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Zum Thema

 

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Erstkommunion 2026

Am 12. April ist Weißer Sonntag – Informationen und Tipps zur Erstkommunion

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50 Wege nach Ostern - der Osterbegleiter von YOUPAX
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„WIR WOLLEN MEHR“

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Fastenzeit-Aktion für Familien und Paare

 

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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

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10.03.2026

Im Geist der Heiligen Hedwig: Einsatz für Vertriebene und ihre Anliegen

Hedwigswerke, die sich nach dem 2. Weltkrieg gründeten, halfen Vertriebenen, anzukommen. Das Erzbistumsarchiv erinnert an Vertriebenenseelsorger Pfarrer Wilhelm Trennert und lädt zum Publikumstag am 27. März 2026.
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07.03.2026

3. Fastensonntag: „Jesus wartet nicht auf perfekte Menschen“

Der Theologe und Kirchenmusiker Bernd Michael Pawellek findet - ausgehend vom Evangelium des 3. Fastensonntags - eine Antwort auf brandaktuelle Fragen.
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05.03.2026

„Kommt, bringt Eure Last“: Im Dialog mit Gott – zum Weltgebetstag und im Alltag

Am heutigen Freitag, 6. März, ist Weltgebetstag - er startet mit einem Gottesdienst in Nigeria. Beten kann befreien - und verbinden. Mehr zum Thema Gebet, Weltgebetstag und dem weltweiten Gebetsnetzwerkes des Papstes.
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04.03.2026

Stress, Krise – Was hilft? Wo ist Gott?

Im Interview sagt Abt Mauritius Wilde, was guten von schlechtem Stress unterscheidet – und warum er keine Angst mehr vor Krisen hat.
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02.03.2026

Wenn der Blick sich dreht

Mitten im ganz normalen Alltag kippt etwas. Kein Donnerschlag, eher ein leiser Dreh im Blick. Tobias Schulte entdeckt in seinen Radiobeiträgen für 1Live genau diese Momente, in denen das Selbstverständliche plötzlich Tiefe bekommt.
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02.03.2026

Grund Nr. 625: DU BIST GENUG. GOTT

Initiative 1000 gute Gründe: 12 gute Gründe für das Jahr 2026 – März

Unsere Nachrichten

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Christoph Brech erklärt das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt in Paderborn

Der Münchener Künstler Christoph Brech hat das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn entworfen. Das interaktive Kunstwerk mit dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ ist in der Brigidenkapelle im Paderborner Dom zugänglich. Im Video stellt Christoph Brech die Installation vor und erklärt seine Herangehensweise an dieses sensible Thema.

Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt

Das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn ist ab sofort öffentlich zugänglich. Unter dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ wurde das interaktive Kunstwerk des Münchner Künstlers Christoph Brech am Montag, 2. März 2026, zunächst Betroffenen sowie Pressevertreterinnen und -vertretern vorgestellt. In einer anschließenden öffentlichen Gedenkstunde hatten Interessierte Gelegenheit, das Mahnmal erstmals auf sich wirken zu lassen. 

Judith und das Wunder der Schöpfung

Was passiert, wenn tausende Menschen ihre Stimmen bündeln und eine biblische Geschichte neu erzählen? Es entsteht mehr als nur Musik. Es entsteht ein Moment, der unter die Haut geht. Eindrücke von der Premiere von „Judith und das Wunder der Schöpfung“ in der Dortmunder Westfalenhalle.

KNA Newsticker

12. März 2026 07:04

Zehn Jahre nach Anschlag von Brüssel - Erinnerung vergeht nicht

Essen (KNA) Die Erinnerungen an Terroranschläge sind für Überlebende und Angehörige von Opfern wie "Favoriten auf dem Handy": stets präsent. Diesen Vergleich zieht der Traumatherapeut Christian Lüdke. "Alltägliche Erinnerungen rutschen wie Fotos und Videos aus dem Sichtfeld, aber traumati ...

