„Gott ist das schützende Dach unseres Lebens“

Generalvikar Alfons Hardt feiert Heilige Messe mit den Schaustellern auf dem Libori-Berg

Generalvikar Alfons Hardt feierte mit den Schaustellern mitten auf dem Libori-Berg, auf dem ab nachmittags der Kirmes-Trubel beginnt, die Heilige Messe in der Libori-Kapelle.Foto: pdp/Maria Aßhauer Paderborn, 3. August 2018. Der Freitagmorgen der Libori-Woche ist für viele Schausteller fest im Terminkalender eingetragen: In der Kapelle am Libori-Berg, inmitten ihrer zu dieser frühen Stunde noch ruhenden Fahrgeschäfte und Stände, versammeln sie sich zum gemeinsamen Gottesdienst. In diesem Jahr feierte Generalvikar Alfons Hardt wieder die Heilige Messe mit rund 30 Gläubigen – auch Paderborns Bürgermeister Michael Dreier war traditionell dabei.  

Das in diesem Jahr begangene 950-jährige Weihejubiläum des Paderborner Imad-Doms steht wie das diesjährige Liborifest unter dem Leitwort „behütet und bedacht“. Am Datum der Kirchweihe des Paderborner Domes sei über alle Jahrhunderte festgehalten worden, sagte Generalvikar Hardt in seiner Predigt.

„Gott ist uns nahe in allen Höhen und Tiefen unseres Lebens“, sagte Generalvikar Alfons Hardt in seiner Predigt.Foto: pdp/Maria Aßhauer „Das Fest der Kirchweihe, in dem zahlreiche Kirmes-Veranstaltungen ihren Ursprung haben, ist ein wichtiges geistliches Geschehen, durch den ein Kirchenraum zu einem besonderen, geheiligten Raum wird“, erklärte Generalvikar Hardt.  

Ein Dach sei ein Symbolbild für Geborgenheit und Schutz, fuhr er fort: „Das erfahren Sie als Schausteller, die viel unterwegs und den Unsicherheiten des Wetter ausgesetzt sind, in besonderem Maße: Es ist gut, ein Dach über dem Kopf zu haben oder etwas ‚unter Dach und Fach zu bringen‘. Ein Dach gibt Sicherheit und steht damit für eine Ur-Sehnsucht des Menschen.“  

Kein Mensch könne jedoch nur allein für seine Sicherheit sorgen. „Wir brauchen immer auch Hilfe von anderen“, so der Generalvikar weiter. „Wir dürfen gewiss sein: Gott ist uns nahe in allen Höhen und Tiefen unseres Lebens, er hat uns fest in seine Hand eingeschrieben. Möge der Glaube an Gott als schützendes Dach unseres Lebens uns immer begleiten. Es ist Gott, der uns ruft und sendet, es ist Gott, der uns von Anfang an ‚behütet und bedacht‘ hat“, sagte Generalvikar Alfons Hardt zum Abschluss seiner Predigt.