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Erzbistum Paderborn
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Pilgern - der Weg ist das Ziel
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Glaube? Sinn? Engagement? - 1000 gute Gründe!
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Die neue Glaubens-Initiative des Erzbistums Paderborn: 1000 gute Gründe. Mehr Informationen auf noch-ein-grund-mehr.de© Erzbistum Paderborn

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unsere Nachrichten

© Archivfoto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
Erzbischof Reinhard Kardinal Marx vollendet am 21. September sein 70. Lebensjahr, er wurde am 21. September 1953 in Geseke geboren. Von 1996 bis 2002 wirkte er als Weihbischof in Paderborn.
20.09.2023

Segenswünsche aus westfälischer Heimatdiözese für Kardinal Marx

Geburtstag und Jahrestag der Bischofsweihe: Erzbischof Reinhard Kardinal Marx vollendet 70. Lebensjahr / Priester und Weihbischof im Erzbistum Paderborn
© Juhku / Shutterstock.com
19.09.2023

Stellungnahme zu den dem Erzbistum Paderborn bekannten Vorwürfen gegen Franz und Paul Hengsbach

© Kirchengemeinde Corvey/Sabine Robrecht
Eine mystische Lichtstimmung erfüllte die ehemalige Abteikirche Corvey während der Eucharistiefeier zu Beginn des Ordenstages.
18.09.2023

Ordenskonferenz zu Gast im Welterbe

130 Ordensleute beim Ordenstag des Erzbistums Paderborn in der ehemaligen Benediktinerabtei Corvey
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
Drei Gemeindereferenten und fünf Pastoralreferenten werden am Samstag, 30. September 2023, zum Dienst im Erzbistum Paderborn gesandt. V.l.n.r. Karolin Tiemann, Tanja Espinosa, Esther Kampel, Johannes Markwiok, Niklas Sonderkamp. Nicht im Bild sind Alexander Glinka, Björn Kölber, Mirko Wiedeking.
18.09.2023

Botschaft Jesu mein Gesicht schenken

Sendung zum Dienst als Gemeindereferent oder Pastoralreferent im Erzbistum Paderborn / Was ist den neuen Seelsorgerinnen und Seelsorgern wichtig?
© Benjamin Krysmann / Erzbistum Paderborn
Beim Treffen der Bistumsspitze mit den Mitgliedern des Arbeitskreises „Queersensible Pastoral“ vor dem Liborianum in Paderborn: (v.l.n.r.) Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck, Pfarrer Bernd Mönkebüscher, Jana Hansjürgen, Offizial Hans Jürgen Rade, Melina Sieker, Leonie Jedicke, Indra Wanke, Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB, Weihbischof Josef Holtkotte und Weihbischof Matthias König.
14.09.2023

Gottes Liebe zu den Menschen spürbarer machen

Spitze des Erzbistums Paderborn trifft diözesanen Arbeitskreis „Queersensible Pastoral“
© Raphael Winterberg
Einzug beim Ministrantentag in Werl
14.09.2023

100 Ministranten begegnen sich in Werl

Ministrantentag mehrerer Dekanate in der Wallfahrtsstadt Werl

Rücktritt, Sedisvakanz & Bischofswahl

Erzbischof Hans-Josef Becker gab im Juni 2022 bekannt, dass er den Papst um Entpflichtung von seinen Aufgaben gebeten habe. Dieser Bitte hat der Papst am 1. Oktober 2022 stattgegeben. Lesen Sie auf einer Themenseite, was in der Zeit des vakanten Bischofsstuhls geschieht und wie der neue Erzbischof von Paderborn gewählt wird. Außerdem finden Sie auf der Themenseite eine Bildergalerie und alle News rund um den Rücktritt.

Unsere Videos

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Die Kommende Dortmund

In der Kommende Dortmund ist Antonia Hying als Referentin für jugendpolitische Bildung tätig. Das Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn in Dortmund ist eine Schnittstelle zwischen Welt und Kirche.

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Erzbistum Paderborn: Dafür stehen wir

Ob Priester, Gemeindereferentin, in der Kita oder Schule oder in der Verwaltung im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn: Das Erzbistum Paderborn ist unfassbar vielseitig. Wir leben unsere Berufung!

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10 gute Gründe für Glauben, Kirche und Engagement

Für unseren Glauben, unsere Kirche und für unser Engagement sprechen 1000 gute Gründe. Und noch viele mehr. Es ist Zeit, von ihnen zu erzählen! Ohne etwas zu verschweigen oder schön zu reden. Sondern, indem wir auch das Gute wieder zur Sprache bringen und sichtbar machen, wie lebenswert und vielfältig unser katholisches Glaubensleben ist.

