt, das ebenfalls auf den Zuschlag gehofft hatte.

Bei den Special Olympics National Games 2026 werden mehrere tausend beeinträchtigte Sportlerinnen und Sportler mit Begleitung in Deutschlands kleinstem Flächenland erwartet, insgesamt sei mit weit mehr als 10.000 Personen zu rechnen. In mindestens 22 Sportarten treten Athleten an. Die Spiele sollen im Juni stattfinden, Ausrichter wird Special Olympics Deutschland (SOD) sein.

"Wow! - das war meine erste Reaktion", sagte Rehlinger. "Das wird ein Turbo für das Zusammenleben im Saarland sein. Die Entscheidung ist auch eine große Wertschätzung für alle Beteiligten." Zwei Millionen Euro seien seitens des Landes für die Spiele eingeplant, hieß es bei der Pressekonferenz in der Saarbrücker Staatskanzlei.

Alexander Indermark, Präsident des Special-Olympics-Landesverbandes, betonte: "Für den Verband ist das eine einmalige Chance." Die Special Olympics wurden auch vom Sozialverband VdK Saarland als Möglichkeit begrüßt, die Inklusion in allen Lebensbereichen voranzutreiben.

Es werde das größte Sportevent, das das Saarland je hatte, unterstrich der saarländische Sportminister Reinhold Jost (SPD). Er kündigte an, auch Orte im benachbarten Frankreich bei der Ausrichtung der Special Olympics zu berücksichtigen. Erstmals fänden die Wettbewerbe im Südwesten Deutschlands statt. Das sei das Ergebnis einer überzeugenden Bewerbung und biete die Möglichkeit eines großen Infrastrukturförderprogramms.

23. Februar 2024 15:06

Bundestag stimmt für Teillegalisierung von Cannabis

Berlin (KNA) Cannabis kann in Deutschland künftig von Erwachsenen unter bestimmten Bedingungen legal konsumiert und angebaut werden. Der Bundestag stimmte am Freitag in namentlicher Abstimmung mit 407 gegen 226 Stimmen für eine kontrollierte Freigabe der Droge. Für Minderjährige bleibt der K ...

Berlin (KNA) Cannabis kann in Deutschland künftig von Erwachsenen unter bestimmten Bedingungen legal konsumiert und angebaut werden. Der Bundestag stimmte am Freitag in namentlicher Abstimmung mit 407 gegen 226 Stimmen für eine kontrollierte Freigabe der Droge. Für Minderjährige bleibt der Konsum verboten.

Redner von Union und AfD hatten sich in einer leidenschaftlichen und äußerst kontroversen Debatte dagegen ausgesprochen, scheiterten aber mit eigenen Anträgen. Nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) soll das Gesetz vor allem den Schwarzmarkt bekämpfen und den Kinder- und Jugendschutz verbessern. Der CDU-Gesundheitspolitiker Tino Sorge bezeichnete es hingegen als absurdes Vorhaben, durch die Legalisierung einer Droge den Konsum eindämmen zu wollen.

Für Erwachsene ist laut Gesetz der Besitz von 25 Gramm Cannabis im öffentlichen und 50 Gramm im privaten Raum erlaubt. Jede Person kann sich außerdem bis zu drei weibliche Pflanzen halten. Bis zu 500 Personen können sich auch zu Cannabis-Clubs zusammenschließen und die Droge zum Eigenbedarf und zur nichtgewerblichen Weitergabe anbauen. Dabei dürfen pro Person 25 Gramm pro Tag und 50 Gramm innerhalb eines Monats abgegeben werden. Für Erwachsene bis 21 Jahren ist die Abgabe auf 30 Gramm pro Monat beschränkt und der THC-Gehalt ist ebenfalls eingeschränkter; er sorgt für den Rausch. Ein Gramm Cannabis reicht im Schnitt für drei Joints.

Verboten bleibt der Konsum 100 Meter um Anbauvereinigungen sowie Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Kinderspielplätze und öffentlich zugängliche Sportstätten, sowie tagsüber in Fußgängerzonen. Die Teillegalisierung soll zum 1. April in Kraft treten, die Regelung zu den Clubs zum 1. Juli. Dies könnte sich allerdings verzögern, weil Bayern den Vermittlungsausschuss anrufen will. Die Regelung ist allerdings nicht zustimmungspflichtig. Sie soll zeitnah evaluiert werden.

Lauterbach (SPD) begründete die "Modernisierung" mit einem Scheitern der bisherigen Drogenpolitik und berief sich auf Suchtforscher. Die Zahl minderjähriger Konsumenten habe sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Zudem seien die Angebote auf dem Schwarzmarkt häufig mit gefährlichen Beimischungen verunreinigt. Der Eigenanbau solle eine Alternative zum Schwarzmarkt schaffen. Kirsten Kappert-Gonther (Grüne) sprach vom "Meilenstein einer vernunftgeleiteten Drogenpolitik". Kristine Lütke (FDP) wertete die Regelung als "historischen Wechsel", der die individuelle Freiheit stärke. Die Verbotspolitik sei gescheitert.

Simone Borchardt (CDU) warnte hingegen vor steigendem Konsum und einer zusätzlichen Belastung des Gesundheitswesens. Sie berief sich auf die Kritik von Ärzteverbänden, Psychotherapeuten, Juristen und der Polizeigewerkschaft an dem Vorhaben. Eine Kontrolle des privaten Anbaus sei nicht möglich. Stephan Pilsinger (CSU) erinnerte an die Gefahren des Konsums für die Gehirnentwicklung Heranwachsender bis zu 25 Jahren. Bei der Freigabe einer Drogenmenge, die für 75 Joints reiche, sei auch nicht mehr zwischen Eigenkonsumenten und Dealern zu unterscheiden. Axel Müller (CDU) übte scharfe Kritik an der geplanten Rehabilitierung älterer Fälle und sprach von einer "rechtlichen Kapitulation". Jörg Schneider (AfD) sagte einen Boom des Schwarzmarkts voraus, zumal Clubs überhaupt erst Ende des Jahres liefern könnten. Das Gesetz sei ein "Konjunkturprogramm für das Organisierte Verbrechen".

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