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LiboriTV startet in den Sommer

Blicken Sie mit uns und LiboriTV auf verschiedene Aktionen, Menschen und Orte im Erzbistum Paderborn zum Start in den Sommer. Unter anderem mit der Pferdeprozession in Giershagen, dem Segelflieger fliegenden Theologen Stephan Kaiser aus Dortmund, dem Aktionstag „Tiere der Bibel“ im Dortmunder Zoo oder einem neuen Hidden Place: den Kapitelsaal im St.Patrokli Dom in Soest. Also: Haben Sie eine gute Zeit mit LiboriTV.
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Die große Kinderwallfahrt 2022

Die Kinderwallfahrt 2022 im Erzbistum Paderborn war ein wunderbares Fest des Glaubens bei bestem Wetter. Auf dem Paderborner Schützenplatz trafen sich 1600 Menschen, Kinder aus drei Jahrgängen der Erstkommunion, zur 14. Kinderwallfahrt. Das Motto der Kinderwallfahrt 2022: „Mit Gott in der Welt…“

 

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Priesterseminar Paderborn im Porträt

Das Priesterseminar Paderborn blickt auf eine lange Geschichte zurück. Fast 250 Jahre ist es alt und noch immer der Ort im Erzbistum Paderborn, an dem angehende Priester ausgebildet werden. Das Priesterseminar Paderborn – eine feste Institution, die immer wieder vor einer Herausforderung steht: die Zeichen der Zeit zu erkennen und danach zu handeln.

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Ticker der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)

6. Juli 2022 10:17

Bischöfin Bahr: In Abtreibungsdebatte Rolle der Männer sehen

Berlin (KNA) In der Debatte über Abtreibung dringt das Mitglied im Deutschen Ethikrat, Petra Bahr, darauf, auch die Rolle von Männern in den Blick zu nehmen. "Sie fehlen in den meisten politischen und ethischen Debatten, sie fehlen als die andere Hälfte der Verantwortung in einer dilemmatisch ...

Berlin (KNA) In der Debatte über Abtreibung dringt das Mitglied im Deutschen Ethikrat, Petra Bahr, darauf, auch die Rolle von Männern in den Blick zu nehmen. "Sie fehlen in den meisten politischen und ethischen Debatten, sie fehlen als die andere Hälfte der Verantwortung in einer dilemmatischen Lebenslage", schreibt die Regionalbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers in der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt" (Donnerstag).

"Die toxische Verantwortungslosigkeit, bei der die Drohung von Liebesentzug noch die harmloseste ist, aber auch der faktische Eindruck, für die Gestaltung des Lebens mit unerwünschtem Kind nicht zuständig zu sein, löst die inneren Konflikte oft erst aus oder verschärft sie." Abtreibungsdebatten seien bis heute Debatten über Frauen - "manchmal, selten genug, auch mit ihnen", schreibt Bahr.

Eine Diskussion über eine "endemische Verantwortungslosigkeit von Männern, die sich buchstäblich aus der Affäre ziehen, dann aber politisch über Frauen bestimmen wollen", sei nach wie vor unterbelichtet, so Bahr. "Das macht die Wut der 'Pro Choice'-Bewegung auch mir als Christin so nachvollziehbar. Frauen werden nur noch als 'Gebärmutter' gesehen."

Die Regionalbischöfin schreibt: "Ein Lebensschutz, der die vielen Dilemmata einfach vom Tisch wischt und Selbstbestimmung aussetzt, um vermeintliche Bestimmung dagegenzusetzen, ist eine gefährliche politische Pose, nicht christlich, sondern entwürdigend. Der oktroyierte Lebensschutz endet dazu meist direkt nach der Geburt." Künftige Lebenschancen von Müttern und Kindern spielten keine Rolle.

"Die versteinerte soziale Ungerechtigkeit von Gesellschaften, die sich wie in den USA den unbedingten Lebensschutz auf die Fahnen und nun auch in die Gesetze geschrieben haben, wird zynisch hingenommen oder gar zu Gottes Willen erklärt", kritisiert Bahr. Das oberste Gericht der USA ermöglicht den Bundesstaaten ein Verbot von Abtreibungen: Kürzlich hoben die Richter in Washington das Grundsatzurteil "Roe vs. Wade" auf. Damals hatte der Supreme Court entschieden, dass der Gesetzgeber den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen nicht beschränken dürfe. Dies hatte zu einer umfassenden Freigabe von Abtreibungen in den meisten US-Bundesstaaten geführt.