 

Kirchliche Nachrichten aus Paderborn und Deutschland

© Schlichter
Der Ministerin ihren Blick durch die rosarote Brille zurückspiegeln: Carina Brinkhus und Sandra Schmidt, Brigitte Hamschmidt aus Hövelhof, Kita Hochstift Chef Detlef Müller, Theresa Braun aus Warburg und Birgit Henze aus Scherfede.
22.09.2023

Post für die Ministerin mit dem „rosaroten Blick“

Kitaleitungen rufen zum stillen Protest gegen Josefine Paul auf / Dialogbereitschaft angemahnt
© Malteser
Freuten sich zusammen mit André Kuper (Mitte): Tillman Castillo Romero, Diözesanreferent Notfallvorsorge, Siegfried Krix, Diözesan- und Bezirksgeschäftsführer Malteser Erzdiözese Paderborn, Thomas Ohm, Mitglied des Präsidiums und Stadtbeauftragter der Malteser in Dortmund sowie Laudator Thorsten Heß, stv. Diözesanreferent Notfallvorsorge und Stadtbeauftragter der Malteser in Gütersloh (v. l. n. r.).
22.09.2023

Malteser verleihen NRW Landtagspräsident André Kuper Verdienstorden

Landtagspräsidenten André Kuper wurde am 20. September im Rahmen eines Parlamentarischen Abends der Malteser im Landtag in Düsseldorf das Kommandeurkreuz pro merito melitensi des Souveränen Malteser Ritterordens verliehen
© Andreas Zobe
Museumsdirektor Dr. Holger Kempkens (links) und Künstler Manfred Webel (rechts) mit einem Miniformat der Bewegungsskulptur „Monami“ vor einem Teil des Paderborner Domschatzes im Erzbischöflichen Diözesanmuseum.
20.09.2023

„Bitte Berühren“ verlängert

Der Container ist abgebaut, aber die über 20 Installationen und Kunstobjekte im Diözesanmuseum bleiben noch bis 1. Oktober im Museum und können durch berührt und im Wortsinne erlebt werden

Ticker der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)

22. September 2023 18:38

Bundeskanzler Scholz würdigt Wohlfahrtsverbände

Berlin (KNA) Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei einer Festveranstaltung zum 175-jährigen Bestehen der Diakonie die Arbeit der Wohlfahrtsverbände gewürdigt. Die Diakonie stehe ein für die Einzigartigkeit und Würde jedes Einzelnen, sagte Scholz am Freitagabend in Berlin. Das sei die Basi ...

Berlin (KNA) Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei einer Festveranstaltung zum 175-jährigen Bestehen der Diakonie die Arbeit der Wohlfahrtsverbände gewürdigt. Die Diakonie stehe ein für die Einzigartigkeit und Würde jedes Einzelnen, sagte Scholz am Freitagabend in Berlin. Das sei die Basis des Handelns, die sie ebenso wie der katholische Wohlfahrtsverband Caritas aus ihrem christlichen Verständnis heraus ableite. Mit der Bundesregierung verbänden die Wohlfahrtsverbände das Ziel, das Land gerechter zu machen.

Er sei dankbar, dass der Staat auf die tatkräftige Unterstützung der Diakonie sowie aller anderen Wohlfahrtsverbände zählen könne - "ohne sie geht es nicht", so der Bundeskanzler. "Wir brauchen die Bürgerinnen und Bürger, die sich Tag für Tag engagieren in Vereinen und Organisationen, in den Kirchen - und in der Diakonie".

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierte der Diakonie via Instagram. "Die Diakonie steht für gelebte Solidarität, für Engagement und Verantwortungsbewusstsein - drei wichtige demokratische Tugenden", so Steimeier. Die vielen Haupt- und Ehrenamtlichen unterstützten tagtäglich Menschen in Not und schenken ihnen neue Hoffnung.

Die Diakonie ist der soziale Dienst der evangelischen Kirche. Nach eigenen Angaben setzt sich der Verband für Menschen ein, "die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind". Gemeinsamen mit anderen Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege wie der Caritas versteht sich die Diakonie auch als Fürsprecher dieser Gruppen gegenüber der Politik. Laut Diakonie beschäftigt der Verband rund 630.000 Mitarbeitende und etwa 700.000 ehrenamtlich Engagierte.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie rief zu einem Miteinander von Politik und Zivilgesellschaft auf. Nur dann könnten die Jahrhundert-Herausforderungen und die damit verbundene Verunsicherung vieler Menschen erfolgreich bewältigt und gestaltet werden. Die Vorstellungen von einem guten Leben gingen immer weiter auseinander und immer mehr Menschen seien "veränderungserschöpft und demokratiemüde angesichts des schnellen Wandels von Werten und Maßstäben und unsicher gewordener Aufstiegsversprechen", so Lilie.