Essen (KNA) Die Erinnerungen an Terroranschläge sind für Überlebende und Angehörige von Opfern wie "Favoriten auf dem Handy": stets präsent. Diesen Vergleich zieht der Traumatherapeut Christian Lüdke. "Alltägliche Erinnerungen rutschen wie Fotos und Videos aus dem Sichtfeld, aber traumatische Ereignisse bleiben", sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Sie seien oft mit starken Bildern und Körpereindrücken verbunden. Lüdke hat seit dem 11. September 2001 zahlreiche terroristische Ereignisse begleitet.

Der zehnte Jahrestag spiele in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle, erklärte Lüdke. Er sei für viele Betroffene eine Art symbolische Wegmarke: "Einerseits ist ein Jahrzehnt vergangen ohne den Menschen, den ich verloren habe. Andererseits ist das Ereignis emotional sehr nah. So entsteht oft eine Mischung aus Erinnerung, Bilanz und erneuter emotionaler Aktivierung." Bei vielen Hinterbliebenen würden Erinnerungen rund um Jahrestage wieder lebendiger.

Am 22. März jährt sich der Anschlag auf den Brüsseler Flughafen zum zehnten Mal, dem 35 Menschen zum Opfer fielen. 2016 war von mehreren Attacken geprägt: Im Juli kamen an der Strandpromenade von Nizza 86 Menschen ums Leben, kurz darauf wurde der Priester Jacques Hamel während der Messe bei Rouen ermordet. Im Dezember fuhr ein Attentäter in die Menge auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, dort starben 13 Menschen.

Jahres- und Gedenktage hätten eine wichtige Funktion, betonte Lüdke: Sie zeigten Betroffenen, dass die Gesellschaft das Ereignis nicht vergessen habe und ihr Leid anerkenne. Wichtig sei jedoch, ihnen die Kontrolle zu überlassen: "Sie sollen selbst entscheiden können, wie nah oder wie fern sie Gedenkformaten bleiben wollen."

Ihr Verlust könne nicht wiedergutgemacht werden, so der Experte: "Es gibt keinen Ersatz für das Leben." Allerdings verliere eine solche Erfahrung mit der Zeit ihre "vernichtende und überwältigende emotionale Macht". Manche Menschen fänden einen neuen Sinn, gründeten etwa eine Stiftung oder unterstützten andere in Not. "Auch kann sich eine neue Form von Erinnerung entwickeln, zum Beispiel Dankbarkeit dafür, den verlorenen Menschen gekannt zu haben. Viele berichten, dass sie Prioritäten anders setzen und das Leben ganz neu genießen, seit ihnen bewusst ist, wie plötzlich es zu Ende sein kann."

12. März 2026 06:44

Historiker: Wunsch nach Schönheit kein Luxus, sondern Seelennahrung

Weinheim (KNA) Modische Kleidung, ein schöner Film, ein gutes Essen - all das ist nach Worten eines Historikers keineswegs eine Frage von Luxus. "Das Bedürfnis nach Schönheit ist ein elementarer menschlicher Wunsch, der unabhängig ist von allen Lebensumständen, Kulturen oder historischen Ep ...

Weinheim (KNA) Modische Kleidung, ein schöner Film, ein gutes Essen - all das ist nach Worten eines Historikers keineswegs eine Frage von Luxus. "Das Bedürfnis nach Schönheit ist ein elementarer menschlicher Wunsch, der unabhängig ist von allen Lebensumständen, Kulturen oder historischen Epochen", sagte Ulrich Raulff der Zeitschrift "Psychologie Heute" (April-Ausgabe). Selbst in Kriegs- und Katastrophenzeiten hängten Menschen "oft noch ein Bild auf oder musizieren. Es ist oft das Letzte, was sie aufgeben."

Ohne diesen Sinn würden Menschen wohl nicht sterben, aber verkümmern, warnte der Autor des Buchs "Wie es euch gefällt", das im Dezember 2025 erschienen ist. Der Wunsch nach Schönheit bereichere "eines jeden Seele und bewahrt ihn oder sie vor der Verhärtung". Er zeige sich "in der Mode, aber noch stärker in der Art, wie wir unser Zuhause gestalten".

