Der Diözesan-Vermögensverwaltungsrat (DVVR) ist mit fünf Personen besetzt, die hauptamtlich nicht im kirchlichen Dienst stehen. Erzbischof Hans-Josef Becker hat das neue Statut für den DVVR zum 1. Januar 2019 in Kraft gesetzt. Es sieht vor, dass der DVVR aus drei bis fünf Personen besteht. Die Mehrheit der Mitglieder wird aus den Reihen der gewählten Mitglieder des Kirchensteuerrates berufen. So ist neben der vom Kirchlichen Gesetzbuch geforderten Fachlichkeit der Personen zudem eine mittelbare Rückbindung an ein Wahlprinzip gewährleistet.

Das im Kirchlichen Gesetzbuch, dem Codex Iuris Canonici, niedergeschriebene universalkirchliche Recht schreibt die Bildung eines Diözesanvermögensverwaltungsrates zwingend vor. Der Erzbischof ist danach verpflichtet, für bestimmte Rechts- und Genehmigungsakte im Vermögensbereich des Erzbistums Paderborn oder der Kirchengemeinden die Zustimmung des DVVR einzuholen oder diesen anzuhören. Durch diese Regelung wird dem Verständnis einer Trennung von Verwaltungshandeln und externer Kontrolle Rechnung getragen.

Mitglieder

Helmut Angst (Siegen)
Andrea Berg (Hamm)
Ute Hanswille (Dortmund)
Rainer Hellmann (Dortmund)
Hans Robert Schrewe (Schmallenberg).

Generalvikar Alfons Hardt und Diözesanökonom Dirk Wummel sind nicht Mitglied des DVVR, nehmen aber an den Sitzungen des Gremiums teil, ohne ein eigenes Stimmrecht zu haben.