In der Corona-Pandemie habe sich zudem weltweit eine "systematische Benachteiligung" von Frauen, die ihre Kinder alleine großzögen, verschärft. "Auch in Deutschland passiert nur wenig, um das zu ändern. Diese Pro-Life-Bewegung, die ihren Namen verdient, könnte hier ansetzen, und ich wäre dabei." Der Umgang mit ungewollten Schwangerschaften sei ein Dilemma, eine "saubere 'Lösung'" gebe es nicht, betont Bahr.

Kürzlich hatte der katholische Berliner Erzbischof Heiner Koch in Debatten zu Abtreibung vielfach "Härte und Unversöhnlichkeit" von Gegnern und Befürwortern beklagt. Beraterinnen stünden Frauen, die ungeplant oder ungewollt ein Kind erwarteten, zur Seite, betonte Koch im rbb. Auch er sprach eine in manchen Fällen zu erkennende mangelnde männliche Verantwortung an.

Aufgabe der Beraterinnen sei es, für das Leben zu beraten. Zugleich gehe es darum, die Entscheidung in Konfliktsituationen bei der Frau zu belassen. Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen in katholischer Trägerschaft stellen im Unterschied zu anderen nicht den für eine straffreie Abtreibung erforderlichen Beratungsschein aus.

Im Zusammenhang mit dem Beschluss des Bundestags zur Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen hatte zudem der Sprecher der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, betont, dass sich die katholische Kirche auch weiter "konkret und politisch für den Schutz des ungeborenen Lebens und die Sorgen und Nöte ratsuchender Frauen einsetzen" werde.

6. Juli 2022 10:07

Sozialpfarrer Kossen wirft Vatikan "Realitätsverweigerung" vor"

Osnabrück/Lengerich (KNA) Die aktuelle Krise der katholischen Kirche macht den als Sozialpfarrer bekannten Peter Kossen "zornig" und "ungeduldig". Er sehe im Vatikan eine "Realitätsverweigerung", sagte er den Zeitungen der Verlagsgruppe Bistumspresse (Sonntag) in Osnabrück. "Dort wird als Arg ...

Osnabrück/Lengerich (KNA) Die aktuelle Krise der katholischen Kirche macht den als Sozialpfarrer bekannten Peter Kossen "zornig" und "ungeduldig". Er sehe im Vatikan eine "Realitätsverweigerung", sagte er den Zeitungen der Verlagsgruppe Bistumspresse (Sonntag) in Osnabrück. "Dort wird als Argument gebracht: Wir müssen aufpassen, dass es keine Kirchenspaltung gibt, weil Teile der deutschen Kirche zu weit voranpreschen. Aber man hat doch eine Kirchenspaltung längst zugelassen - zwischen Kirchenleitung und Kirchenvolk, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in ganz vielen Ländern."

Viele Menschen verzweifelten derzeit an der Kirche, so der Pfarrer der Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen im westfälischen Lengerich. "Vielen fehlt das Gefühl, sich zu identifizieren mit der Gemeinde. Das ist doch alles mühsam geworden - auch bei Menschen, die immer selbstverständlich mitgemacht haben." Er selbst spüre diese Verzweiflung nicht. "Aber ich habe sehr wohl Zweifel daran, dass die Kirche ohne einen großen Crash da durchkommt." Lange habe er geglaubt, dass sie in der Lage sei, sich immer wieder zu reformieren. "Diese Gewissheit ist mir abhandengekommen."

Kossen berichtete von einer Sitzung des Priesterrats im Bistum Münster, dem er selbst angehört und der Bischof Felix Genn berät: "Da habe ich gesehen, wie sehr das alle ratlos und traurig macht", sagte er und fügte hinzu: "Ich bin auch sprachlos, wenn der Bischof dasitzt und weint. Die Situation ist ja auch zum Heulen." Trotzdem denke er, dass die Kirche weitergehen müsse. "Ich will das alles überhaupt nicht relativieren oder schönreden. Aber eine Krisensituation birgt auch immer die Chance, etwas zu gestalten."

Kossen ist Dechant im Dekanat Ibbenbüren und wurde im vergangenen Jahr in das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gewählt. Als Sozialpfarrer setzt er sich seit vielen Jahren für die Rechte von Arbeitern ein, insbesondere in der Fleischindustrie. Bundesweit bekannt wurde er im Zusammenhang mit Corona-Ausbrüchen in westfälischen Schlachthöfen.

6. Juli 2022 09:57

Bund startet Förderung für Künstler aus der Ukraine

Berlin (KNA) Die Bundesregierung will gemeinsam mit dem Deutschen Bühnenverein geflüchtete Künstlerinnen und Künstler aus der Ukraine finanziell unterstützen. Dazu werde das neue Hilfsprogramm "U*act" gestartet, teilte das Büro von Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) am Mittwoch m ...