In punkto Ästhetik seien alle Menschen einerseits Kinder ihrer Zeit und der Gruppe, der sie angehörten. Man sei anfällig für das, was sich im Umfeld bewege. Zugleich könne man den eigenen Geschmack "ausbilden, daran arbeiten, ihn verändern, dazulernen", sagte Raulff. Indes sei die Vorstellung vom "guten Geschmack" ein Mythos. Im 19. Jahrhundert habe es sich um feste Größen gehandelt, an denen lange festgehalten wurde. Heute spielten individuelle Ausprägungen eine wachsende Rolle. Zudem habe Geschmack auch etwas mit materiellen Interessen, Geschäft und Geld zu tun.

Er finde es schlicht arrogant, wenn etwa Modezar Karl Lagerfeld gesagt habe, wer eine Jogginghose trage, habe die Kontrolle über sein Leben verloren. "Wie dieses Bedürfnis nach Schönheit ausgelebt wird, sollte nicht benotet werden", erklärte der Wissenschaftler. Daher werbe er für Eigensinn: "Was würde aus der Zivilisation, wenn Menschen aufhören würden, sich nach Schönheit zu sehnen?" Wenn sie es womöglich "intelligenten Maschinen überließen, zu entscheiden, was ihnen gefiele? Das mag ich mir nicht vorstellen, und ich bezweifle, dass es möglich wäre."

12. März 2026 05:39

Publizist: Christlicher Nationalismus zunehmend Gefahr für Demokratie

Berlin (KNA) In den USA hat sich laut dem Journalisten und Publizisten Arnd Henze eine gefährliche, antidemokratische Verbindung von Religion und Macht entwickelt. Die MAGA-Bewegung werde von christlichem Nationalismus angetrieben und sei durch die enge Verbindung mit Präsident Donald Trump zu ...

Berlin (KNA) In den USA hat sich laut dem Journalisten und Publizisten Arnd Henze eine gefährliche, antidemokratische Verbindung von Religion und Macht entwickelt. Die MAGA-Bewegung werde von christlichem Nationalismus angetrieben und sei durch die enge Verbindung mit Präsident Donald Trump zu einer der gefährlichsten Ideologien weltweit geworden, sagte Henze am Mittwochabend in Berlin. Es sei eine machtvolle, sich immer weiter radikalisierende Minderheit, die weder die Trennung von Staat und Religion noch die Prinzipien von Machtbegrenzung, Gewaltenteilung und Religionsfreiheit akzeptiere.

Es seien zunehmend theokratische Vorstellungen zu beobachten, die Hierarchien, Recht und politische Legitimation religiös begründeten, so Henze. "Und diese Bewegung hat es bis tief ins Regierungszentrum geschafft." Er verwies auf US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich bei der Rechtfertigung des jüngsten Angriffs auf den Iran auf die biblische Offenbarung des Johannes und das jüngste Gericht berufen und zu den Offizieren gesagt habe: "Präsident Trump wurde von Jesus gesalbt, um das Signalfeuer im Iran zu entzünden, um Armageddon auszulösen und seine Rückkehr auf die Erde zu markieren."

Henze äußerte sich bei der Vorstellung seines neuen Buchs "Mit Gott gegen die Demokratie: Warum der christliche Nationalismus alle angeht". Darin beschreibt der studierte Theologe und langjährige ARD-Korrespondent in den USA den Einfluss religiös-totalitärer Ideologien auf die Wahlen in Amerika und die Trump-Regierung.

Der evangelische Berliner Bischof Christian Stäblein sagte, die Entwicklungen in den USA sollten zu denken geben: "Denn so weit weg von einer sich radikalisierenden christlichen Gruppe mit einem ausgrenzenden Ordnungsverständnis sind wir hierzulande nicht mehr. Wir haben schon an vielen Stellen einen Kulturkampf." Die Vorstellungen von christlichem Nationalismus seien wieder auf dem Vormarsch.

