Bunte Vielfalt kompakt im Bistumszelt

Erzbistum Paderborn bietet: Motz-Mobil, Ruhepol, Spiri-Dose und Bistumsschirm mit Libori-Motiv

Dr. Nils Petrat mit dem Motzmobil.pro siebenPaderborn, 17. Juli 2018. Die bunte Vielfalt des Erzbistums Paderborn wird sich im Zelt des Erzbistums widerspiegeln, das - wie gewohnt vor dem Paradiesportal - ein zentraler Anlaufpunkt während des Libori-Festes sein wird. Die Besucher des „Info-Points“ bekommen Einblicke auf das, was es Neues und Spannendes aus der Diözese zu berichten gibt, und können zudem neue Libori-Souvenirs entdecken.   

Große Aufsteller und CityCards stellen aktuelle Projekte und Themen aus dem Erzbistum Paderborn vor, die aufzeigen, wie sich die Kirche in der Diözese weiterentwickelt hat. Zudem werden sich innovative Projekte auch persönlich im Zelt vorstellen. Mitarbeiter des K3 aus Siegen sind am Montag zu Gast und stellen ihr Modell der City-Pastoral vor. Mitten in der Innenstadt von Siegen wurde hier ein Ort der Kommunikation geschaffen für Menschen, die auf der Suche sind. Der „Ruhepol“ aus Winterberg – ein umgebautes Wohnmobil - kommt am Donnerstag und verschenkt Zeit. Denn das ist das Motto der Tourismus-Seelsorge im Hochsauerland.

Das MotzMobil ist ein Verkündigungsformat der katholischen Kirche auf Pro7. In das gelbe Taxi steigen Menschen ein, um sich ihren Ärger über diverse Alltagsthemen von der

Seele zu reden. Der Paderborner Dompastor Dr. Nils Petrat bringt mit seinem Kommentar seinen eigenen Standpunkt ein, hilft, die Themen einzuordnen, und weitet den Blick. Das MotzMobil ist nun zum ersten Mal in Paderborn zu Gast und bietet Interessierten die Gelegenheit, einzusteigen und mitzureden. (Mittwoch ab 11 Uhr).

Die Mitarbeiter des Erzbischöflichen Generalvikariats stehen im Bistumszelt gern Rede und Antwort. Auch zum Thema „Wie geht Ehrenamt heute?“ gibt es Informationen. „Die beliebte Spiri-Dose gibt es in einer Neuauflage“, berichtet Achim Wirth, aus der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat, der weiß, dass es immer ein gern gesehenes Mitbringsel ist. Die Spiri-Dose enthält eine kleine Kerze, ein Kreuz und ein Gebet sowie eine Süßigkeit. Das Libori-Motiv des Paderborner Künstlers Herman ziert den Deckel.

Exklusiv gibt es in diesem Jahr auch den neuen Bistumsschirm zu kaufen, der ebenfalls das Herman-Motiv trägt.

Luftballon-Aktion, Kinderschminken sowie die Möglichkeit, Postkarten mit einem Gruß vom Libori-Fest stempeln zu lassen, ergänzen das Programm im Bistumszelt.

Das Zelt des Erzbistums mit dem Info-Point ist zu folgenden Zeiten geöffnet: 28. Juli von 13.30 bis 18 Uhr, 31. Juli von 10 bis 19 Uhr, sonst täglich von 10 bis 18 Uhr.

 

Drei Fragen an Dompastor Dr. Nils Petrat zum MotzMobil

Wie kamen Sie zum MotzMobil?

Zu diesem Format, einem Produkt der katholischen Fernseharbeit, kam ich letztlich über den ZDF-Fernsehgottesdienst in der Marktkirche 2014, in dem ich gepredigt habe. So entstand Kontakt zur Fernseharbeit. Irgendwann sind die dann auf mich zugekommen, und daraus entstand die Zusammenarbeit mit dem MotzMobil.

Sie sind jetzt seit Juni 2017 dabei - fassen Sie kurz Ihre Erfahrungen zusammen?

Es ist wirklich spannend. Die Arbeit vor der Kamera war natürlich zunächst ein bisschen ungewohnt - was anderes als im Gottesdienst oder sonstigen „Auftritten“ als Pastor. Vor allem war es eine schwere Übung, sich so kurz fassen zu müssen, auf den Punkt eine Message rüberbringen. Mir gefällt aber daran, dass ich den Zuschauern einen kleinen Impuls zum Nachdenken geben kann, vor einer ganz anderen Zielgruppe als sonst.

Worüber würden Sie gern mal "motzen"?

Ich würde selber gerne motzen über: Hate speech, Mobbing, Pflege-Notstand, Korruption. Unter kirchlichem Aspekt: zu viel lamentieren statt ausprobieren und handeln; keine Selbstbespiegelung, sondern Menschen beistehen und Gott nahe bringen.