Berlin (KNA) Die Bundesregierung will gemeinsam mit dem Deutschen Bühnenverein geflüchtete Künstlerinnen und Künstler aus der Ukraine finanziell unterstützen. Dazu werde das neue Hilfsprogramm "U*act" gestartet, teilte das Büro von Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) am Mittwoch mit. Das Programm wendet sich demnach an öffentliche Staatstheater, Stadttheater und Landesbühnen in Deutschland sowie an künstlerisch selbst produzierende und Kunst vermittelnde Privattheater. Die Antragsfrist für eine Förderung läuft bis zum 31. August 2022.

Ziel sei es, geflüchteten Künstlerinnen und Künstlern während ihres Aufenthaltes in Deutschland zu Arbeitsmöglichkeiten zu verhelfen und sie in den Austausch mit der hiesigen Kulturszene zu bringen. Dazu sollen sie unter anderem in Produktionen des Sprechtheaters, des Tanzes oder in künstlerische Performanceprojekte eingebunden werden.

Mit dem Programm solle ukrainischer Kunst und Kultur in Deutschland eine Stimme gegeben werden, sagte Roth: "Der Angriff auf ihr Land ist ein Angriff auf unser gemeinsames demokratisches Gesellschaftsmodell und insbesondere auf die kulturelle Identität der Ukraine." Kunst sei der Herzschlag der Demokratie. Die Förderung solle dazu beitragen, "dass dieser hörbar weiterschlägt".

Claudia Schmitz, geschäftsführende Direktorin des Bühnenvereins, betonte: "'U*act' ist ein wichtiger Schritt, Kooperationen und Residenzen mit und für geflüchtete Künstlerinnen und Künstler zu realisieren." Mit dem Geld werde es den Betroffenen ermöglicht, ihren Beruf weiterhin auszuüben.

6. Juli 2022 09:43

Neuer Friedenspreisträger Zhadan: Der Ukraine droht Vernichtung

Hamburg (KNA) Serhij Zhadan (47), ukrainischer Schriftsteller und künftiger Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, warnt vor einer Vernichtung seines Heimatlandes. "Die Russen wollen nicht mit uns verhandeln, sie wollen uns vernichten", schreibt er in einem Gastbeitrag für die ...

Hamburg (KNA) Serhij Zhadan (47), ukrainischer Schriftsteller und künftiger Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, warnt vor einer Vernichtung seines Heimatlandes. "Die Russen wollen nicht mit uns verhandeln, sie wollen uns vernichten", schreibt er in einem Gastbeitrag für die "Zeit" (Donnerstag). Derzeit würden Ukrainer getötet, weil sie Ukrainer seien. "Wir können unseren Widerstand nicht aufgeben, weil wir sonst vernichtet werden. Wir müssen vom Westen Waffen fordern, weil wir sonst vernichtet werden", betont Zhadan.

Der Autor warnt zugleich vor einem "falsch verstandenen Pazifismus", der "nach zynischer Gleichgültigkeit stinkt". Wenn die Ukraine den Krieg verliere, würden hunderttausende Menschen sterben: "Das Blut dieser Toten haben jene auf dem Gewissen, die immer noch unbeirrt mit dem Bösen spielen und dabei allen Wohlergehen und Frieden wünschen."

Kritik übt Zhadan an dem Offenen Brief von 28 deutschen Intellektuellen, die Ende April vor der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine gewarnt hatten. Der russische Präsident Wladimir Putin sei "schrecklich, aber nicht groß. Und wenn weiterhin etliche deutsche Intellektuelle Angst vor ihm haben, müssen sie das mit ihrer Selbstachtung und ihrem Gewissen vereinbaren." - Ende Juni hatte der Stiftungsrat mitgeteilt, dass Zhadan im Oktober mit dem Friedenspreis geehrt wird.

6. Juli 2022 09:43

Studie: Menschen mit Long Covid lange Zeit arbeitsunfähig

Berlin (KNA) Menschen, die an den Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung leiden, sind nach einer Untersuchung lange Zeit arbeitsunfähig. Männer und Frauen, die im Jahr 2020 an Covid-19 erkrankten und im Anschluss Symptome von Long-Covid entwickelten, waren 2021 mehr als 100 Tage krank geschrie ...