12. März 2026 05:09

Fachleute: So können Eltern ihrem Kind die Diagnose ADHS erklären

Weinheim (KNA) Fachleute raten Eltern nach einer ADHS-Diagnose bei Tochter oder Sohn zur Teamarbeit. "Es ist schwierig, Kindern diese Diagnose so zu erklären, dass sie sie nicht als Schild nutzen. Nach dem Motto: Ich kann nicht anders, ich habe halt ADHS", sagte der Psychologe Stephan Kolbe bei ...

Weinheim (KNA) Fachleute raten Eltern nach einer ADHS-Diagnose bei Tochter oder Sohn zur Teamarbeit. "Es ist schwierig, Kindern diese Diagnose so zu erklären, dass sie sie nicht als Schild nutzen. Nach dem Motto: Ich kann nicht anders, ich habe halt ADHS", sagte der Psychologe Stephan Kolbe bei einer Veranstaltung der Zeitschrift "Psychologie Heute" am Mittwochabend. Verstehen sollte das Kind aber, dass es das, was ihm etwa in der Schule widerfahre, nur begrenzt steuern könne - und dass man gemeinsam lernen wolle, besser zu steuern.

Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen gehören zu den am häufigsten diagnostizierten psychischen Erkrankungen im Kindesalter. Sie treten situationsabhängig auf und sind vor allem durch Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und Impulsivität gekennzeichnet.

Kolbe verglich die Konzentrationsfähigkeit bei der neurobiologischen Entwicklungsstörung mit einem Stück Seife, das man festhalten wolle, das aber immer wieder wegrutsche. Die Kindertherapeutin Mila Ould Yahoui betonte, man könne Kindern erklären, dass ihre Schwierigkeiten typisch für Personen mit ADHS seien: "Kein Kind der Welt hat Lust darauf, ständig Ärger zu kriegen."

Kinder mit ADHS bekämen Schwingungen oft stärker mit als andere, fügte Ould hinzu. Grundsätzlich seien Betroffene meist spontan, schnell und auch in Stresssituationen klar und konsequent. Aber: "Was mit Regelmäßigkeit und starren Abläufen zu tun hat, klappt nicht so gut." Daher sei die Einschulung häufig ein "harter Moment", in dem Störungen auffielen. So ließen sich Jungen und Mädchen mit ADHS für Dinge, die sie nicht interessierten, nur schwer begeistern.

Schon kleine Maßnahmen könnten ihnen helfen, sagte Kolbe - etwa ein Sitzplatz in der Nähe der Lehrkraft. Oft würden diese Schülerinnen und Schüler jedoch neben stillere Kinder gesetzt, was für beide Seiten "nicht prickelnd" sei. Auch bei einer neuen Sitzordnung bräuchten Kinder mit ADHS mehr Zeit, um sich neu zu orientieren.

Sinnvoll sei zudem, einzelne Fächer mit Farben zu verbinden. "Mathe, das heißt dann: das blaue Heft, dieses Buch, ein Stift", so Kolbe. Diese Arbeitsmittel könne man in der Grundschule zu Beginn der Stunde hochhalten, um ADHS-Betroffene zu unterstützen. Hilfreich ist nach Worten Oulds darüber hinaus jede Form von Bewegung, für manche Kinder auch ein Schulgarten, eine Streitschlichter-AG oder ein Debattierclub.

12. März 2026 04:31

Rund 220 Afghanen warten weiter auf Einreise nach Deutschland

Berlin (KNA) Noch immer warten rund 220 Afghanen mit Aufnahmezusage in Pakistan auf ihre Einreise nach Deutschland. Das teilte das Bundesinnenministerium der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) auf Anfrage mit. Die Zahl gebe den Stand Ende Februar wieder und entwickele sich weiterhin dynamisc ...

Berlin (KNA) Noch immer warten rund 220 Afghanen mit Aufnahmezusage in Pakistan auf ihre Einreise nach Deutschland. Das teilte das Bundesinnenministerium der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) auf Anfrage mit. Die Zahl gebe den Stand Ende Februar wieder und entwickele sich weiterhin dynamisch, sagte eine Sprecherin. Damit eine Einreise möglich ist, muss unter anderem eine Sicherheitsüberprüfung positiv abgeschlossen worden sein.