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, wies auf die Bedeutung von Kirche und Diakonie für den Zusammenhalt in der Gesellschaft hin. "Alle, die sich gegenwärtig darum mühen, den demokratischen Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu sichern und zu stärken, sollen und müssen wissen, dass Kirche und Diakonie dabei sind", so Kurschus.

Als Geburtsstunde der Diakonie gilt eine Rede des Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern (1808-1881) am 22. September 1848 auf dem Evangelischen Kirchentag in Wittenberg. Dort kritisierte Wichern die Untätigkeit seiner Kirche angesichts der dramatischen sozialen Lage und der Verelendung großer Teile der Bevölkerung im Zuge der Industrialisierung. Wichern forderte ein Netzwerk der "rettenden Liebe". Damit habe er den Beginn der modernen Diakonie eingeläutet, so der Verband.

22. September 2023 18:24

Bundeskanzler Scholz würdigt Wohlfahrtsverbände

Berlin (KNA) Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei einer Festveranstaltung zum 175-jährigen Bestehen der Diakonie die Arbeit der Wohlfahrtsverbände gewürdigt. Die Diakonie stehe ein für die Einzigartigkeit jedes Einzelnen sowie dessen Würde, sagte Scholz am Freitagabend in Berlin. Das sei ...

Berlin (KNA) Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei einer Festveranstaltung zum 175-jährigen Bestehen der Diakonie die Arbeit der Wohlfahrtsverbände gewürdigt. Die Diakonie stehe ein für die Einzigartigkeit jedes Einzelnen sowie dessen Würde, sagte Scholz am Freitagabend in Berlin. Das sei die Basis des Handelns, die sie ebenso wie der katholische Wohlfahrtsverband Caritas aus ihrem christlichen Verständnis heraus ableite. Mit der Bundesregierung verbänden die Wohlfahrtsverbände das Ziel, das Land gerechter zu machen.

Er sei dankbar, dass der Staat auf die tatkräftige Unterstützung der Diakonie sowie aller anderen Wohlfahrtsverbände zählen könne - "ohne sie geht es nicht", so der Bundeskanzler. "Wir brauchen die Bürgerinnen und Bürger, die sich Tag für Tag engagieren in Vereinen und Organisationen, in den Kirchen - und in der Diakonie".

Die Diakonie ist der soziale Dienst der evangelischen Kirche. Nach eigenen Angaben setzt sich der Verband für Menschen ein, "die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind". Gemeinsamen mit anderen Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege wie der Caritas versteht sich die Diakonie auch als Fürsprecher dieser Gruppen gegenüber der Politik. Laut Diakonie beschäftigt der Verband rund 630.000 Mitarbeitende und etwa 700.000 ehrenamtlich Engagierte.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie rief zu einem Miteinander von Politik und Zivilgesellschaft auf. Nur dann könnten die Jahrhundert-Herausforderungen und die damit verbundene Verunsicherung vieler Menschen erfolgreich bewältigt und gestaltet werden. Die Vorstellungen von einem guten Leben gingen immer weiter auseinander und immer mehr Menschen seien "veränderungserschöpft und demokratiemüde angesichts des schnellen Wandels von Werten und Maßstäben und unsicher gewordener Aufstiegsversprechen", so Lilie

Als Geburtsstunde der Diakonie gilt eine Rede des Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern (1808-1881) am 22. September 1848 auf dem Evangelischen Kirchentag in Wittenberg. Dort kritisierte Wichern die Untätigkeit seiner Kirche angesichts der dramatischen sozialen Lage und der Verelendung großer Teile der Bevölkerung im Zuge der Industrialisierung. Wichern forderte ein Netzwerk der "rettenden Liebe". Damit habe er den Beginn der modernen Diakonie eingeläutet, so der Verband.

22. September 2023 18:00

Kulturstaatsministerin zeichnet 64 unabhängige Verlage aus

Berlin (KNA) Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hat am Freitagabend in Berlin 64 unabhängige Verlage mit dem Deutschen Verlagspreis 2023 ausgezeichnet. Die drei mit jeweils 60.000 Euro dotierten Spitzenpreise gingen an den Verlag Rotopol aus Kassel (Hessen), den Verlag "Das Wunderhorn ...