Berlin (KNA) Menschen, die an den Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung leiden, sind nach einer Untersuchung lange Zeit arbeitsunfähig. Männer und Frauen, die im Jahr 2020 an Covid-19 erkrankten und im Anschluss Symptome von Long-Covid entwickelten, waren 2021 mehr als 100 Tage krank geschrieben, wie aus einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) hervorgeht. Durchschnittlich hätten Arbeitnehmer jährlich rund 15 Fehltage.

Bereits Betroffene von Long Covid mit leichtem Verlauf einer Corona-Infektion waren demnach 2021 durchschnittlich 90 Tage krankgeschrieben. Betroffene, die wegen ihrer Corona-Infektion mehr als sieben Tage im Krankenhaus lagen und Long-Covid-Symptome entwickelten, seien im darauffolgenden Jahr durchschnittlich 168 Tage krankgeschrieben. Bei den Betroffenen, die im Krankenhaus beatmet werden mussten, waren es laut der Untersuchung etwa 190 Tage.

Demnach litten rund ein Prozent der Patienten, die an Corona erkrankt sind, an Post-Covid-Symptomen. Häufige Beschwerden seien starke Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, extreme Müdigkeit, Atemnot bis hin zu Muskel- und Gliederschmerzen. Auch Menschen mit einem ursprünglich leichten Verlauf einer Corona-Infektion können davon betroffen sein. Grundlage der Untersuchung zu Long Covid waren die Daten von fast 4,3 Millionen TK-versicherten Erwerbspersonen zwischen 15 und 64 Jahren.

6. Juli 2022 09:30

Caritas und Diakonie kritisieren Aus für Klimaprojekte

Berlin (KNA) Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie haben mit Unverständnis auf den Finanzierungsstopp vom Bund für bestimmte Klimaschutzprojekte reagiert. Davon sei auch ein gemeinsames Programm von Caritas und Diakonie betroffen, kritisierten der katholische und der evangel ...

Berlin (KNA) Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie haben mit Unverständnis auf den Finanzierungsstopp vom Bund für bestimmte Klimaschutzprojekte reagiert. Davon sei auch ein gemeinsames Programm von Caritas und Diakonie betroffen, kritisierten der katholische und der evangelische Wohlfahrtsverband am Mittwoch in Berlin gemeinsam. Zu Wochenbeginn war demnach bekannt geworden, dass Mittel für zahlreiche Projekte im Rahmen der "Nationalen Klimaschutzinitiative" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gestrichen werden. Laut der beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbände sind auch zahlreiche zivilgesellschaftliche und gemeinnützige Organisationen betroffen.

Den Angaben zufolge hatten seit Ende 2020 Caritas und Diakonie an einem gemeinsamen Klimaschutz-Projekt gearbeitet und dafür 100 Piloteinrichtungen ausgesucht. Die Bundesmittel aus der "Nationalen Klimaschutzinitiative" seien dazu gedacht gewesen, an den Standorten Klimaberaterinnen und -berater auszubilden und ein Klimamanagement einzuführen, Handlungsleitlinien für die Bereiche Immobilien, Mobilität und Beschaffung zu erarbeiten, sowie eine abgestimmte Klimaschutz-Strategie in den beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbänden zu entwickeln.

"Zusammen betreiben Caritas und Diakonie rund 60.000 Einrichtungen und Dienste in Deutschland, in denen geheizt, gekocht und Wäsche gewaschen wird, ambulante Pflegedienste legen Hunderttausende von Kilometern zurück und OP-Säle sind mit energieintensiven Geräten ausgestattet", betonte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. Mit der Streichung der Gelder werde "ein riesiges Potenzial für CO2-Einsparungen ausgebremst".

Lilie verwies darauf, dass die Senkung des Energiebedarfs von Gebäuden ein Schwerpunkt deutscher Klimaschutzpolitik sei. "Wer hier die Sozialimmobilien vergisst, der meint es nicht ernst genug. Klimaschutz gelingt nur, wenn alle Bereiche mitgenommen werden", sagte Lilie. Die sozialen Einrichtungen seien in doppelter Hinsicht ein ehrgeiziger Partner beim Klimaschutz. Sie leisteten nicht nur einen direkten Beitrag, um Emissionen in ihren Gebäuden und Diensten einzusparen. Sie arbeiteten mit den Menschen und wirkten so daran mit, die Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen vor Ort zu befördern.

In sozialen Netzwerken gab es nach dem Finanzierungsstopp für die Klimaschutzprojekte von Caritas und Diakonie auch Kritik an den Kirchen. Onlinenutzerinnen und -Nutzer äußerten sich unter anderem kritisch zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche und forderten die Kirchen auf, die Klimaschutzprojekte selbst zu finanzieren.

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