Missionsgarten und Missionsbasar

Paderborn, 17. Juli 2018. Essen und Trinken kann man während der Liboriwoche im gastlichen Missionsgarten im Garten des Konrad-Martin-Hauses am kleinen Domplatz. In einer der schönsten Gartenwirtschaft des Libori-Festes bieten ehrenamtliche Helferinnen von Frauengemeinschaften und Schützen aus Bruderschaften und Vereinen verschiedene Spezialitäten wie Waffeln und Wurstbrote an. Auf einem Basar können Kunstgewerbe und Lebensmittelspezialitäten aus fairem Handel erworben werden. Der Erlös aus Missionsgarten und Missionsbasar geht an Entwicklungsinitiativen in Afrika und Südamerika. Der Missionsgarten öffnet am Samstag, 28. Juli, nach der Pontifikalvesper bis 18.30 Uhr. An allen folgenden Tagen des Libori-Festes ist er von 11 bis 18:30 Uhr geöffnet.

In diesem Jahr werden folgende Projekte unterstützt:

1.     Eine Perspektive für die Menschen in Birere, Goma (Kongo)

Birere ist ein Stadtteil von Goma im Osten des Kongo, der von Armut und Krankheit geprägt ist. Viele Bürgerkriegsflüchtlinge haben hier einen Unterschlupf gefunden. Frauen des Säkularinstituts St. Bonifatius versuchen durch ihre Arbeit, den Menschen Hoffnung zu geben und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Unter anderem bieten sie eine tägliche Mahlzeit an und unterstützen mit Alphabetisierungs- und Gesundheitsprogrammen.

2.     Alphabetisierung in Namétoria, Mosambik

In der Zentralafrikanischen Republik rebellieren seit 2013 verschiedene Gruppen. Im letzten Jahr wurden mehrere Dörfer zerstört, viele Menschen mussten fliehen. Anfang Dezember 2017 wurde ein Waffenstillstand ausgehandelt, der es den Menschen möglich macht, in das Land zurück zu kommen. Um den Menschen, die alles verloren haben, den Neustart zu erleichtern, plant die Pfarrcaritas in Mobaye ein Programm der Aufbauhilfe.

3.     Perspektive für Kinder in Harare, Simbabwe

Fast 100 Kinder leben im „Emerald Hill Children’s Home“, einer stationären Einrichtung der Jugendhilfe in der Hauptstadt von Simbabwe. Getragen wird die Einrichtung von Dominikanerinnen, zu denen mit Sr. Gabriele Flender auch eine Ordensfrau aus dem Erzbistum Paderborn zählt.

4.     Unterstützung für behinderte Kinder und Jugendliche in Indonesien

Die Franziskanerinnen von Salzkotten engagieren sich seit Jahren für behinderte Kinder und Jugendliche in Indonesien. Oft werden die Behinderten von der eigenen Familie versteckt und erhalten keinerlei Förderungen. Neben der konkreten medizinischen und therapeutischen Unterstützung kämpfen die Schwestern um einen menschenwürdigen Umgang mit den Kindern und Jugendlichen.

5.     Wie in jedem Jahr wird mit den Erlösen des Libori-Festes auch die Priesterausbildung in Argentinien unterstützt.

 

 (pdp-n-17.07.2018)