Berlin (KNA) Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hat am Freitagabend in Berlin 64 unabhängige Verlage mit dem Deutschen Verlagspreis 2023 ausgezeichnet. Die drei mit jeweils 60.000 Euro dotierten Spitzenpreise gingen an den Verlag Rotopol aus Kassel (Hessen), den Verlag "Das Wunderhorn" aus Heidelberg (Baden-Württemberg) und den Berliner Verlag "Zuckersüß".

Roth würdigte die Arbeit der Verlage als Beitrag für das Miteinander in der Demokratie. "Wo andernorts durch Einsparungen im Kulturbereich derzeit wichtige Plattformen rund ums Buch verloren gehen, bleiben gerade die unabhängigen kleinen Verlage ihrem Anspruch zur Vermittlung von Kultur, Bildung und Informationen treu", erklärte Roth.

Als Einladung zu einem Perspektivwechsel entfalteten Bücher "seit jeher ihre ganz eigene Wirkmacht", so die Grünen-Politikerin. Als Kulturgut seien sie "lebenswichtig für die Demokratie und zugleich lebensgefährlich für den Geist der Unterdrückung". Deutschland könne sich glücklich schätzen, eine der vielfältigsten Verlagslandschaften in der Welt zu haben.

Neben den drei Hauptpreisträgern erhielten 60 weitere Verlage ein Gütesiegel, das den Angaben zufolge jeweils mit 24.000 Euro dotiert ist. Ein undotiertes Gütesiegel erhielt der Wallstein-Verlag aus Göttingen (Niedersachsen) in der Kategorie der Verlage, deren durchschnittlicher Jahresumsatz über drei Millionen Euro lag. Eine Fachjury habe die Preisträger aus 358 Bewerbungen ausgewählt; insgesamt seien Preisgelder in Höhe von 1,62 Millionen vergeben worden, hieß es.

Wesentliche Kriterien für die Auswahl der Preisträger seien ein innovatives Verlagsprogramm, die Qualität der verlegerischen Arbeit, die Umsetzung außergewöhnlicher Projekte, eine besonders ansprechende Gestaltung der Bücher sowie besonderes kulturelles Engagement, beispielsweise in der Förderung der Lesekultur, hieß es. Der Deutsche Verlagspreis wurde in diesem Jahr zum fünften Mal verliehen.

22. September 2023 16:47

Zeitung: Ampel einig über Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung

Düsseldorf (KNA) Die Ampelkoalition hat sich auf letzte Details im Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung geeinigt. Einem Kabinettsbeschluss am kommenden Mittwoch stehe damit nichts mehr im Wege, erfuhr die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Samstag) aus Koalitions- und Regierungskreisen. Der Ei ...

Düsseldorf (KNA) Die Ampelkoalition hat sich auf letzte Details im Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung geeinigt. Einem Kabinettsbeschluss am kommenden Mittwoch stehe damit nichts mehr im Wege, erfuhr die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Samstag) aus Koalitions- und Regierungskreisen.

Der Einigung zufolge soll der Sofortzuschlag von 20 Euro pro Kind und Monat, der in der Corona-Zeit eingeführt worden war, ab 2025 für Kinder von Asylbewerbern wegfallen. FDP und Bundesfinanzminister Christian Lindner hatten vor Fehlanreizen im Asylrecht gewarnt. Die Asylbewerberleistungen seien "kein Aspekt der neuen Kindergrundsicherung".

Der Corona-Sofortzuschlag soll ansonsten in der neuen Kindergrundsicherung aufgehen. Die turnusgemäße Regelbedarfsanpassung zum Jahreswechsel 2024/2025 an die Lebenshaltungskosten werde aber zu höheren Leistungen auch für Asylbewerber führen, hieß es laut Zeitung.

Der Gesetzentwurf von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) war kurz vor der letzten Kabinettssitzung vor fast zwei Wochen nicht auf die Tagesordnung gesetzt worden, weil es in einigen Detailfragen - unter anderem bei der Asylbewerberfrage - noch Klärungsbedarf gegeben hatte.

Mit der Kindergrundsicherung will die Bundesregierung ab 2025 Hilfen für Familien wie Kindergeld, Kinderzuschlag und weitere Leistungen aus dem Bürgergeld für Kinder zusammenfassen. Ein Garantiebetrag - das bisherige Kindergeld - soll für alle Familien einkommensunabhängig gezahlt werden. Die zweite Komponente - der Zusatzbetrag - soll nach Alter der Kinder und Einkommen der Eltern gestaffelt werden. Ziel ist es, dass berechtigte Familien einfacher die ihnen zustehenden Leistungen erhalten. Sie sollen in einem Online-Portal übersichtlich berechnet und digital beantragt werden können.