Mehrere Hundert in Pakistan gestrandete Afghanen werden den Angaben zufolge weiterhin von Deutschland unterstützt. Sie haben aus Sicht der Bundesregierung aber keine rechtsverbindliche Aufnahmezusage. Betroffenen wurde angeboten, ihnen bei der Rückkehr nach Afghanistan oder der Ausreise in ein anderes Land zu helfen. Mehr als 160 Menschen hätten dieses Angebot bislang angenommen, sagte die Sprecherin. Bei weiteren sei die Rückkehr nach Afghanistan in Vorbereitung. Um wie viele Personen es geht, ließ das Ministerium offen.

Laut Auswärtigem Amt werden zudem rund 160 aus Pakistan in ihre Heimat abgeschobene oder freiwillig zurückgekehrte Afghanen weiterhin von einem Dienstleister der Bundesregierung unterstützt. Von ihnen verfüge keiner über eine noch gültige Aufnahmezusage.

Im vergangenen Sommer hatten sich noch etwa 2.300 Afghanen in Pakistan aufgehalten, die eine Aufnahmezusage hatten und von Deutschland unterstützt wurden. Seit September konnten fast 930 von ihnen nach Deutschland einreisen, davon rund 170 seit Jahresbeginn.

Einige Betroffene hatten ihre Einreise mit Klagen in Deutschland durchsetzen können. Noch immer sind vor dem Berliner Verwaltungsgericht laut Auswärtigem Amt rund 180 Eilverfahren anhängig.

Die aktuelle Bundesregierung wollte freiwillige Aufnahmeprogramme für Afghanen beenden, konnte das aber vor Gericht nur in bestimmten Fällen durchsetzen. Die vorherige Ampel-Regierung hatte nach der Machtübernahme der Taliban Ende August 2021 mehrere Aufnahmeprogramme gestartet.

12. März 2026 03:30

Missbrauch im Erzbistum Paderborn - Uni legt Studie vor

Paderborn (KNA) Zwei Kirchenhistorikerinnen der Universität Paderborn stellen am Donnerstag ihre Studie zu sexuellem Missbrauch im Erzbistum Paderborn vor. Sechs Jahre lang haben sie das Phänomen untersucht. Die vom Erzbistum geförderte Aufarbeitungsstudie beleuchtet den Zeitraum von 1941 bis ...

Paderborn (KNA) Zwei Kirchenhistorikerinnen der Universität Paderborn stellen am Donnerstag ihre Studie zu sexuellem Missbrauch im Erzbistum Paderborn vor. Sechs Jahre lang haben sie das Phänomen untersucht. Die vom Erzbistum geförderte Aufarbeitungsstudie beleuchtet den Zeitraum von 1941 bis 2002, also die Amtszeiten der früheren Erzbischöfe und Kardinäle Lorenz Jaeger und Johannes Joachim Degenhardt.

Die Wissenschaftlerinnen Nicole Priesching und Christine Hartig zählten in einer bereits 2021 veröffentlichten Zwischenbilanz 160 Beschuldigte; sie gingen von sehr viel mehr Betroffenen aus. Jaeger und Degenhardt hätten beschuldigte Geistliche geschützt und kaum Fürsorge für Betroffene erkennen lassen.

Im Oktober 2025 waren zudem Vorwürfe laut geworden, wonach Jaeger und Degenhardt selbst Täter gewesen sein sollen. Laut Erzbistum sind die bislang bekannten Hinweise jedoch teils unvollständig, widersprüchlich oder über Dritte eingebracht worden. Externe Gutachter hätten sie als nicht plausibel bewertet, so die Erzdiözese.

Ob die aktuelle Studie neue Erkenntnisse zu den Vorwürfen gegen die früheren Erzbischöfe enthält, ist bislang offen. Wegen der Sensibilität des Themas würden sämtliche Ergebnisse erst am Donnerstagnachmittag präsentiert, teilte ein Uni-Sprecher der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mit. Das Erzbistum erklärte auf Anfrage, die Studienergebnisse erst zusammen mit der öffentlichen Präsentation zu erhalten.

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