22. September 2023 16:17

Faeser für weitere stationäre Grenzkontrollen

Berlin (KNA) Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat stationäre Grenzkontrollen gegen illegale Einreisen an der polnischen und tschechischen Grenze angekündigt. "Mir geht es darum, jetzt pragmatisch zu handeln", sagte Faeser der "Welt am Sonntag". Solche zusätzlichen Kontrollen müsst ...

Berlin (KNA) Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat stationäre Grenzkontrollen gegen illegale Einreisen an der polnischen und tschechischen Grenze angekündigt. "Mir geht es darum, jetzt pragmatisch zu handeln", sagte Faeser der "Welt am Sonntag".

Solche zusätzlichen Kontrollen müssten mit der Überwachung des gesamten Grenzgebiets durch die Schleierfahndung gut zusammengreifen, fügte die Ministerin hinzu. Aus ihrer Sicht sei das eine Möglichkeit, Schleuserkriminalität härter zu bekämpfen. Sie habe bereits die Präsenz der Bundespolizei an der polnischen und der tschechischen Grenze deutlich verstärkt. Bislang hatte Faeser eine Schleierfahndung an den beiden Grenzen angeordnet. Zuletzt hatte die Union auf stationäre Grenzkontrollen wie an der Grenze zu Österreich gedrängt. Bei der Schleierfahndung werden verdeckt verdachtsunabhängige Personenkontrollen durchgeführt.

Zugleich betonte Faeser, es solle nicht suggeriert werden, dass keine Asylbewerber mehr kämen, sobald es stationäre Grenzkontrollen gebe. Weiter sagte sie, Bundespolizisten dürften in enger Abstimmung mit Schweizer Polizeikräften auch auf Schweizer Staatsgebiet kontrollieren und unerlaubte Einreisen verhindern. Ähnliches könne es mit Tschechien geben. Die Absprachen dazu liefen bereits, sagte Faeser.

Zudem setze sie auf eine engere Zusammenarbeit mit der Türkei. "Ich setze dabei auf ein Update des Bestehenden. Das braucht es. Im Moment funktioniert die EU-Vereinbarung mit der Türkei nicht gut genug", so Faeser. Auch der Migrationsexperte Gerald Knaus hatte für einen neues Abkommen mit der Türkei geworben. Knaus gilt als Stratege hinter dem 2016 ausgehandelten Flüchtlingsabkommen mit der Türkei. Dies besagt im Grundsatz, dass, wer unrechtmäßig als Flüchtling oder Migrant nach Griechenland kommt, in die Türkei zurückgeschickt werde. Für das Abkommen wurden der Türkei rund sechs Milliarden Euro an Hilfsgeldern zugesagt.

In Deutschland sind laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge von Januar bis August mehr als 204.000 Erstanträge auf Asyl gestellt worden. Das sind rund 77 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Bundesamt mitteilte. Die meisten Asylanträge kamen demnach von Syrern, gefolgt von Afghanen und Türken.

22. September 2023 16:06

Amnesty warnt vor Normalisierung der Beziehung zu Syrien

Baden-Baden (KNA) Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert Versuche einiger Länder, die Beziehungen zu Syrien zu normalisieren. Es gebe keine Anzeichen, dass sich in Syrien mit Blick auf Menschenrechte in den vergangenen Jahren etwas verbessert habe. Im Gegenteil verschle ...

Baden-Baden (KNA) Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert Versuche einiger Länder, die Beziehungen zu Syrien zu normalisieren. Es gebe keine Anzeichen, dass sich in Syrien mit Blick auf Menschenrechte in den vergangenen Jahren etwas verbessert habe. Im Gegenteil verschlechtere sich die Lage eher weiter, sagte die Amnesty-Syrien-Expertin Rebekka Rexhausen am Freitag im Südwestrundfunk (SWR).

Allein in diesem Jahr seien in Syrien 500 Menschen zu Tode gefoltert worden, sagte Rexhausen. Amnesty verwies zudem auf Millionen geflüchtete Syrer. Sanktionen gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad würden nicht konsequent umgesetzt. Das lasse anderen Staaten Raum, die Beziehungen zu Syrien zu normalisieren. Rexhausen äußerte sich anlässlich einer China-Reise von Assad, bei der beide Länder eine strategische Partnerschaft vereinbarten.

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